Filmlogbuch #6: 10 kurze Kurzkritiken

Logbuch

Hallo Filmfreunde,

bevor ich zu meinem nächsten Logbucheintrag komme, in dem ich die zehn Filme vorstelle, die ich zuletzt gesehen habe, möchte ich noch kurz einen Serientipp loswerden. Wie ihr wisst schaue ich kaum Serien. Da ich aber neulich ein paar Tage frei hatte, habe ich mir „The Handmaid’s Tale“ zur Brust genommen und bin begeistert! Das Buch hatte ich vor einigen Jahren in der Uni gelesen und sogar eine mündliche Prüfung dazu abgelegt. Die Serie hat das Buch meiner Meinung nach toll umgesetzt. Unbedingt anschauen! Doch nun zurück zum eigentlichen Programm und viel Spaß mit folgenden 10 Kurzkritiken:

1. Sully (2016) – Drama/Biographie

Sully

In „Sully“ geht es um den Piloten Chesley „Sully“ Sullenberger, dem es 2009 gelang ein abstürzendes Flugzeug auf dem Hudson River notzulanden. Clint Eastwood erzählt hier (mal wieder) eine wahre amerikanische Heldengeschichte und greift dabei vor allem ein paar ungewöhnliche Perspektiven auf. Neben dem Hergang des Unglücks, bei dem wie durch ein Wunder alle Flugzeuginsassen gerettet werden konnten, wird gezeigt wie mit Sully nach dem Absturz umgegangen wird. Die Fluggesellschaft versucht nachzuweisen, dass eine normale Landung an einem Ausweichflughafen möglich gewesen wäre und dass Sully selbst einen Fehler gemacht hat. Während der Untersuchung kümmert sich im Grunde keiner um den unter Schock stehenden Piloten, der nicht zu seiner Familie darf und sich im Falle eines Flugverbots riesigen finanziellen Problemen ausgesetzt sehen würde. Dieser Fokus ist spannend und ergreifend. Allerdings fand ich den Heldenteil der Geschichte und das eigentliche Unglück relativ uninteressant. Nicht jede Heldengeschichte ist auch immer gleich einen Film wert. Dank ein paar guter Ansätze ist „Sully“ für mich trotzdem noch ein sehenswertes Biopic.

 

2. Short Term 12 (2013) – Drama

Short term

Short Term 12“ ist gewissermaßen so etwas wie ein echter Geheimtipp. Zumindest hatte ich vor der Sichtung noch nie von diesem Film gehört. Brie Larson spielt hier eine Sozialarbeiterin in einer Einrichtung für Jugendliche mit sozial-emotionalen Problemen. Aufopferungsvoll setzt sie sich für die ihr anvertrauten jungen Menschen ein und hilft ihnen ihr Leben auf die Reihe zu bekommen. Dabei vergisst sie jedoch mit der Zeit sich mit ihren eigenen Ängste und Problemen auseinanderzusetzen und verliert langsam die Kontrolle. Der Film ist keine leichte Kost aber dennoch unbedingt sehenswert.

 

3. Sicario (2015) – Thriller

Sicario

Ich mag Denis Villeneuve. „Prisoners“, „Arrival“, „Blade Runner 2049“ und vor allem „Enemy“ finde ich allesamt richtig stark. Allerdings waren diese Filme meiner Meinung auch alle deutlich besser als „Sicario“. Darin spielt Emily Blunt eine FBI-Agentin, die als einer Teil einer Spezialeinheit im Kampf gegen ein mexikanisches Drogenkartell beteiligt ist. Dieser Krieg ist moralisch fragwürdig und auch für den Zuschauer ziemlich intensiv. Trotzdem fehlte für mich so ein bisschen das gewisse Etwas, das die oben genannten Filme eben haben. Dennoch ist „Sicario“ ein sehenswerter Thriller. Allerdings kein Highlight. Vielleicht waren meine Erwartungen hier auch einfach zu hoch.

 

4. Maze-Runner – Die Auserwählten in der Brandwüste (2015) – Science Fiction/Action

Maze Runner

Zu diesem Film habe ich in meiner Besprechung glaube ich alles gesagt. Um es kurz zu machen: Der Film ist eher schwach.

