Film: The Greatest Showman – Die Illusion von Menschlichkeit

showman
© Twentieth Century Fox

Filmdaten:
Genre:
Musical
Mit:
Hugh Jackman
Jahr:
2017
Land:
USA
Regie:
Michael Gracey
Länge:
105 min
OT:
The Greatest Showman

 

Hallo Filmfreunde,

das Kinojahr 2018 begann mit einem Film, der wahrscheinlich auf vielen Bestenlisten auftauchen wird. Nach „Lala Land“ im Vorjahr begeisterte dieses Jahr das Musical „The Greatest Showman“ ein großes Publikum. Ich selbst stehe dem Film ziemlich zwiegespalten gegenüber, da der Film auf der einen Seite wirklich gut gemacht ist. Auf der anderen Seite ist „The Greatest Showman“ aber auch der Inbegriff des modernen Hollywoods, das man durchaus auch mal kritisch hinterfragen sollte.

Sprechen wir aber zunächst über die durchaus vorhandenen Stärken des Films. Im Wesentlichen geht es sehr frei interpretiert um die Figur des realen Zirkuspioniers P. T. Barnum, der im Film ein Zirkusensembles zusammenstellt, bei dessen Darsteller/innen es sich um menschliche Kuriositäten handelt. Die Show wird ein Erfolg, doch schon bald stellen sich die ersten Probleme ein. Barnum droht alles zu verlieren doch am Ende wird alles gut. So weit die recht vorhersehbare Handlung, an der sich der eine oder andere Zuschauer möglicherweise stören könnte. Ich finde jedoch, dass man bei einem Musical schon mal über die Handlung hinwegsehen kann, wenn der Rest des Films mitreist und elektrisiert. Und genau das ist in „The Greatest Showman“ der Fall.

Die Schauspieler sind durch die Bank top und die Kostüme und Kulissen liebevoll gestaltet. Im Mittelpunkt des Films stehen natürlich die Lieder und die damit verbundenen, genretypischen Choreographien. Die Songs sind meiner Meinung nach sehr modern und poppig, sodass sie leicht ins Ohr gehen und genau dort auch bleiben. Ein großer Pluspunkt für ein Musical. Dazu vereint der Film in besagten Szenen die Musik mit Tanz und Akrobatik, die jede Szene zu einer echten Zirkusdarbietung werden lassen. Eines der stärksten Stücke im Film ist „This is me“, das von Keala Settle gesungen wird, die im Film eine bärtige Frau spielt.

Im Text des Liedes geht es grob zusammengefasst um Außenseiter der Gesellschaft, die ihre Singularität jedoch nicht mehr verstecken und einfach sie selbst sein wollen. Eine starke Botschaft, die der Film jedoch paradoxerweise selbst in einigen Szenen sehr oberflächlich behandelt.

So engagiert Barnum für seine Show ausschließlich Kuriositäten, die aus verschiedensten Gründen Außenseiter der Gesellschaft sind. Eine bärtige Sängerin, eine dunkelhäutige Artistin einen kleinwüchsigen Mann, einen fettleibigen Mann, einen sehr großen Mann, einen Mann mit enormer Körperbehaarung. Einige dieser Menschen sind ohne besonderes Talent und werden ausschließlich auf Grund ihrer Andersartigkeit öffentlich zur Schau gestellt. Der kleinwüchsige Tom Thumb hat während Barnums erstem Rekrutierungsversuch große Zweifel an einem möglichen Engagement:

 

P.T. Barnum: I am putting together a show, and I need a star.

Tom Thumb: You want people to laugh at me.

P.T. Barnum: Well they’re laughing anyway, kid, so you might as well get paid.

Genau! Die Leuten lachen ohnehin über dich. Warum dann nicht wenigstens dafür bezahlt werden? Ich finde hier wird das Paradoxon und gleichzeitig mein größtes Problem mit dem Film sehr deutlich. „The Greatest Showman“ will eindeutig eine Ode an die Individualität sein und die Menschlichkeit feiern, präsentiert uns aber einen Helden, der an all dem herzlichen wenig interessiert ist. Für Barnum geht es nämlich über den gesamten Film ausschließlich um Anerkennung, Prestige und natürlich Geld.

