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Film: Casino Undercover – 5 Gründe warum (amerikanische) Komödien dieser Tage scheiße sind

© Warner

Hallo Filmfreunde,

da habe ich mir doch mal eine wunderbar reißerische Überschrift einfallen lassen, oder? Letztendlich war das aber genau die Frage, die mir nach einem meiner selten gewordenen Kinobesuche letzte Woche in den Sinn kam. Es ist immer ein schlechtes Zeichen, wenn während eines Films zahlende Zuschauer ihre Sachen packen und das Kino fluchtartig verlassen. Doch zumindest einige haben genau das bei „Casino Undercover“, der neuen US-Komödie mit Will Ferrell und Amy Poehler, getan. Ich selbst bin tapfer bis zum bitteren Ende sitzen geblieben. Warum weiß ich eigentlich selbst nicht so genau. Jedenfalls hat Will Ferrell nun die große Chance nach 2016 auch dieses Jahr wieder in meinem persönlichen schlechtesten Film des Jahres dabei zu sein. Letztes Jahr hat er dies ja mit „Daddy’s Home“ auch schon geschafft. Warum „Casino Undercover“ meiner Meinung nach so schlecht war und warum sich die Gründe dafür auch auf die meisten anderen amerikanischen Komödien übertragen lassen, habe ich in folgenden Beitrag versucht zusammenzufassen. Weiterlesen

Original vs. Remake (4): Duell Undercover

Vs

 

Einleitung:

Herzlich willkommen zum vierten Fight der Original vs. Remake Series. Nachdem letztes Mal Der Kampf der zwei Schwestern auf dem Programm stand, wird es heute deutlich maskuliner und rauer.

In der linken Ecke, Jahrgang 2002, aus Hongkong und trainiert von Andrew Lau und Alan Mak:

Infernal Affairs

IA

 

In der rechten Ecke, Jahrgang 2006, aus Boston, Massachussets und trainiert von Martin Scorsese:

The Departed

departed

 

Als Ringrichter fungieren auch heute wieder Ma-Go und erstmalig auch die liebe Schlopsi. Im Vorfeld gab es Diskussionen, ob Ringrichterin Schlopsi in diesem Duell wirklich subjektiv an die Sache ran gehen würde. Immerhin zeigt ihr Blogname Infernal Cinematic Affairs eine unzweifelhafte Nähe zu einem der Konkurenten. Wollen wir ein mal hören, was sie selbst dazu sagt…

Der liebe Mago war so lieb, mich zu dieser Runde „Original vs. Remake“ einzuladen und dieser Bitte kam ich nur zu gerne nach. Dabei hat er mich doch mächtig auf die Zerreißprobe gestellt, da ich das Remake immer vor mir herschob, da ich mit dem Hongkonger Original rundum glücklich und zufrieden war. Mein Blogname soll schließlich Bände sprechen… Wozu braucht es da also das Remake? Doch wollte ich mich nicht lumpen lassen und etwaige Vorurteile meinerseits aus dem Weg räumen. Und wer mich kennt, der weiß, dass das ein ungleicher Kampf wird…“

 

Das verspricht doch spannend zu werden. Dann schalten wir nun direkt in den Ring, wo die beiden Kontrahenten bereits parat stehen. Welcher Film imponiert dem cinephilen Zuschauer mehr: Der moderne Hongkongklassiker, oder die raue Bostonversion, welche Regisseur Martin Scorsese zum Oscar verhalf? Wir werden es gleich sehen. Wie immer sollte sich den Kampf nur anschauen, wer mit den hässlichen Details umgehen kann. (Das soll eine Spoilerwarnung sein…) Ring frei!

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Blogparade zum Karriereende des Daniel Day-Lewis

 

Hallo Filmfreunde,

wie ihr vielleicht mitbekommen habt, hat der große Daniel Day-Lewis vor einigen Tagen seine Schauspielkarriere beendet. Nach drei Oscars und einigen grandiosen Filmen (u.a. „There will be blood“, „Lincoln“) soll für den 60-jährigen nun Schluss sein. „Der Grund für die Entscheidung bleibt ein Rätsel“, schreibt die FAZ. Als müssten Schauspieler oder sonstige Promis jede private Entscheidung im Detail erörtern. Ich bin weder prominent noch schauspielerisch begabt. Trotzdem würden mir spontan einige gute Gründe einfallen, warum ein Mensch mit 60 Jahren diesen Schritt geht. Gesundheitliche Gründe, mehr Zeit mit der Familie, einem anderen Hobby nachgehen oder einfach ein Mangel an Motivation nach all den Jahren im Geschäft. Gut möglich, dass Day-Lewis es auch besser machen möchte als einige seiner anderer Berufskollegen und mit der Schauspielerei aufhört, bevor er sein eigenes Denkmal vollscheißt. Weiterlesen

Die besten Hauptrollen (2010-2017)

Hallo Filmfreunde,

vor einigen Wochen hatte ich die Frage aufgeworfen, was ihr von einer möglichen Aufhebung der Geschlechtertrennung bei Film-Awards halten würdet. Den Artikel dazu findet ihr zum Nachlesen noch mal hier.

Als kleines Gedankenexperiment wollte ich von euch dann wissen, wem ihr in den letzten Jahren einen imaginären Oscar in der geschlechtsneutralen Kategorie „Beste Nebenrolle“ verliehen hättet. Zur Auswahl standen dabei die tatsächlichen Gewinner/innen der jeweiligen Jahre. Wer Lust hat, darf gerne hier noch mit abstimmen.

Heute soll es nun dann endlich um die Kategorie „Beste Hauptrolle“ gehen. Gleiches Spiel wie zuletzt. Ihr habt die Wahl. Viel Spaß! Denkt daran: Falls die Polls nicht angezeigt werden, liegt das vielleicht an euren Browser-Einstellungen. Ihr dürft eure Favoriten gerne auch in die Kommentare schreiben. Weiterlesen

Tolle Filme, die noch älter sind als ich (8)

Hallo Filmfreunde,

zur Feier meines Jubiläumjahres habe ich diese kleine Beitragsreihe gestartet, in der ich euch 30 Filme vorstellen möchte, die trotz ihres hohen Alters sehr unterhaltsam und liebenswert sind. So wie ich eben.

Vielleicht fühlt sich der Eine oder Andere beim Lesen ja weniger alt, wenn er sieht was für tolle Filme es gibt, die auch schon ein paar Jahrzehnte auf dem Buckel haben. So wie zum Beispiel dieser Film hier:

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Streng geheime Filmtipps: Folge 10

Jack

Jack

Filmdaten:

Genre: Drama

Mit: Ivo Pietzcker

Jahr: 2014

Land: Deutschland

Regie: Edward Berger

Länge: 103 min

OT: Jack Weiterlesen

Ma-Go’s Mixtape: Track 8

Hallo Filmfreunde,

es ist mal wieder Zeit für ein bisschen Filmmusik. Aber bedenkt, dass ihr mich in einer seltsamen Phase meines Lebens antrefft.

Mein Track 8:

Pixies – „Where is my mind“

Aus dem Film „Fight Club“

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