Ma-Gos Jahresrückblick 2018 – Teil 1

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Hallo Filmfreunde,

zum Ende des Jahres möchte ich mit euch gemeinsam in zwei Teilen auf mein persönliches Bloggerjahr 2018 zurückblicken. In diesem ersten Teil soll es darum gehen wie das Jahr insgesamt so lief und was hier inhaltlich alles los war. Im zweiten Teil geht es dann in wenigen Tagen ganz konkret um Filme, die ich im Kino oder eben zuhause gesehen habe. Viel Spaß 🙂

Ein paar statistische Daten:

Statistisch gesehen war 2018 das bis dato erfolgreichste Jahr seit es meinen Blog gibt. Und das sind mittlerweile immerhin auch schon etwas mehr als vier Jahre. Zum einen haben die Besucherzahlen erstmalig die 50.000 Marke geknackt und sich damit im Vergleich zum Vorjahr mehr als verdoppelt.

Aufrufe

Nicht ganz so steil nach oben ging die Entwicklung der Kommentare, obwohl mein Blog auch hier einen neuen Bestwert erreichen konnte. Im Gegensatz zu den Likes, die erstmals sogar leicht rückläufig waren. Allerdings ist diese Kategorie meiner Meinung nach auch die, die man am ehesten vernachlässigen kann.

Umso mehr weiß ich die vielen Rückmeldungen und den phasenweise doch regen Austausch mit euch zu schätzen und möchte mich an dieser Stelle auch noch mal ganz herzlich bei jedem bedanken, der sich regelmäßig die Zeit nimmt und meine Beiträge kommentiert.

 

Was hier so los war:

Genug des technischen Blablas. Lasst uns stattdessen noch ein mal zurückschauen was dieses Jahr hier auf dieser Seite alles los war. Insgesamt sind auf meinem Blog dieses Jahr (inklusive der beiden Jahresrückblicke) 101 Artikel erschienen. Auch wenn mir das Schreiben zu jedem Artikel Spaß macht, gibt es natürlich immer wieder Beiträge und Aktionen, die mir mehr am Herzen liegen als andere. Und natürlich gibt es auch solche, die bei den Lesern besser ankommen als andere. Lustigerweise müssen sich diese beiden Dinge nicht unbedingt überschneiden. Schaut mit mir zurück auf die Beiträge, die ich dieses Jahr am gelungensten finde. Vielleicht habt ihr ja den einen oder anderen verpasst 😉

Januar:

Im Januar startete ich die große Filmreise Challenge, bei der es darum geht insgesamt 70 Filme zu unterschiedlichen Themen/Aufgaben zu schauen. Wer Interesse hat, kann sich alle weiteren Infos auf der eigenen Seite der Challenge besorgen und gerne mitmachen. Im Rahmen der Challenge habe ich mittlerweile 33 der geforderten 70 Filme abgehakt und dabei ein paar richtige gute Filme gesehen, die ich entweder schon lange nachholen wollte oder die ich noch gar nicht auf dem Schirm hatte. Insgesamt hat mich die Challenge das ganze Jahr über begleitet und mir großen Spaß gemacht. Da ich erst halb durch bin, habe ich allerdings noch einiges zu tun…

 

Februar:

Der beliebteste Artikel in diesem Monat war mein Beitrag zum Film „Life“, den ich damals gesehen hatte und sehr mochte. Da ich in einigen Besprechungen gelesen hatte, der Film würde lediglich den Klassiker „Alien“ kopieren, schrieb ich ein paar Zeilen darüber.

Film: Life – Nur ein billiger „Alien“-Abklatsch?

 

März:

Ein weiterer Artikel, der scheinbar sehr gut ankam, war meine Besprechung des Films „Die Brücke am Kwai“ im Rahmen der Beitragsreihe „Tolle Filme, die noch älter sind als ich“.

 

April:

Im April wurde ich von meinem Kumpel Lufio für einen dieser Blog Awards nominiert. Namentlich den Mystery BloggerAward. In meinem Beitrag dazu habe ich ein bisschen was Privates über mich erzählt. Wen das interessiert, der darf gerne hier nachlesen. Oh! Und ihr seid natürlich herzlich eingeladen meine äußerst kreativen Fragen zu beantworten 😉

 

Mai:

Einer meiner erfolgreichsten Beiträge dieses Jahr war ganz klar meine Interpretation des Film „A cure for wellness, der insgesamt über 4000 mal aufgerufen wurde. Das freut mich vor allem deswegen, weil mir das Schreiben dieser Interpretationen immer am meisten Spaß macht. Allerdings sind diese Beiträge auch immer die arbeitsintensivsten.