 

5. Baby Driver (2017) – Action

Baby Driver

Kommen wir nun zum nächsten Beitrag in der Kategorie „Filme, die alle gut finden außer ich“. Ich verstehe nicht was alle in diesem Film sehen. Ja, die Musik ist toll. Das war es dann aber auch schon. Keine einzige der Figuren ist sympathisch, die Handlung plump und das Ende hat mir auch nicht gefallen. Immerhin waren die Actionszenen wirklich gut inszeniert und der Soundtrack passt ausgesprochen gut. Da habe ich in letzter Zeit deutich schlechteres gesehen. Insgesamt fand ich Baby Driver daher ganz nett, verstehe jedoch den Hype darum überhaupt nicht.

 

6. In a Valley of Violence (2016) – (Neo)Western

In a valley

Ethan Hawke spielt hier einen Mann, der ausgebildet wurde um zu töten. Eigentlich will er nur seine Ruhe haben, doch als ein paar Arschlöcher seinen Hund töten, nimmt er das persönlich und sinnt nach Rache. Klingt nach John Wick? Richtig! Nur eben im Wilden Westen und in schlecht, inklusive eines der albernsten Showdowns aller Zeiten. Der Film ist leider eher schwach.

 

7. Planet Erde 2 (2018) – Naturdoku

erde

Im Prinzip bekommt man hier genau das was man erwarten darf und muss: Faszinierende Aufnahmen allerlei Getier rund um den Planeten. Zum Teil sind hier wirklich unfassbare Nahaufnahmen entstanden, die man so vermutlich noch nie zu Gesicht bekommen hat. Lediglich Günther Jauchs Erzählstimme hat mich genervt, weil er sich anhört als würde er säuselnd einem Dreijährigen dessen Gutenachtgeschichte vorlesen. Abgesehen davon ist „Planet Erde 2“ jedoch eine sehenswerte Doku.

 

8. Blue Jasmin (2016) – Drama

blue jasmin

Cate Blanchett spielt in diesem Woody Allen Film eine Frau, die in rasantem Tempo den Absturz von der High-Society-Lady und Millionärsgattin zum psychischen Wrack mit Alkoholproblemen durchlebt. Falsche Prioritäten und schicksalshafte Entscheidungen machen es möglich. Cate Blanchett spielt ihre Rolle großartig, was ihr auch den Oscar als beste Hauptdarstellerin einbrachte. Die Mischung aus Humor und Tragik stimmt für mich leider nicht immer. Deswegen ist „Blue Jasmin“ kein Highlight, aber auf jeden Fall ein sehr sehenswerter Film.

 

9. A long way down (2014) – Drama/Komödie

long way down

Hierbei handelt es sich um die Verfilmung des gleichnamigen Nick Hornby Romans, dessen Horbuchvertonung ich mir vor einigen Jahren, während einer Autofahrt an die Ostsee, anhörte und recht unterhaltsam empfand. Der Film konnte das leider nicht bestätigen. Vier Fremde treffen sich zufällig an Silvester auf dem Dach eines Hochhauses, weil sie von dort aus alle vier in den Tod springen wollen. Statt des Freitods beschließen die vier einen Pakt zu schließen. Alle versuchen bis mindestens zum nächsten Valentinstag am Leben zu bleiben. Bis dahin lernen sich die extrem unterschiedlichen Charaktere besser kennen und fassen gemeinsam neuen Lebensmut. Ein klassischer Fall eines ganz netten Filmchens, das man jetzt aber nicht unbedingt gesehen haben muss.

 

