5 grandiose Ideen, die dringend verfilmt werden sollten

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Hallo Filmfreunde,

heute gibt es mal einen etwas anderen Beitrag. Die Idee dazu hatte ich schon vor einer Weile. Doch erst als der kreativste Filmpodcast Deutschlands in seiner aktuellsten Folge gewissermaßen ein Wunschkonzert veranstaltet hat, in dem die drei Jungs ihre Ideen für Filme vorstellten, die dringend mal umgesetzt werden sollten, war die Zeit gekommen meinen eingestaubten Beitrag zu veröffentlichen.

Im genannten Podcast nennen die Jungs jeweils zwei Drehbuchideen. Wenn die schon jeweils zwei Ideen entwickeln, dann schaffe ich ja wohl mindestens fünf. Gesagt – getan. Ich habe in den dunkelsten Winkeln meiner kreativen Hirnwindungen gekramt und dort ein paar Ideen gefunden, die ich euch und Hollywood nicht vorenthalten möchte. Falls jemand Kontakte ins Filmbusiness hat, stehe ich natürlich für Verhandlungen bereit 😉

Passend dazu dürft auch ihr gerne eure Ideen auf euren Blogs oder hier in den Kommentaren hinterlassen. Hier sind nun aber erst mal meine 5 Drehbuchideen für grandiose Filme:

 

1. Mansonta, Thriller

In einer nicht allzu fernen Zukunft hat ein fiktives Unternehmen, das Saatgut und Pflanzenschutzmittel herstellt, nennen wir es mal Mansonta, die Kontrolle über 90% der weltweiten Landwirtschaft übernommen. Genetisch ist das Saatgut so verändert, dass es nur dann keimt und Früchte trägt, wenn es mit speziellen Enzymen aufgearbeitetem Wasser gegossen wird, das ausschließlich in privatisierten Quellen eines weiteren Global Players, nennen wir ihn einfach mal Netles, hergestellt wird. Der Film erzählt die Geschichte aus der Sicht einiger Farmer, die ihre Güter konventionell auf Bio-Basis produzieren wollen. Eines Tages werden die Farmer von Männern in schwarzen Anzügen heimgesucht, die sich als „Berater“ in Diensten der Firma Mansonta vorstellen. Sie raten den Farmern dringend auf Mansonta Produkte umzusteigen, da sonst vielleicht schlimme Dinge passieren. Die Farmer weigern sich. Dann sterben die Kühe, die Kinder werden krank und so weiter. Können sich die Farmer gegen das Firmenimperium wehren?

 

2. Personal Killer, Horror

Hier haben wir einen Horrorfilm, der im Stile des Actionfilms „Hardcore Henry“ komplett in der Ego-Perspektive gefilmt wird. Ähnlich wie bei einem Ego-Shooter sieht der Zuschauer nur das was auch der/die Protagonist/in sieht. Also keinen Schatten, der sich im Hintergrund bewegt oder Ähnliches. Grundsätzlich bietet sich dazu jedes Szenario an, das das Horrorgenre hergibt. Home-Invasion, ein Spukhaus, ein nächtlicher Wald. Den Kick macht hier trotz einiger Genreklischees wie knarrenden Türen oder polternden Geräuschen die Perspektive aus. Ich persönlich bevorzuge als Szenario die Home Invasion, bin aber für Kompromisse offen.

 

3. The Hangman

In diesem Film geht es um einen Mann (vorzugsweise gespielt von Tom Hardy), der in einem amerikanischen Gefängnis als Henker (soweit ich weiß ist das tatsächlich die offizielle Berufsbeschreibung) arbeitet. Im sonnigen Florida, wo aktuell knapp 400 Menschen in ihren Zellen sitzen und auf ihre Hinrichtung warten, lebt der Mittdreißiger, Ehemann und Familienvater John Smith. Im Gegensatz zu vielen anderen Hauptfiguren ist John jedoch kein strahlender Held in ungünstigen Umständen, sondern viel mehr ein eher unsympathischer Zeitgenosse. Weder seine Familie noch seine Freunde kennen seinen wahren Job, weil er sich dafür schämt. Offiziell ist er ein gewöhnlicher Gefängniswärter. Tatsächlich exekutiert er jedoch die zum Tode Verurteilten. Der Zuschauer sieht wie John Smith seine Arbeit verrichtet, vor der Hinrichtung eine Art Beziehungen zu den Insassen aufbaut und nach und nach an seiner Aufgabe zerbricht. Auf Grund seiner psychischen Probleme zerbricht seine eigene Familie und er verliert die Kontrolle über sein Leben. Diese Idee kam mir nachdem ich vor einiger Zeit einen Bericht über einen realen Henker gelesen hatte, den ihr bei Interesse hier lesen könnt. Im Film selbst wird sowohl die Todesstrafe und der Umgang mit psychischen Erkrankungen kritisiert.