 

Juni:

Weil ich gerade so schön im Flow war, schob ich im Juni direkt noch eine Interpretation eines Films hinterher. Dieses mal zu Raw – Meine Interpretation eines feministischen Kannibalenfilms

 

Juli:

Im Rahmen der genannten Filmreise Challenge hatte ich mir den Film „Robert Koch – Der Bekämpfer des Todes“ angeschaut, einen Film, der als Nazi Propagandafilm gilt. Losgelöst von seinem Ursprung fand ich den Film eigentlich ganz gelungen, was mich zu der Frage führte: Robert Koch, der Bekämpfer des Todes – Darf man Nazi-Filme gut finden?

Der Beitrag stieß auf reges Interesse und führte zu einem regen Austausch in den Kommentaren.

 

August:

Im August habe ich mich etwas intensiver mit dem Thema Filmplakaten beschäftigt. In meinem Beitrag „Filmposter: Von Marketingkunst zum lustlosen Klischee“ habe ich ein paar Kategorien von Posterschablonen zusammengestellt, die in letzter Zeit immer wieder für verschiedene Filme kopiert und geringfügig verändert wurden.

Passend zu diesem Thema hatte ich dann auch die „Blogparade: Die 10 schönsten Filmposter“ gestartet, an der auch einige von euch teilgenommen haben.

 

September:

Mit meiner lieben Freundin Ainu ließ ich es in diesem Monat zum „Clash of the Girls with the Dragon Tattoos“ kommen. Darin verglichen wir das Original und das Remake der Verfilmung des Stieg Larsson Romans „Verblendung“.

 

Oktober:

Passend zu Halloween startete ich im Oktober eine Aktion, bei der 31 meiner liebsten Bloggerkollegen von einem gruseligen Erlebnis in Verbindung mit einem Horrorfilm berichteten. Das war insgesamt sehr unterhaltsam und interessant. Hier könnt ihr die Beiträge der Kollegen (und natürlich auch meinen eigenen) der Reihe nach durchklicken.

 

November:

Kurz vor Jahresende rief mein geschätzter Kollege von FilmkritikenOD zu einer weiteren Blogparade auf, bei der wir die unserer Meinung nach zehn schlechtesten Filme aller Zeiten auflisten sollten. Da war ich natürlich dabei, was hier noch mal nachzulesen ist:

Die zehn schlechtesten Filme aller Zeiten

 

Dezember:

In diesem Monat hatte ich mal ein neues Format ausprobiert, um einen Film zu besprechen. Und zwar hatte ich ein fiktives Interview mit der Hauptfigur Nina Sayers aus dem Film Black Swan geführt. Da ich darauf angesprochen wurde noch mal in aller Deutlichkeit: Nina Sayers ist Fiktion und keine reale Person. Insofern habe ich sie natürlich nicht wirklich getroffen und ihre Antworten sind logischerweise erfunden, bzw. basieren auf meiner Interpretation des Films. In der Form des Interviews wollte ich einfach mal versuchen meine Gedanken zum Film auf eine etwas andere Weise auszudrücken. 🙂

Hier noch mal das „Interview“ im Wortlaut:

Black Swan – Ein Interview mit der Schwanenkönigin Nina Sayers

 

Und wie geht es nun weiter?

Nun, mein strenger Beitragsplan sieht vor, dass am 07.01. der zweite Teil meines Jahresrückblicks online geht, in dem ich von den besten und schlimmsten Filmen berichte, die ich dieses Jahr gesehen habe. Was danach kommt weiß ich um ehrlich zu sein noch nicht. 2019 wird ein sehr aufregendes Jahr mit neuen Aufgaben und Herausforderungen. Stand heute kann ich noch nicht abschätzen wie viel Zeit mir im neuen Jahr noch für die Bloggerei bleiben wird. Gut möglich, dass das jedoch deutlich weniger sein wird als bisher.