10. Honig im Kopf (2014) – Drama/Komödie

Honig

Im letzten Eintrag meines Logbuchs hatte ich ja mit „Fack ju Göhte“ eine der erfolgreichsten (und beliebtesten) deutschen Filme der letzten Jahre nachgeholt und war gelinde gesagt entsetzt. Nun habe ich mir mit „Honig im Kopf“ den nächsten deutschen Blockbuster vorgenommen. Und ich kann vorab schon mal sagen, dass dieser Film besser ist als „Fack Ju Göhte“, wenngleich das auch nicht sonderlich schwer ist. In „Honig im Kopf“ spielt Didi Hallervorden einen Mann, der an Alzheimer erkrankt ist und zunehmend die Kontrolle über seine geistigen Fähigkeiten verliert. Der Umgang mit dieser Krankheit ist zum Teil sehr respektvoll, zum Teil aber auch zu verhamlosend. Manche Szenen sind sehr ergreifend. Andere unfassbar kitschig. Richtig schlecht ist jedoch der Schnitt, der mich den ganzen Film über beinahe in den Wahnsinn getrieben hat. Irgendwann habe ich mir den Spaß erlaubt, jeden Schnitt mit einem kurzen „Bing“ zu kommentieren. Nach nicht mal einer Minute wurde ich energischst gebeten den Mund zu halten. Ein lustiges Trinkspiel wäre gewesen bei jeder Einstellung, die länger als 2 Sekunden dauert, einen Schnaps zu trinken. Dann hätte man am Ende des Films auch bedenkenlos mit dem Auto nach hause fahren können. Schaut euch einfach mal diese Szene an und achtet auf die wahllosen Schnitte. Macht gerne auch das „Bing“-Spielchen dazu. Aber nur dann, wenn ihr alleine im Raum seid.

Die Szene zeigt sehr schön alle Stärken und Schwächen des gesamten Films. Den genannten Schnitt, kitschiges Klaviergedudel und zum Teil schlecht gecastete Schauspieler vermiesen eine eigentlich sehr schön geschriebene Szene. Aus diesen Gründen finde ich „Honig Kopf“ jetzt nicht unbedingt schlecht aber eben auch nicht wirklich gut. Ganz nett eben. Ich bin gespannt, ob das geplante US Remake das Original qualitativ übertreffen kann oder vielleicht sogar unterbietet.

 

Das waren die zehn Filme dieses Logbucheintrags. Habt ihr welche davon gesehen? Und stimmt ihr mir zu? Ich freue mich auf eure Kommentare. Bis bald,

Euer Ma-Go

41 Kommentare zu „Filmlogbuch #6: 10 kurze Kurzkritiken

Gib deinen ab

  1. Ja, endlich „The Handmaid´s Tale“. 🙂 Da würde ich gerne noch etwas mehr im Detail wissen, wie Dir die erste Staffel gefallen hat. Da kommt doch sicher noch was, oder? Ich bin derzeit bei der 2. Staffel, habe aber erst 2 Folgen geschaut. Ist aber dankenswerterweise immer noch sensationell, aber unfassbar bedrückend.

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    1. Einen Artikel zur Serie werde ich wohl nicht schreiben, weil das nicht in das bis ins Detail ausgeklügelte Konzept dieser Seite passt 😉
      Es sei denn, ich werde von noch mehr Leuten dazu aufgefordert…

      Ich bin mir nicht sicher, ob ich die zweite Staffel schauen werde. Ich weiß ja wie das Buch ausgegangen ist und finde das Ende dort genial, weil so passend zum Rest der Geschichte ist. Ich denke die zweite Staffel wird sich (logischerweise) vom Buch lösen und ich bin mir nicht sicher, ob ich zu diesem Schritt bereit sein werde.

      Die erste Staffel war einnfach wie das Buch auch phantastisch. So viele Details, so viele erschreckende Motive, die es allesamt entweder tatsächlich schon mal so gegeben hat oder sogar gerade aktuell sind. Wie du sagst, unfassbar bedrückend.

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      1. „Einen Artikel zur Serie werde ich wohl nicht schreiben, weil das nicht in das bis ins Detail ausgeklügelte Konzept dieser Seite passt 😉
        Es sei denn, ich werde von noch mehr Leuten dazu aufgefordert…“

        … :)) und
        …da werden sich doch sicher noch einige finden. 🙂

        Na das Buch hatte ich ja nicht gelesen. Danach ist ja alles gesagt, soweit ich weiß. Es gab und gibt aber vieles zu erzählen, sei es in der Vergangenheit der Frauen als auch, was mit ihnen weiter geschieht. Ich fand die erste Episode beinahe noch deprimierender, in dem Fall bin ich froh, dass ich die 2. Staffel bei meiner ersten Sichtung nicht bingen kann. Hulu bringt tatsächlich erst mal nur eine Folge pro Woche raus. Mehr als eine oder zwei Episoden halt ich eh nicht aus. 🙂

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        1. „Es gab und gibt aber vieles zu erzählen, sei es in der Vergangenheit der Frauen als auch, was mit ihnen weiter geschieht.“

          Ganz bestimmt. Aber man kann es auch einfach der Phantasie überlassen. Mal schauen. Für mich ist die Geschichte eigentlich zu Ende.

