Archiv der Kategorie: Hitlisten und Blogparaden

Aktion: Mikrowelle

Hallo Filmfreunde,

jetzt fragt ihr euch bestimmt was hinter dieser mysteriösen Aktion wohl stecken könnte. Ich gebe euch einen Tipp. Was macht man denn mit einer Mikrowelle? Falsch. Wir bringen keine Frösche zum Platzen. Wir wärmen Sachen auf. Und genau das mache ich jetzt auch.

Als ich gestern nach einem alten Artikel in den unendlichen Weiten meines Archivs gesucht habe, bin ich auf eine Blogaktion gestoßen, an der ich vor knapp zwei Jahren teilgenommen habe. Irgendwie bin ich daran hängen geblieben und habe mir die ganzen alten Beiträge noch mal durchgelesen. Nicht zu fassen was ich damals für komische Sachen geschrieben habe…

Das Projekt nannte sich „31 Tage – 31 Filme“ und sah vor, dass die Teilnehmer jeden Tag eine persönliche Frage zum Thema Film beantworten. Selbstverständlich habe ich mich an diese Vorgaben nicht gehalten und das Projekt auf „31 Wochen – 31 Filme“ ausgedehnt. Die Fragen waren z.T. ziemlich knifflig, sodass ich bei dem einen oder anderen schon mal ein paar Tage zum Nachdenken brauchte. Die offiziellen „Regeln“ und wer sonst schon alles an der Aktion teilgenommen hat, könnt ihr übrigens in Lenas Filmblog „To the Lighthouse“ nachlesen. Sie war es nämlich, die sich das Projekt und die dazu gehörigen Fragen ausgedacht hat.

Da in den letzten Monaten einige neue Leser meiner Seite dazugekommen kommen (und ebenso viele wieder verschwunden) sind, möchte ich nun vor allem meine neugewonnen Blogfreunde dazu einladen meine persönlichen, zuweilen skurrilen und in den meisten Fällen unsinnigen Beiträge noch mal aufzuwärmen. Manche davon sind tatsächlich immer noch gültig und aktuell, andere Fragen würde ich heute anders beantworten. Ich würde mich natürlich auch freuen, wenn ihr rückwirkend auch an der Aktion teilnehmen würdet, da ich gerne mehr über euch und eure Filmbiographie erfahren würde.

–> Hier gelangt ihr zu einer Übersicht aller vorgegebenen Überschriften/Themen des Projekts mit Links zu meinen jeweiligen Beiträgen.
Also dann! Mikrowelle an und 31 Tage – 31 Filme aufwärmen. Viel Spaß und bis bald,

Ma-Go

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Blogparade zum Karriereende des Daniel Day-Lewis

 

Hallo Filmfreunde,

wie ihr vielleicht mitbekommen habt, hat der große Daniel Day-Lewis vor einigen Tagen seine Schauspielkarriere beendet. Nach drei Oscars und einigen grandiosen Filmen (u.a. „There will be blood“, „Lincoln“) soll für den 60-jährigen nun Schluss sein. „Der Grund für die Entscheidung bleibt ein Rätsel“, schreibt die FAZ. Als müssten Schauspieler oder sonstige Promis jede private Entscheidung im Detail erörtern. Ich bin weder prominent noch schauspielerisch begabt. Trotzdem würden mir spontan einige gute Gründe einfallen, warum ein Mensch mit 60 Jahren diesen Schritt geht. Gesundheitliche Gründe, mehr Zeit mit der Familie, einem anderen Hobby nachgehen oder einfach ein Mangel an Motivation nach all den Jahren im Geschäft. Gut möglich, dass Day-Lewis es auch besser machen möchte als einige seiner anderer Berufskollegen und mit der Schauspielerei aufhört, bevor er sein eigenes Denkmal vollscheißt. Weiterlesen

Ma-Gos kleiner Jahresrückblick: Teil 3 – Meine Lieblingsartikel 2016

Hallo Filmfreunde,

wie ihr vielleicht mitbekommen habt, verleihe ich seit Mai 2016 mein „Goldenes Lesezeichen“ an den Artikel, der mir im jeweils vergangenen Monat aus verschiedensten Gründen am besten gefallen hat. Im dritten Teil meines kleinen Jahresrückblicks möchte ich mit euch noch mal auf meine Lieblingsartikel des Jahres zurückblicken. Manche fand ich besonders amüsant, andere sehr informativ und spannend. Die Lesezeichen-Aktion werde ich übrigens auch 2017 fortführen. Wenn ihr Interesse habt, würde ich mich freuen wenn ihr mitmacht. Hier aber erst mal meine Lieblingsartikel 2016, inklusive dem neu ausgezeichneten Beitrag für den Monat Dezember. Weiterlesen