In einer anderen Szene kommt es zu einem Dialog zwischen Barnum und dem versnobten Theaterkritiker Mister Bennett.

Mr. Bennett: Tell me, Mr. Barnum, does it bother you that everything you’re selling is fake?

P.T. Barnum: Do these smiles seem fake? It doesn’t matter where they come from. The joy is real.

Mr. Bennett: So you are a philanthropist?

 

Barnum macht mehrfach deutlich, dass er kein Interesse an künstlerischem Anspruch seiner Show oder den beteiligten Menschen hat. Für ihn sind seine „Stars“ nur Mittel zum Zweck, um sich und seiner Familie ein prestigeträchtiges Leben zu ermöglichen. Er ist kein Philanthrop, kein Menschenfreund und gibt auf Bennetts Frage auch nur eine ausweichende Antwort. Für den großartigsten Showman ist es nach eigener Aussage nicht wichtig woher die Lacher seines Publikums kommen. Wichtig ist nur, dass das Lachen echt ist. Ob sich die Leute an der Show erfreuen oder über die Darsteller lachen spielt für ihn keine Rolle. Hauptsache ihr habt Spaß, kommt wieder und lasst euer Geld da.

 

In einer späteren Szene stellt Mr. Bennett dann fest:

„Putting people of all Shapes, Sizes, Colours. Putting them on stage together and presenting them as equals, another critic might have even called it a celebration of humanity.“

Ja, man könnte „The Greatest Showman“ auf den ersten Blick als ein Feiern der Menschlichkeit bezeichnen. Doch genau das ist der Film nicht, obwohl er es frei von Selbstkritik vorgibt zu sein. Der Film erzeugt wie Barnum selbst gewissermaßen eine Illusion von Menschlichkeit. Ein Scheinbild, das man sich gerne anschaut und darüber staunt. In Wahrheit zeigt der Film nur wie Hollywood wirklich über Diversität und Individualität denkt. Es werden Filme gemacht, in denen jeder seine Rolle bekommt. Zur Not auch mal ein farbiger Superheld oder eine Frau. Ob das dann wirklich respektvoller und gesellschaftlich relevanter Umgang mit Diversität ist, spielt keine Rolle. Hauptsache der Zuschauer zahlt und fühlt sich dabei gut.

 

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18 Kommentare zu „Film: The Greatest Showman – Die Illusion von Menschlichkeit

Gib deinen ab

  1. Ich bin eigentlich ganz froh, dass es so klingt als würde der Film Barnum doch als den Zyniker zeigen, der er wohl wirklich war. Ich hatte den Eindruck hier würde ordentlich weichgezeichnet.

    Deine Einschätzung bezüglich Hollywood teile ich weitestgehend. Diese Idee, die uns verkauft werden soll, dass allein schon das Ansehen eines Films ein politischer Akt sei, ist ein rein kapitalistisches Werbemittel. Andererseits ist Repräsentation/Sichtbarkeit wichtig und selbst wenn der Grund dahinter ein schlechter ist, kann etwas Gutes daraus erwachsen. Keine Ahnung, obs beim Showman so ist, ich muss zugeben sehr wenig Interesse an dem Film zu haben.

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    1. Die Figur des Barnum ist ein Paradoxon, das vermutlich in meinem Text nicht klar genug herausgearbeitet wird. Ist echt schwierig. Im Grunde ist er tatsächlich der Zyniker, der er wohl wirklich war. Nur kommt das im Film nicht so rüber. Niemand urteilt über ihn. Im Gegenteil. Es wirkt sogar so als wäre das was er tut das maximale an Menschlichkeit, das man von einem Mann erwarten kann.

      Nach dem Motto: Barnum bezahlt Freaks dafür sich vorführen zu lassen. Gebt ihm einen Orden!