Da ich mich gut genug kenne, weiß ich, dass es mich unendlich frustriert, wenn ich Dinge, die ich gerne mache, nicht mit der Regelmäßigkeit und Gewissenhaftigkeit machen kann wie ich mir das vorstelle. Deswegen habe ich meinen internen Beitragplan etwas modifiziert, was dazu führen wird, dass im neuen Jahr ein paar Artikel weniger erscheinen werden als bisher. Sollte auch das nicht hinhauen, spiele ich gezwungenermaßen mit dem Gedanken diese Seite einschlafen zu lassen, da ich keinen Blog möchte, auf dem nur alle paar Wochen mal ein Beitrag erscheint oder mit dessen inhaltlicher Qualität ich nicht zufrieden bin. Das soll jetzt nicht heißen, dass meine Qualitätsstandards bisher über die Maßen hoch waren. Aber einen gewissen Anspruch an mich selbst hatte ich in der Regel schon. Versteht mich nicht falsch. Das Schreiben über Filme und der Austausch mit meinen Filmfreunden macht mir nach wie vor großen Spaß. Dazu hat der Blog meine Sicht auf Filme und meinen persönlichen Geschmack nachhaltig verändert. Gleichzeitig bin ich generell jemand, der sich, wenn er sich erst mal zu etwas aufgerafft hat, sein Vorhaben dann auch mit Eifer und Freude seinen Vorstellungen nach umsetzt. Wenn das aus welchen Gründen auch immer nicht möglich sein sollte, lasse ich es bleiben und suche mir andere Aufgaben. Entweder richtig oder gar nicht. Ich warte jetzt einfach mal ab wie das kommende Jahr so anläuft. Ich habe noch einige Beiträge auf Halde und ein paar Ideen, die ich sehr gerne noch umgesetzt hätte. Daran soll es also nicht scheitern. Wer weiß, vielleicht läuft ja auch alles einfach weiter wie bisher. Und sollte 2018 wirklich das letzte Jahr dieses Blogs gewesen sein, kann ich wenigstens behaupten ich sei auf dem statistischen Höhepunkt abgetreten, bevor die Menschen das Lesen verlernt haben. Das ist doch auch etwas Schönes.

So oder so wünsche ich euch jetzt erst mal einen guten Rutsch ins neue Jahr und dass 2019 nur das Beste für euch bereithalten möge. Wir sehen uns auf jeden Fall zum zweiten Teil meines Jahresrückblicks wieder. Bis dahin liebe Grüße,

Euer Ma-Go

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28 Kommentare zu „Ma-Gos Jahresrückblick 2018 – Teil 1

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  1. „Da ich darauf angesprochen wurde noch mal in aller Deutlichkeit: Nina Sayers ist Fiktion und keine reale Person.“

    Das hat dich nicht ernsthaft jemand gefragt?

    „Zum einen haben die Besucherzahlen erstmalig die 50.000 Marke geknackt“

    Und direkt darunter ein Bild, dass es 34.400 Besucher waren 😛
    Aber auf jeden Fall eine ordentliche Zahl, da kann man nicht meckern.
    Erstaunlich, dass es die letzten Jahre runter ging und jetzt dann plötzlich steil bergauf.

    „Und sollte 2018 wirklich das letzte Jahr dieses Blogs gewesen sein“

    Abgelehnt!

    „Einer meiner erfolgreichsten Beiträge dieses Jahr war ganz klar meine Interpretation des Film „A cure for wellness“, der insgesamt über 4000 mal aufgerufen wurde.“

    Ist eine beliebte Google-Suche, also alles richtig gemacht 😉 Bei mir sind es eher Begriffe, wie z.B. Doppelschwanzer oder Fickklumpen, die die Leute auf meine Seite locken. So hat jeder seine Zielgruppe…

    „So oder so wünsche ich euch jetzt erst mal einen guten Rutsch ins neue Jahr und dass 2019 nur das Beste für euch bereithalten möge.“

    Ebenso und alles Gute für deine besonderen Herausforderungen!

    Gefällt 1 Person

    1. „Das hat dich nicht ernsthaft jemand gefragt?“

      Ja. Aber die beiden kannten den Film nicht 😉

      „Und direkt darunter ein Bild, dass es 34.400 Besucher waren “

      Junge! 😀 Es geht um die Aufrufzahlen 😀 😀 😀

      „Erstaunlich, dass es die letzten Jahre runter ging und jetzt dann plötzlich steil bergauf.“

      Nur bedingt erstaunlich. Dieses Jahr hatten die Interpretationen zu Cure for Wellness und Nocturnal Animals alleine 20.000 Aufrufe. Dazu noch die alte Birdman Interpretation mit 1500 und die von Enemy mit 500. Das ist schon fast die Hälfte der Jahresbilanz 😉

      „Bei mir sind es eher Begriffe, wie z.B. Doppelschwanzer oder Fickklumpen, die die Leute auf meine Seite locken. So hat jeder seine Zielgruppe…“

      Keine Sorge, ich habe auch eine paar merkwürdige Suchanfragen verzeichnet 😀

      „Ebenso und alles Gute für deine besonderen Herausforderungen!“

      Vielen Dank 🙂

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  2. Wow, es freut mich, dass sich deine Blogzahlen so gut entwickelt haben. Bei mir war 2018 leider alles rückläufig und die Aufrufe haben sich beinahe halbiert. Von 50K bin ich weit entfernt. Aber hier soll es ja nicht um mein Blog gehen (dazu folgt noch ein extra Eintrag).