 

4. Men’s Right, Drama/Thriller

In einer nicht allzufernen Zukunft… Ok das hatten wir schon. Im Jahr 2152 ist die Weltbevölkerung drastisch geschrumpft. Der Grund für den Niedergang der Menschheit war jedoch kein Virus, kein Krieg und auch keine Naturkatastrophe. Aus einem unbekannten Grund (vielleicht haben die Menschen zu viele Mansonta-Früchte gegessen) werden einfach so gut wie keine männlichen Babys mehr geboren. Dementsprechend gibt es auf der Erde fast nur noch Frauen. Diese haben auf Grund ihrer zahlenmäßigen Überlegenheit die politischen Geschicke und die Weltherrschaft in die Hand genommen und Männer zu einem kostbaren Gut ernannt. So kostbar, dass jedes männliche Baby in einer Art Zuchtgehege isoliert und aufgezogen wird. Wenn die Jungs ein fortpflanzungsfähiges Alter erreicht haben, wird ihnen regelmäßig in aufwändigen medizinischen Verfahren Sperma entnommen, um den Fortbestand der menschlichen Rasse zu gewährleisten. Unfruchtbare oder zu alte Exemplare werden in einer Art überdimensionalem Schredder entsorgt. Eines Tages entwickelt eine der Ärztinnen, die in einem der Zuchtgehege arbeitet, Mitleid mit den entsorgten Menschen und den würdelos gehaltenen Artgenossen und hegt Zweifel, ob das bestehende System so noch menschlich ist oder ob Männern nicht auch gewisse Rechte zugesprochen werden müssen. [Wichtig: Eine Romanze ist meinem Drehbuch nicht vorgesehen!] Das führt natürlich zu einem Konflikt mit der Regierung, die darin eine Gefährdung des Fortbestandes der menschlichen Rasse sieht. Abgesehen vom offensichtlichen Sexismus lassen sich hier natürlich auch Parallelen zur Massentierhaltung erkennen.

 

5. The Beste Movie Ever, Komödie

Die grundlegende Idee zu diesem Fall stammt von meinem Kumpel Lufio, der im eingangs erwähnten Podcast damit um die Ecke kam. Auch wenn ich seine Idee schon ziemlich cool fand, kam mir sofort eine grundlegende Abwandlung in den Sinn, die den Film hoffentlich noch besser macht.

Bei diesem Film handelt es sich um den letzten Film von Quentin Tarantino. Darin spielt Tarantino selbst die Hauptrolle. Nämlich einen fiktiven Regisseur names Kevin Terantoni, der die Kinolandschaft in den letzten Jahren entscheidend mitgeprägt hat. Für seinen letzten Film nimmt sich Terantoni vor, den besten Film aller Zeiten zu drehen. In der ersten Szene sehen wir wie Terantoni das Drehbuch zu seinem Film beendet und bei seinem Studio anruft, damit der Dreh beginnen kann. Das Drehbuch selbst ist ein McGuffin, da der Zuschauer nie erfährt worum es in Teantonis letztem Film eigentlich geht. Das einzig wichtige ist, dass der Film quasi die besten Elemente (und Künstler) der bisherigen Filme Terantonis beinhalten und vereinen soll. So macht sich Terantoni also auf den Weg und trifft sich mit alten Weggefährten, um sie für sein letztes Projekt zu rekrutieren.