      Da du ja wie ich mit den Songs in Lala Land wenig anfangen konntest, könnte dich der größte Vorführungsmann vielleicht zumindest auf der Ebene abholen. Bei mir hat es geklappt 😉

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  2. Mal abgesehen davon, dass ich nach wie vor ein Statement zum Filmquiz-Dilemma erwarte, wunrdet es mich, dass du den Film so gesehen hast.
    Ich empfand, dass genau das, was du anprangerst, im Film herausgearbeitet und im Hintergrund (auch durch deine abgetippten Zitate) seziert wurde.
    Jackmans Figur hat nie darauf abgezielt (so meiner Ansicht nach), die Menschlichkeit in Person zu sein, bzw. diese darzustellen. Seine Widersprüchlichkeit wurde nicht nur an einer Stelle genannt und wurde im beinahe zum moralischen Verhängnis. Einzig Hollywoods Liebe zu Happy-Ends hat vermutlich schlimmeres verhindert. Ich habe es stets so gesehen, dass die Doppelmoral der Hauptfigur (und mit ihr auch die der gehobenen Gesellschaft) nicht nur hinterfragt, sondern auch angeprangert wurde.

    Benett ist der Teil der Gesellschaft, der sich menschlich schimpft, wenn er Blue is a warmest Color „toleriert“ und sogar als gut empfindet.
    Und Barnum durchlebt innerhalb des Filmes einen Wandel vom abgezockten Geschäftmann zu einem im humanistischen Sinne besseren Menschen.
    „Do these smiles seem fake? It doesn’t matter where they come from. The joy is real.“
    Genau das sind doch die Zeilen, die den bisweilen satirischen Unterton unterstreichen.

    Gefällt 2 Personen

    1. „Jackmans Figur hat nie darauf abgezielt (so meiner Ansicht nach), die Menschlichkeit in Person zu sein“

      Die Figur selbst nicht. Aber der Eindruck wird ständig vermittelt. Die „Freaks“ in Barnums Show sind ihm dankbar, weil er ihnen ein „zuhause“ gegeben hat, wo sie unter ihres gleichen zusammen isoliert sein können. Ein Hoch auf die Diversität.

      “ Ich habe es stets so gesehen, dass die Doppelmoral der Hauptfigur (und mit ihr auch die der gehobenen Gesellschaft) nicht nur hinterfragt, sondern auch angeprangert wurde.“

      Die der Gesellschaft auf jeden Fall. Alleine schon durch die verbotene Love-Story. Im großen Zusammenhang hatte ich zumindest das Gefühl, dass versucht wurde Barnum da rauszunehmen und ihn über die Dinge zu stellen.

      „Und Barnum durchlebt innerhalb des Filmes einen Wandel vom abgezockten Geschäftmann zu einem im humanistischen Sinne besseren Menschen.“

      Tut er das? Wenn ich mich recht entsinne, ist er am Ende Teilhaber des Zirkus‘. Das heißt er sitzt zuhause bei seiner Familie und kassiert 50% der Kohle, die die Show abwirft. Und mit den lästigen Freaks muss er sich auch nicht mehr abgeben.

      „Benett ist der Teil der Gesellschaft, der sich menschlich schimpft, wenn er Blue is a warmest Color „toleriert“ und sogar als gut empfindet.“

      Für mich ist Bennett der böse Kritiker, der die Shows des größten Showmans (die Filme Hollywoods) nicht als Kunst anerkennen will, obwohl die Leute in Massen in den Zirkus/in die Kinos rennen. Hollywood macht die Menschen glücklich und das muss gefälligst von den versnobten Kritikern anerkannt werden. Ob die Filme moralisch/menschlich/künstlerisch ansprechend sind ist dabei zweitrangig. Wenn die Leute lachen sind sie gut.

      Gefällt 1 Person

      1. Du solltest Politiker werden, so wie du meine Frage nach dem Filmquiz ignorierst.

        „weil er ihnen ein „zuhause“ gegeben hat, wo sie unter ihres gleichen zusammen isoliert sein können“

        Habe ich nicht so interpretiert. Sah darin eher einen Ort, an dem sie sein können, wie sie wollen und ihnen niemand dumm kommt.