    Insofern: Du machst alles richtig, mach weiter so und hau rein. Es ist schön zu sehen, dass die filmische Blogosphäre nicht stirbt und du bist mit deinen Aktionen ein echter Pfeiler gewesen! 🙂

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    1. Vielen Dank. Das weiß ich vor allem aus der Tastatur eines so alten Bloggerhasen wie dir echt zu schätzen.

      „Bei mir war 2018 leider alles rückläufig und die Aufrufe haben sich beinahe halbiert. “

      Vielleicht feheln einfach die Hausbau-Beiträge. Kleiner Scherz. Das und die Laufberichte waren/sind die Artikel, die ich nicht gelesen habe. 😛

      Ich wünsche dir und deiner Familie auf jeden Fall ein schönes Jahr 2019. Und dir persönlich, dass es mit den Zahlen wieder besser wird. Hau rein.

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  3. Wäre schade, wenn du deinen Blog einstellst. Ich kann es verstehen. Wenn man etwas gerne macht, frustriert es nur, wenn man es nicht ausüben kann. Halbes mag ich auch nicht – aber vielleicht ein neues Konzept, das alles vereint.

    Einen guten Start ins neue Jahr 🍀🍀

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  4. Dir auch einen guten Rutsch und herzlichen Glückwunsch zu wirklich eindrucksvollen Zahlen!

    Ich hoffe Du findest auch weiterhin die Zeit und Muße für Deinen Blog, ich zumindest würde ihn und Deine Beiträge im allgemeinen, sehr vermissen.

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  5. Sehr schöner Rückblick (und das sage ich nicht nur weil ich auch drin vorkomme 😀 )

    Leider hören sich die letzten Zeilen nicht so toll an, auch wenn natürlich private Herausforderungen immer vor gehen sollten. Ich hoffe einfach mal, dass du immer noch die Zeit und Lust findest und wünsche auch einen guten Rutsch ins neue Jahr 🙂

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  6. Wie, was….Blog einstellen??? Nix da…. von wegen… Du bringst doch immer so viel Liebe in unsere kleine Community 💙😊 Das besprechen wir doch noch mal im neuen Jahr.
    Ich wünsche dir und deinen Lieben auf jeden Fall einen Guten Rutsch in das bevorstehende neue Jahr und für 2019 nur das Allerbeste. Triff da mal bitte keine Entscheidungen , die du später dann bereuen müsstest.
    Es grüsst Steffelowski 👍

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  7. Wow, ich bin erstaunt (und auch ein wenig neidisch ^^), dass es bei dir so gut läuft. Von solchen Zahlen kann ich nur träumen. 🙂
    Ich frage mich allerdings, wie diese Entwicklung zustande kam, dass du seit 2015 kontinuierlich abgebaut hast und in diesem Jahr wieder so einen rasanten Anstieg hattest. Woran liegt das?

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    1. Das ist ganz einfach. Wie bereits an anderer Stelle erklärt, liegt das nur an den Interpretationen. Die werden oft gesucht. Die Texte zu Nocturnal Animals und Cure for wellness haben einem Großteil der Aufrufe alleine gesammelt

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    1. Wie man hier von allen Seiten Kommandos bekommt 😀 😀 😀

      “ wenn man den größten Erfolg hat, sollte man unbedingt noch mehrere Fortsetzungen folgen lassen. “

      Sag das mal dem guten Jogi Löw…

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  8. Durch diese salbungsvollen Worte des „Kollegen“ Stepnwolf sollte damit zu diesem Thema alles Gute gesagt worden sein und wir können einen Schlussstrich unter das ganze Thema ziehen. Schön, eine Sorge in 2019 weniger 🌈

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  9. „Auch wenn mir das Schreiben zu jedem Artikel Spaß macht, gibt es natürlich immer wieder Beiträge und Aktionen, die mir mehr am Herzen liegen als andere. Und natürlich gibt es auch solche, die bei den Lesern besser ankommen als andere. Lustigerweise müssen sich diese beiden Dinge nicht unbedingt überschneiden.“

    Das Phänomen kenne ich 😉 Ich habe ewig an einem Artikel über True Blood Staffel 2 gesessen und war ziemlich begeistert, von allem, was ich entdeckt hatte. Außer mir hat es dann aber nicht so viele interessiert 😉