Hier einige Beispiele:

Terantoni trifft sich mit einer Schauspielerin (gespielt von Uma Thurman), die bereits in ein paar seiner alten Filme mitgespielt hat. Er gibt ihr das Drehbuch. Die Schauspielerin blättert, lehnt jedoch ab mit den Worten: „Ach Kevin, nicht schon wieder die Sache mit den Füßen.“

In einer anderen Szene trifft sich Terantoni mit einem österreichischen Schauspieler (gespielt von Christoph Waltz), der in seinem Film den Bösewicht spielen soll. Dieser nimmt sofort an mit den Worten: „Klar Kevin. Ich spiele eh schon seit zehn Jahren nur noch diese Rolle.“

In einer dritten Szene trifft sich Terantoni mit dem berühmten Schauspieler Samuel K. Jackson (ich schätze ihr könnt euch denken wer den spielt…). Auch der ist sofort dabei mit den Worten: „Yeah motherfucker! Ich spiele seit Jahren in jedem Film mit, den ich angeboten bekomme!“

Und auf diese Weise läuft der Film dahin. All diese Szenen sind natürlich gespickt mit den tarantinotypischen Dialogen und Absurditäten. An einigen Stellen werden natürlich auch einige Spitzen gegen das aktuelle Filmbussiness abgefeuert. So erzählt Terantoni beispielsweise wie schwierig es früher war an Geld für Filme zu kommen, während er heute nur auf Grund seines Namens quasi jede Summe zur Verfügung gestellt bekommt. Oder dass er zahlreiche Angebote für Remakes alter Zeichentrickklassiker abgelehnt hat, weil sie seiner Meinung nach nichts mit Kunst zu tun haben.

Jedenfalls hat Terantoni irgendwann seine Crew zusammen und der Film ist im Kasten. Terantoni geht stolz und voller Freude zur Premiere und setzt sich auf seinen Platz. Das Licht geht aus, der Film beginnt. Cut. Vom fertigen Film bekommen wir nichts zu sehen. Fünf Jahre später. Terantoni sitzt in einer Talkshow und wird interviewt. Es geht vor allem um sein Leben im Ruhestand. Plötzlich stellt der Moderator die Frage, wie Terantoni mittlerweile damit umgeht, dass sein letzter Film so massiv gefloppt ist. Terantoni dreht sich direkt in Kamera und damit zum Publikum und hält einen „Der große Diktator“ ähnlichen Schlussmonolog, in dem es darum geht, dass es ein Fehler war sich einfach nur selbst zu kopieren. Dass es nichts bringt immer wieder das Gleiche in leicht abgewandelter Form zu produzieren, sondern dass es an der Zeit ist für neue Ideen von neuen kreativen Köpfen. Dass das Kino nur dann eine Zukunft hat, wenn man das alte loslässt und Neues schafft. Dafür braucht es jedoch Mut, Kreativität und Talent. Er selbst ist stolz auf sein Lebenswerk und überlässt die Bühne ab jetzt anderen, die Hollywood ihren Stempel aufdrücken sollen wie er es einst auch getan hat. Abspann.

Wie ihr merkt fehlt es dem Film etwas an Handlung. Dafür ist er so metamäßig wie er nur sein kann und voller Gags für Tarantino Fans und Filmliebhaber im Allgemeinen. Für Tarantino selbst wäre es ein wie ich finde toller Schlusspunkt einer unfassbaren Karriere.

 

So Filmfreunde,

was sagt ihr zu meinen Ideen? Würdet ihr euch einen dieser Filme anschauen, würde er jemals umgesetzt? Und was sind eure Ideen für Filme, die dringend mal produziert werden sollten? Ich würde mich freuen, wenn ihr euch anschließt und eure Ideen mit der Filmwelt teilen würdet.

 

41 Kommentare zu „5 grandiose Ideen, die dringend verfilmt werden sollten

Gib deinen ab

  1. Danke für die Erwähnung!

    Dann gebe ich mal in gebotener Kürze meinen Senf dazu ab:

    I. Mansonta
    Ist zwar meine Agenda, nur fehlen mir da die Innereien, um mir ein Bild machen zu können, was du dir darunter vorstellst, wie das aussehen soll. Als Grundidee (mal abgesehen von den Name) kann man schon was draus machen. Nur was?

    II. Personal Killer
    Die Idee ist wahrscheinlich so eine, die wir alle schonmal hatten. N Kumpel und ich wollten sowas auch mal verfilmen. Dann haben wir gemerkt, dass die Idee leider nicht neu ist und mittlerweile schon ein, zwei Mal (u.a. Maniac) seinen Weg in die Augen gefunden hat.

    IV. Men’s Right
    Klingt wie eine Mischung aus Soylent Green und Mad Max: Fury Road. 2019 ist die falsche Zeit für diesen Film, um ernsthaft zu funktionieren. Anschauen würde ich ihn mir aber, da ich solche Filme mag.