Blogparade: My 100 greatest films of the 21st century… so far

Hallo Filmfreunde,

vor knapp einem Monat rief Miss Booleana zur großen Blogparade auf, bei der die Teilnehmer die 100 großartigsten Filme des 21. Jahrhunderts (bis jetzt) auflisten sollen. Das nenne ich doch mal eine sportliche Herausforderung. Voller Tatendrang machte ich mich unverzüglich an die Arbeit. Doch bevor ich richtig angefangen hatte, stolperte ich schon über das erste Problem. Denn 100 ist eine ganz schön große Zahl. Vor allem wenn man bedenkt, dass das 21. Jahrhundert noch nicht mal 16 Jahre alt ist. Um überhaupt auf eine Top100 zu kommen, müssten nach Adam Riese bisher jedes Jahr mindestens sechs Filme erschienen sein, die man als „großartig“ bezeichnen kann. Alleine das würde ich schon mal stark bezweifeln. Und selbst wenn das so wäre, müsste man die dann auch tatsächlich alle gesehen haben, um sie auf eine mögliche Liste zu übernehmen.

Dieses Problem führte mich dann direkt weiter zur nächsten Frage: Wann ist ein Film „großartig“? Wenn er erfolgreich war? In den seltensten Fällen. Wenn er viele Preise gewonnen hat? Schon eher, aber auch nicht unbedingt. Zu einer ähnlichen Frage hatte ich mir in meinem Beitrag „Wann ist ein Film ein Klassiker? Der Versuch einer Definition“ schon einmal Gedanken gemacht. Miss Booleana schreibt in den Regeln zur Blogparade folgendes:

Ich denke bei dieser Liste soll es nicht absolut subjektiv darum gehen, welcher Film euch besser gefallen hat als alle anderen. Lasst bitte eure/n Lieblingsschauspieler/in außen vor und ob der/die in dem Film besonders gut aussieht. Stellt euch stattdessen mal die Frage: welcher Film gibt dem Zuschauer mehr als ein anderer?“

Das ist doch mal ein Denkanstoß. Welcher Film hat mir als Zuschauer mehr gegeben als andere Werke? Ich mag diese Formulierung sehr, weil sie viel Spielraum zur Gestaltung der Liste lässt. Manche Filme finde ich toll, weil sie geschichtliche oder aktuelle Themen und Probleme behandeln und meinen Horizont erweitert oder meine Meinung zu bestimmten Punkten verändert haben. Andere bringen mich dazu, über mich und mein eigenes Leben nachzudenken. Wieder andere bieten mir schlicht und ergreifend eine kurzweilige Abendunterhaltung. Ein paar Filme halte ich auch für großartig, weil sie vielleicht prägend für ihr Genre waren oder mit bisherigen Konventionen brachen. Manchmal bin ich fasziniert von der Technik, der Inszenierung, der Handlung oder der Figuren. Kurzum, Es gibt einen Haufen Ebenen, auf denen Filme dem Zuschauer mehr geben können als andere.

Auf diese Weise ist eine Liste von tatsächlich 100 Filmen entstanden, die ich alle aus verschiedensten Gründen toll finde. Nun galt es die ausgewählten Werke in eine wertende Reihenfolge zu bringen. Und das war noch viel schwieriger als überhaupt die geforderte Anzahl an Filmen zu finden. Das Problem war, dass ich manche Filme teilweise zuletzt vor 10 Jahren (oder länger zurück) gesehen habe und diese nun auf Grund meiner eingestaubten Erinnerung einordnen musste. Die Reihenfolge ist also keineswegs stabil. Es könnte durchaus sein, dass ich beispielsweise „500 days of Summer“ heute viel weiter oben einstufen würde als ich es auf Grund meiner verschwommenen Erinnerung letztendlich getan habe. Andere Filme wie z.B. „Identität“, den ich bei der ersten und einzigen Sichtung vor 12 Jahren genial fand, wären nach heutiger Sichtung vielleicht viel weiter unten gelandet. Ihr versteht sicher was ich meine.

Um die gute Miss Booleana ein zweites Mal zu zitieren:

Was ist das Ziel des ganzen? Wie bei allen Blogparaden: Spaß zu haben. Sich mit Filmen zu beschäftigen. Bei den anderen zu schauen und Filme zu entdecken, die man gesehen haben sollte.“

In diesem Sinne viel Spaß mit meiner Liste der 100 großartigsten Filme des 21. Jahrhunderts (bis jetzt – Stand September 2016), die selbstverständlich erheblich von meinem persönlichen Geschmack geprägt ist und nur Filme beinhalten kann, die ich auch tatsächlich gesehen habe. Weiterlesen

Die schlechtesten Remakes aller Zeiten – Auswertung der Blogparade

Hallo Filmfreunde,

zum Wochenstart darf ich euch nun endlich die Auswertung der Blogparade „Die schlechtesten Remakes“ bekannt geben. Das Auswerten hat dieses Mal ganz schön lange gedauert, weil es, neben dem üblichen Stress, den man als Blogger/in nun mal hat, ein kleines Problemchen gab.