    Likes sind teuflisch. Es ist ja klar, dass es eine Reihe von Leuten gibt, die die Beiträge einfach so liken, damit man eben auch ihre liked. Deshalb hast Du sicherlich Recht, dass sie eigentlich nicht sonderlich aussagefähig sind. Seitdem ich sie aber im Rahmen meines Blogumzuges gänzlich deaktiviert habe, ist es auch wieder komisch, weil man sich so an diese Form der Rückmeldung gewöhnt hatte …

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    1. „Seitdem ich sie aber im Rahmen meines Blogumzuges gänzlich deaktiviert habe, ist es auch wieder komisch, weil man sich so an diese Form der Rückmeldung gewöhnt hatte …“

      Dazu muss ich aber auch ganz selbstkritisch zugeben, dass ich den Like-Button auch eigentlich „falsch“ benutze. Wenn ich einen Beitrag like, heißt das für gewöhnlich, dass ich ihn interessant genug fand bis zum Ende weiter zu lesen. Ob ich ihn tatsächlich gut/gewinnbringend/ansprechend oder ob ich gar derselben Meinung bin, drücke ich damit eigentlich nicht aus. Das versuche ich dann in den Kommentaren kundzutun. 🙂

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    2. Aber irgendwie ist es doch aber auch schön, wenn man eine Art von Resonanz erfährt, losgelöst davon, wie ernst diese zu nehmen ist.
      Was wäre einem denn lieber: Ein Beitrag, bei dem man viel Zeit und Herzblut aufgebracht hat, der keinen Like erhält oder der 100 Mal ein 👍 bekommt?
      Sonst könnte man den Beitrag auf ein Blatt Papier schreiben und ihn in einem Schnellhefter ablegen und von Zeit zu Zeit mal anschauen. Nee, ich glaube, die Annerkennung der geleisteten Arbeit hat man schon ganz gern….

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      1. „Aber irgendwie ist es doch aber auch schön, wenn man eine Art von Resonanz erfährt, losgelöst davon, wie ernst diese zu nehmen ist.“

        Grundsätzlich schon. Allerdings hast du als Autor ja aber auch die allgemeinen Leserzahlen. Wenn das einigermaßen läuft, kannst du davon ausgehen, dass dein Inhalt ein paar Leute anspricht. Auch wenn diese nicht liken.

        „Was wäre einem denn lieber: Ein Beitrag, bei dem man viel Zeit und Herzblut aufgebracht hat, der keinen Like erhält oder der 100 Mal ein 👍 bekommt?“

        Das ist natürlich eine rhetorische Frage. Wenn ich aber grundsätzlich die Wahl habe, ob ich unter meinem Beitrag lieber 10 (vernünftige) Kommentare oder 10 Likes haben will, würde ich 100% die Kommentare nehmen. Einige Leser (bin mir nicht sicher, ob du da vielleicht sogar dazugehörst) kommentieren manchmal Beiträge ohne sie zu liken. Das finde ich persönlich viel angenehmer und wertschätzender als andersrum.

        „Sonst könnte man den Beitrag auf ein Blatt Papier schreiben und ihn in einem Schnellhefter ablegen und von Zeit zu Zeit mal anschauen.“

        Ja. Die Aussage, dass man ja im Grunde nur für sich selbst schreibt, ist genauso weit verbreitet wie unwahr 😉

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        1. Ich versuche schon, bei jedem Artikel den ich gelesen habe, zumindest ein Like zu vergeben. Schon allein, um die Mühe und die Recherche des Schreibers anzuerkennen. Das hat nichts damit so tun, ob ich mit der im Beitrag vertretenen Meinung konform gehe oder nicht. Hier wäre es manchmal für mich sinnvoll, wenn man auch mehere Likes vergeben könnte, um eine abgestufte Anerkennung vergeben zu können, zumal es ja auch Artikel gibt, die einen fesseln, faszinieren oder auch mal bewegen.
          Allerdings vergesse ich auch schon mal ein Like zu vergehen, grade dann wenn ich auch noch einen eigenen Kommentar hinterlasse. Dafür bitte ich Dich -stellvertretend für alle, denen ich mit ihren Blogs folge, um Entschulgigun . Das hat nichts mit Mögen/Nichtmögen oder mangelnder Anerkennung sondern nur mit meiner „Flusigkeit“ zu tun.
          Natürlich ist ein Kommentar in seiner Wertigkeit höher einzutauchen als ein Like. Leider hat man (habe ich) nicht immer spontan die Gelegenheit, einen Kommentar zu verfassen und ich persönlich finde es immer blöd, sich dann erst 5 Tage später zu melden.

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