    V. The Beste Movie Ever
    Keine Ahnung, warum dir Marius‘ Idee so gefällt und deine ist halt auch Fan-Fiction – gut, bei Fifty Shades of Grey hat es auch geklappt.
    „Dafür ist er so metamäßig wie er nur sein kann und voller Gags für Tarantino Fans und Filmliebhaber im Allgemeinen.“
    Und genau das ist doch das Problem. Das war auch schon das Problem bei Death Proof. Das ist leider auch das Problem bei Parodien heutzutage. Damit meta funktioniert, muss es seit Ende der 90er mehr sein als nur meta. Und da fehlt mir das Herz. Und um ehrlich zu sein, war die Idee nach dem Satz „Darin spielt Tarantino selbst die Hauptrolle.“ schon vorbei. Der Mann kann nicht schauspielern. Das funktioniert gerade so in From Dusk Till Dawn, aber der Typ hat es mit seinen 5 Minuten fast geschafft, Django alleine in den Abgrund zu reißen.

    So und weil ich jetzt vier Idee abgekanzelt habe, das beste zum Schluss:

    III. The Hangman
    Den Titel gibt es zwar schon und den letzten Satz „Im Film selbst wird sowohl die Todesstrafe und der Umgang mit psychischen Erkrankungen kritisiert.“ würde ich gerne aus dem Pitch streichen, denn die Idee rund um einen Henker gefällt mir zu gut, als dass ich da zusätzliche Kritik bräuchte. Einfach eine Woche im Leben eines Henkers würde mir schon ausreichen. The Green Mile aus einer anderen Perspektive. Ist gekauft!

    Grüßli

    Gefällt 3 Personen

    1. „Ist zwar meine Agenda, nur fehlen mir da die Innereien, um mir ein Bild machen zu können, was du dir darunter vorstellst,“

      Ich habe hier lange überlegt wie ich das Ganze angehen will. Ursprünglich war der Gedanke die realen Monsanto-Prozesse als Story Grundlage zu nehmen. Also quasi wie der Konzern Existenzen zerstört oder in die Abhängigkeit drängt. Ich glaube dieser Film müsste auf jeden Fall in einer klaren Sachlichkeit, also ohne künstliche Dramatik, inszeniert sein. So ein bisschen wie Spotlight. Nur dass weniger die journalistsiche Arbeit als viel mehr das juristische Prozedere im Mittelpunkt steht.

      In der beschriebenen Version sollte es einfach noch einen Schritt weitergehen, zeigen wohin das Ganze führt. Der Film soll eine unheimlich Grundstimmung haben. Die zunächst höflichen Berater werden zunehmend bedrohlicher. Wie beschrieben passieren Dinge, die nicht zu erklären sind. Eines morgens sind die Kühe tot. Am nächsten Tag tauchen die Berater wieder auf und bieten Hilfe an. So spitzt sich die Lage immer weiter zu, bis die Farmer am Ende keine Wahl mehr haben und sich Monsanto beugen.

      Was ist eigentlich dein Problem mit Namen? 😀 😀 😀
      ich dachte es sei offensichtlich, dass das ein Witz ist. Ich wollte nicht Monsanto schreiben, weil ich Angst hatte die würden meine Seite sperren oder mich am Ende sogar noch besuchen kommen. 😉

      „Dann haben wir gemerkt, dass die Idee leider nicht neu ist und mittlerweile schon ein, zwei Mal (u.a. Maniac) seinen Weg in die Augen gefunden hat.“

      Echt?! Den Film werde ich mir garantiert ansehen. Maniac kenne ich. Der ist aber nicht in der Ego-Perspektive gedreht…

      „Im Film selbst wird sowohl die Todesstrafe und der Umgang mit psychischen Erkrankungen kritisiert.“ würde ich gerne aus dem Pitch streichen, denn die Idee rund um einen Henker gefällt mir zu gut“

      Die Kritik soll natürlich nicht explizit in einzelnen Szenen rausgearbeitet werden. Aber ich denke wenn man das Leben des Henkers zeigt, wird ziemlich schnell klar, dass das keine schöne Sachen sind. Der Film ist aber auch mein Favorit.