Insgesamt wurden knapp 50 verschiedene Remakes von euch genannt. Das zeigt schon mal, dass die Auswahl an schlechten Neuverfilmungen gar nicht mal so klein war. 🙂

Das Problem war, die gesammelten Beiträge aller Teilnehmer zu einem Ranking zusammen zu fassen. Es gab zwar einen eindeutigen ersten Platz und einem knappen zweiten, auf dem geteilten dritten Rang folgten dann aber sage und schreibe 13 Filme, die alle die gleiche Anzahl an Stimmen erhalten haben.

Auch wenn somit leider kein richtiges Ranking zustande kam, möchte ich euch das Ergebnis natürlich trotzdem nicht vorenthalten. Deshalb folgt nun zunächst eine alphabetische Liste der 13 Filme mit jeweils 3 Nennungen. Danach kröne ich dann den Kronprinzen und den König der schlechtesten Remakes aller Zeiten (bis jetzt). Viel Spaß! 😀 Weiterlesen

Blogparade: Die 10 schlechtesten Remakes

Hallo Filmfreunde,

da in den kommenden Wochen mit „Ghostbusters“ (04.08.), „Ben Hur“ (01.09.) und „Die glorreichen Sieben“ (29.09.) einige große Filme in die Kinos kommen, bei denen es sich um sog. Remakes handelt, wird es mal wieder höchste Zeit, sich diesem spannenden Thema zuzuwenden. Bereits vor einigen Wochen haben wir gemeinsam die „10 Besten Remakes“ ermittelt. Dazu hattet ihr die Möglichkeit, eure zehn Favoriten in einer Liste vorzustellen. Alle Nennungen hatte ich dann zu dieser ultimativen Auswahl zusammengestellt.

–> Die 10 besten Remakes

Schon damals hatte ich angekündigt, dass nach den zehn besten natürlich auch die zehn schlechtesten Filme demnächst folgen werden. Und siehe da: Es ist so weit. Ab heute möchte ich mit euch gemeinsam im Rahmen meiner neuen Blog-Parade die zehn schlechtesten Neuverfilmungen ermitteln. Dazu erstellt ihr wie immer auf eurem Blog (falls nicht vorhanden auch hier in den Kommentaren) eine Liste eurer zehn Kandidaten, verlinkt euren Beitrag hier in den Kommentaren und ich werte dann ab 12.08.2016 aus, welche „Meisterwerke“ am häufigsten genannt wurden. Der Uebelator ist mir übrigens zuvor gekommen und hat bereits vor einigen Wochen seine Liste der schelchtesten Remakes veröffentlicht. Diese werde ich jetzt mal einfach in die Auswertung mit aufnehmen 😉

Bitte bedenkt, dass es verschiedene Gründe gibt, warum ein Remake schlecht sein kann. Vielleicht war die Vorlage schlecht, das Remake zwar besser aber immer noch nicht wirklich gut. Oder das Remake ist ganz ok, das Original aber wesentlich besser. Oder das Remake ist eigentlich sogar ganz gut, nur leider noch mal genau dasselbe wie das Original und damit einfach nur unnötig. Wie gesagt, es gibt viele Möglichkeiten warum eine Neuverfilmung den Unmut von uns Filmfans auf sich ziehen kann. 🙂

Nun aber genug der einleitenden Worte. Ich mache mit meinen zehn schlechtesten Remakes hier jetzt mal den Anfang und bin gespannt auf eure Beiträge. Viel Spaß!

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Die besten Remakes – Auswertung der Blogparade

Hallo Filmfreunde,

endlich bin nun dazu gekommen die ganzen Listen auszuwerten, die ihr auch dieses Mal wieder fleißig erstellt habt. Trotz der allgemeinen Abneigung gegen Remakes, wurden insgesamt doch 71 verschiedene Filme genannt. Einer davon war beispielsweise „Die glorreichen Sieben“, der wie ich gestern gelesen habe seinerseits noch dieses Jahr ein Remake bekommt.

 

Bei einigen wusste ich gar nicht, dass es sich dabei überhaupt um Neuverfilmungen handelt. Es gibt sie also wirklich. Die guten Remakes 🙂

Was ursprünglich eine Top10 der am häufigsten von euch genannten Remakes werden sollte, entwickelte sich gewissermaßen zu einer Top 14, da sich fünf Filme mit der gleichen Anzahl an Stimmen den 10. Rang teilen.

Ohne große Umschweife präsentiere ich nun die von euch gewählten besten Remakes. An alle Teilnehmer noch mal vielen Dank für’s Mitmachen. In den kommenden Tagen folgt dann übrigens Teil 2 der Blogparade „Die schlechtesten Remakes“. Da dürfte die Auswahl dann wohl wesentlich größer sein.

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