        “ hatte ich zumindest das Gefühl, dass versucht wurde Barnum da rauszunehmen und ihn über die Dinge zu stellen“

        Ich nicht 😛

        „Das heißt er sitzt zuhause bei seiner Familie und kassiert 50% der Kohle, die die Show abwirft.“

        Der Punkt ist: er sitzt zu Hause bei seiner Familie. Und er gibt auch anderen Menschen ein Zuhause.
        Die Frage ist ja (die sich auch das Bundesverfassungsgericht schon gestellt hat), wenn ein Kleinwüchsiger möchte, dass er im Zirkus von einer Kanone abgefeuert wird, um andere Menschen zu unterhalten; darf er das, oder muss man ihn vor der Verletzung seiner eigenen Menschenwürde schützen?
        Das Urteil besagt, dass er das nicht darf. Aber wenn die ganzen Menschen Spaß an diesem neugeschaffenem Ort haben, was spricht dann dagegen? Die Gesellschaft haben sie damit nicht verändert. Aber vielleicht die Augen ein paar kleiner Kinder, die sie besuchen kommen und später zur maßgeblichen Gesellschaft heranwachsen. Wer weiß…

        „Für mich ist Bennett der böse Kritiker […]“
        True, true.

        „Hollywood macht die Menschen glücklich und das muss gefälligst von den versnobten Kritikern anerkannt werden“

        Da verwechselst du ihn, glaube ich, mit Til Schweiger 😉
        Wie gesagt, habe ich die Figuren eher als Meta-Kritik gesehen, als als Kritik am Kritikertum. Aber wie immer ist Rezension subjektiver Natur, von dem her konzentrieren wir uns auf das Wichtige:

        WO BLEIBT DAS FILMRÄTSEL UND WARUM ÄUẞERT SICH DAZU NIEMAND? (hach, das große ß, endlich konnte ich es mal nutzen)

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        1. „Sah darin eher einen Ort, an dem sie sein können, wie sie wollen und ihnen niemand dumm kommt.“

          Wo sie nach jeder Show bepöbelt und bespuckt werden? Bin mir nicht sicher, ob das ein schönes zuhause ist 😉

          „Aber wenn die ganzen Menschen Spaß an diesem neugeschaffenem Ort haben, was spricht dann dagegen?“

          Was spricht dagegen, wenn in einem neugeschaffenen Ort wie dem Kino schwarze nichts zu sagen haben, Frauen nur Sexobjekte darstellen und Homosexuelle bestenfalls geduldet sind? So lange die Leute im Kino Spaß haben. Zugegebenermaßen ziemlich überspitzt und ich weiß, dass du das nicht so siehst.

          „Da verwechselst du ihn, glaube ich, mit Til Schweiger“

          Lustig, dass du den Galgenvogel ins Spiel bringst. An den hatte ich tatsächlich auch gedacht 😀

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          1. „Zugegebenermaßen ziemlich überspitzt und ich weiß, dass du das nicht so siehst.“

            Ist auf jeden Fall eine interessante These, die du in dem Film beleuchtet, bzw. im Dunkeln gehalten siehst.
            Es spricht übrigens vieles dagegen, was du überspitzt formuliert hast. Nur habe ich das in Greatest Showman so nicht gesehen und müsste ihn mir vermutlich erneut anschauen, um genauer auf deinen Standpunkt eingehen zu können. Und das wird ehrlicherweise so schnell nicht passieren.
            Muss mir jetzt erstmal Gedanken zu The House That Jack Built machen ^^ Das war mal wieder was…