      Gefällt 1 Person

  2. Quantität bedeutet ja nicht Qualität und so habe ich mit allen deinen Filmen irgendwie Probleme.

    Mansonta

    High Concept Film (inklusive David vs Goliath Motiv) trifft auf Abwatschlung angedeuteter Konzerne. Finde ich so null interessant.

    Personal Killer

    Ich wundere mich, dass es davon doch sehr wenige Filme, auch weil der Videospielmarkt sehr erfolgreich mit den Konzept ist. Könnte was werden und solange Horrorklischees gut umgesetzt sind, kann man die nutzen. Allerdings auch risikorreich.

    The Hangman

    Ich hab ja weniger Probleme mit unsympathischen Hauptcharakteren, solange die Geschichte interessant ist und da ist Potenzial dar. Tom Hardy wäre wahrscheinlich die Idealbesetzung.

    Men’s Right

    Ich musste auch die ganze Zeit an den hervorragenden Soylent Green denken, als ich diese Idee gelesen habe. Da liegt auch ne Menge Potenzial, auch wenn ich glaube, dass das Floprisiko hoch ist.

    The Best Movie Ever

    Ich fand ja Marius Idee auch gut, das hier ist allerdings absurd und kann nur von jemanden kommen, der mit Tarantino wenig anfangen kann. Metamäßige (jüngstes Beispiel: The Dead don’t die) Filme sind super, aber da kann man leicht den Ton verlieren.

    Gefällt 1 Person

    1. Sorry für die späte Antwort.

      „Ich wundere mich, dass es davon doch sehr wenige Filme, auch weil der Videospielmarkt sehr erfolgreich mit den Konzept ist.“

      Ich auch. Zumal Hardcore Henry zumindest mal kein Flop war.

      „Allerdings auch risikorreich“
      „auch wenn ich glaube, dass das Floprisiko hoch ist“

      Ich glaube das Thema des Podcasts war „Wunschkonzert“. Nicht „RISIKOBEREINIGTESMASSENKOMPATIBILITÄTSKONZERT“ 😉

      „das hier ist allerdings absurd und kann nur von jemanden kommen, der mit Tarantino wenig anfangen kann.“

      immer diese Intoleranz in der Filmfanszene. Tatsächlich bin ich jetzt nicht der größte Tarantino Fan. „wenig anfangen“ würde ich jetzt aber auch nicht sagen. Pulp Fiction ist für mich ein 6/5-Film. Reservoir Dogs, Inglorious Basterds und Django fand ich zumindest gut.

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      1. Im besten Falle sind unsere Filme sehr gut und können sich auch kommerziell behaupten, das ist immer so. Problematisch wird es für mich dann, wenn schwache Filme im Kauf genommen werden, solange sie Kasse machen, aber natürlich hast du Recht, wir sind nicht die Finanzchefs der Studios, sondern die kreativen Köpfe.

        Pulp Fiction ist für mich einer der wenigen hervorragenden Tarantinofilme, was immer noch einen sehr guten Film bedeutet, aber bei weitem keine 11/10.
        Der Film fängt halt nicht wirklich die Essenz ein und Quentin hat hoffentlich eingesehen, dass er andere zu Höchstleistungen im Schauspiel bringt, es selbst aber besser sein lässt.

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  3. Ich würd mir doch glatt all diese Filme anschauen und . Sogar den von Tarantino, als bekennender Verschmäher seiner Filme. 😛

    Da werde ich also vielleicht mal meine alten Kontakte in Hollywood für dich reaktivieren und mal schauen, was ich so gedreht bekommen kann. 😉

    Gefällt 2 Personen

  4. Nach der Reihe:
    Mansonta: 0 von 5 Punkten. Imageschaden für Bayer und damit weniger Geld für meinen Lieblingsfußball-Verein. Da muss man auch an sich denken!!! Sonst aber schöne Idee. Nicolas Cage spielt den Farmer?

    Personal Killer: 2,5 von 5 Punkten. Habe Hardcore Henry nie gesehen, aber ist der Stil nicht auf Dauer anstrengend? Sonst ist eine Home Invasion aus der Ego-Perspektive bestimmt geil anzusehen. VR-Briller für jeden Kinobesucher und ich bin dabei!