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  3. Ein interessanter Artikel mit einer durchaus berechtigten Perspektive auf den Film. Dennoch finde ich, dass der Film durch die Wandlung, die Barnum durchmacht zeigt, dass sein Verhalten vorher falsch war. Man vergesse nicht das Lied und die damit verbundenen Szenen „From now on“. Das rein geschäftliche Verhalten, bei dem Barnum vergisst worum es eigentlich geht – seine Kuriositäten nicht aus wirtschaftlichen Gründen vorzuführen als die Freaks die sie sind, sondern sich ernsthaft für sie einzusetzen – droht am Ende seine Existenz zu zerstören. Er steht vor dem Nichts: sein Zirkus ist abgebrannt, seine Frau und seine Kinder haben ihn verlassen. Erst als man es ihm so drastisch vor Augen führt, wie sehr er auf dem falschen Gleis unterwegs war mit seinem selbstsüchtigen Handeln, realisiert er, was wirklich zählt. Natürlich baut er den Zirkus wieder auf, denn im Endeffekt kann man ja auch nicht leugnen, dass seine Kuriositäten auf das Geld angewiesen sind und auf eine Beschäftigung. Und dass genau das – der Zuspruch so vieler Zuschauer, die sie als das betrachten was sie sind, als Menschen mit besonderen Eigenschaften, die man wertschätzen statt verachten sollte – ihnen ja letztendlich wahnsinnig viel gibt. Hier können sie sein, wer sie sind, müssen sich nicht verstecken und schämen. Der Akt, den Zirkus wieder zu errichten ist also durchaus nicht rein finanziell, sondern auch eine Tat FÜR seine Kuriositäten. Dass er dabei 50% einsteckt, nunja es ist nunmal sein Beruf. Es wäre ja irgendwie auch seltsam, wenn er dann gar nichts mehr davon beziehen würde, oder? 😀
    Außerdem finde ich, dass man nicht vergessen darf, WESHALB Barnum überhaupt von vornherein so handelt, wie er es fälschlicherweise so lange tut im Film. Denn auch er ist sozusagen eine Kuriosität, wenn auch nicht äußerlich. Auch er ist von der Gesellschaft verstoßen, muss sich als Kind auf der Straße durchschlagen, wird von seinem Schwiegervater verachtet nur weil er in armen Verhältnissen aufgewachsen ist. Er handelt nur so, weil er das Gefühl hat, er müsse der Gesellschaft etwas beweisen. Weil er von der Gesellschaft von Anfang an das Gefühl vermittelt bekommt, dass man nur etwas wert ist, wenn man seinen Platz bei den Reichen und Schönen innehat. Dass Barnum am Ende zwar (wie schon erwähnt, logischerweise weil er ja auch von irgendwas leben muss) 50% seines Zirkus einkassiert, aber selbst nicht mehr an den Shows teilnimmt, impliziert für mich auch eine Wandlung. Nämlich die, dass er eingesehen hat, dass er eben niemandem mehr etwas beweisen muss. Dass er sich selbst nicht mehr als jemand inszenieren muss, der er vielleicht gar nicht ist, weil das nicht wichtig ist. Wichtig ist Familie, sind Freundschaften, Liebe… und das bekommt er von seiner Familie, auf die er sich fortan konzentrieren möchte. Total kitschig ja, aber für mich durchaus eine gelungene Botschaft. 🙂

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    1. Vielen Dank für deinen langen Kommentar. Du hast in einigen Punkten Recht.
      Barnum macht in der Tat eine persönliche Entwicklung durch. Vom erfolggetriebenen Geschäftsmann zum sich kümmernden Familienmenschen. Das ist schön und macht auch Sinn. Barnum lernt im Film, dass es nicht wichtig ist die Anerkennung aller zu erstreben sondern sich auf die Menschen zu besinnen, die ihn lieben. Das ist in der Tat eine schöne Botschaft.

      Den Film jedoch als „celebration of humanity“ zu feiern, was der Film meiner Wahrnehmung nach selbst tut, hat damit finde ich jedoch nichts zu tun.

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  4. Ach, das sind halt die reißerischen Slogans die Hollywood braucht 😂 ich persönlich hänge mich daran nicht auf, auch wenn ich natürlich verstehen kann dass das viele doof finden. Ich finde Hollywood ja selbst doof haha😅 Aber ich bekomme jedesmal gute Laune wenn ich den Film sehe und das reicht mir. Egal wie er sich verkauft 😁

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    1. Das kann ich wiederum verstehen. Wie gesagt, der Film hat mir durchaus auch Spaß gemacht. Nur fand ich, dass man bei allem Glitzer und Funkeln den Kern nicht übersehen sollte. Vielleicht bin ich da überkritisch. Wer weiß? 😉

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