    The Hangman: 3 von 5 Punkten. Besteht eine zu hohe Chance, dass die Moral zu sehr reingeprügelt wird. Aber als kleiner feines Drama bestimmt schön anzusehen, wenn die Darsteller passen

    Mens Right: 3,5 von 5 Punkten. Den Aufschrei mancher Feministen höre ich jetzt schon. Sonst natürlich tolle (wenn auch nicht mega frische) Idee. Eine Romanze könnte ja vielleicht doch entstehen, aber nur einseitig. Würde die Reise der Beiden erschweren.

    Best Movie Ever: Da enthalte ich mich der Punktevergabe. Eine Idee ist besser als meine, eine andere nicht: Erstmal spielt Tarantino nicht selber, höchstens Cameo. Über zwei Stunden als Hauptfigur will den keiner sehen. Den Kniff am Ende finde ich dagegen sehr schön. Für abschließende Rede müssten wir vielleicht Chaplin digital einfügen, weil bei jedem anderen so etwas schnell ins Kitsch abdriften kann.

    Irgendwann die Tage kommen noch meine weiteren Ideen auf dem Blog online. Wenn wir hier schon dabei sind, hauen wa halt alles raus 😀

    Gefällt 2 Personen

    1. „Imageschaden für Bayer und damit weniger Geld für meinen Lieblingsfußball-Verein. Da muss man auch an sich denken!!! “

      Absolut verständlich. Allerdings hat der Club ja bereits die skandalöse Übernahme problemlos weggesteckt. Ich denke da musst du dir keine Sorgen machen. 😉

      „Nicolas Cage spielt den Farmer“
      Nein. Die vergiftete Kuh.

      „Habe Hardcore Henry nie gesehen, aber ist der Stil nicht auf Dauer anstrengend?“
      Hab ich gehört, fand ich persönlich aber gar nicht. Found Footage hingegen finde ich manchmal richtig fies.

      „Besteht eine zu hohe Chance, dass die Moral zu sehr reingeprügelt wird.“
      Vertraut mir doch einfach mal 😀

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  5. Das Highlight deiner Vorschläge ist für mich ganz klar „The Hangman“. Story klingt gut, Hauptdarsteller sowieso. Den würde ich mir auf jeden Fall ansehen.
    Mein Filmvorschlag:
    10 Filmblogger treffen sich zu einem gemeinsamen Film-Wochenende in einer nicht näher bezeichneten deutschen Großstadt und haben viel Spaß. Während der Zeit wird einer nach dem anderen auf bestialische Weise umgebracht. Am Ende stellt sich heraus, daß die Täterin Andrea Kiewel (gespielt von Oliver Hardy) ist. Nur einer der Blogger überlebt, weil er viele ist. Er macht sich dann mit mobiler Fußpflege und irgendwas mit Medien selbstständig. Klappe zu, Affe auch 🤔

    Gefällt 1 Person

  6. Mansonta
    Wäre nix für mich… das hatte man schon so oft. Interessant wäre hier nur, wenn Goliath gewinnt.

    Personal Killer
    Ich mag diese Ego – Shooter als PC – Games schon nicht wirklich. Als Film würde mir das nach 5 min auf den Senkel gehen.

    Hangman
    Das könnte recht interessant werden.

    Men’s Right
    Wenn die Love – Story außen vor bleibt, bin ich dabei. Da könnte man bestimmt was draus machen. Das würde ich schauen.

    The Beste Movie Ever
    Gute Komödien sind rar gesäät. Da müsstest dir schon ordentlich Mühe geben 🙂

    Die Idee, mal so Film – Ideen vorzustellen, finde ich gar nicht sü übel. Mal schauen, vielleicht mache ich das auch. Verlinkung hierher ist natürlich Ehrensache.

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  7. Finde Idee Nr. 4 und vor allem Nr. 3 am interessantesten – da sehe ich auf jeden Fall Potential. Die Geschichte mit dem Henker klingt auf jeden Fall sehr faszinierend und könnte ein echt starkes Charakterporträt abgeben. Erst recht, wenn erst in der Mitte des Films klar wird, dass er tatsächlich ein Henker ist.

    Gefällt 2 Personen

  8. Das mit der Ego-Perspektive klingt mal nach was. Funktioniert in manchem Roman super, aber wenn’s dann so ein Murks wird wie Blair Witch Project, dann bin ich eher skeptisch. Das muss dann aber wirklich schauerlich werden, sonst wird das nix mit uns.

    Gefällt 1 Person

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