          Mir ging es bei der ersten Staffel übrigens auch so, dass ich nicht mehr als zwei (allerhöchstens drei) Folgen schauen konnte. Allerings bin ich generell nicht so der ausdauernde bingewatcher. 😉

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  2. Baby Driver fand ich ein Stück besser als Du, ist aber bei weitem nicht mein liebster Wright. und es hat sich auch nicht der typische Wright Effekt eingestellt, dass er mit jedem Ansehen besser würde.

    In A Valley Of Violence fand ich deutlich besser als Du, insbesondere John Travoltas Rolle hat mir da besonders gut gefallen. Ansonsten halt ein reichlich stromlinienförmiger Western mit einigem Augenzwinkern und etwas zu wenig Kohle dahinter. Oder länger:
    https://filmlichtung.wordpress.com/2017/06/05/gestern-gesehen-in-a-valley-of-violence-2016/

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    1. Bei Baby Driver habe ich ein paar mal mir der Hand gegen die Stirn geschlagen. Zum Beispiel als der böse Kevin Spacey aus dem Fahrstuhl kommt.

      „Für jeden Western-Fan absolut sehenswert, für Ti West Fans eh Pflichtprogramm. Wer mit Western gar nicht anfangen kann wird von diesem hier aber sicher nicht bekehrt werden.“

      Bin mir nicht sicher, ob ich das so stehen lassen kann 😉
      Ich habe schon ein Herz für (Neo)Western. Habe ich ja neulich bei „The Salvation“ schon angedeutet. Aber den fand ich echt nicht gut. Nicht nur (aber auch) wegen der Ausstattung. Travolta fand ich nicht schlecht. Aber die Szene mit ihm beim Showdown ging gar nicht. Und Ethan Hawke war meiner Meinung nach vollkommen fehlbesetzt.

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      1. Spaceys Charakter war… merkwürdig. Sah Baby die ganze Zeit als reinen Nutzen an, hilft ihm am Ende aber nicht nur mit Geld, sondern opfert soagr sein Leben (wobei das eher überraschend kommt).

        Irgendwo da sag ich bestimmt auch, dass Ti West insgesamt Geschmackssache ist. 😉 Kennst Du die anderen Filme von ihm? Sprich die hier: https://filmlichtung.wordpress.com/2017/06/07/streiflichter-nummer-2-teufelshaeuser-spukhotels-und-sektendoerfer/

        House of The Devil war über Jahre der Film den ich Leuten als Horrorgeheimtipp auf den Weg gegeben habe. Mit Greta Gerwig bevor irgendwer wusste wer sie ist.

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  3. Gesehen habe ich davon nur Sicario, Baby Driver und Honig im Kopf.
    Bei Sicario gebe ich dir völlig recht. Ein gelungener Film, aber andere Villeneuve-Werke sind besser. Der Convoy durch die Stadt und über die Autobahn ist allerdings richtig gut inszeniert.
    Warum Baby Driver so geil ist? Der Film macht gute Laune, Popmusik ist hier nicht nur Mittel zum Zweck und die Action ist sehr gut in Szene gesetzt. Allerdings ist es im Grunde eine Liebesgeschichte, alles darum ist ja nur Beiwerk. Es kommt wahrscheinlich auf die Erwartungen an. Ich wusste vom ganzen Hype damals im Kino nix und mich hat der Film eiskalt (im positiven Sinn) erwischt.
    Honig im Kopf – scheiß Film, wichtiges Thema , Didi war in „Sein letztes Rennen“ besser 😀

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    1. Baby Driver hat mir eher das Gegenteil von guter Laune erzeugt 😁

      „Scheiß Film, wichtiges Thema“ war auch mein erster Impuls. Allerdings habe ich mit etwas Abstand gemerkt, dass doch ein bisschen was bei mir hängen geblieben ist. Die Theorie des Arztes, dass geistiger Verfall daher kommt, dass Menschen im Alter Gefühle wie Freude und Liebe verlernen und das Gehirn deshalb anfängt „kaputt“ zu gehen, fand ich nachdenkenswert.

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        1. Das habe ich dann falsch zusammengefasst. Es geht nicht darum, dass alte Menschen nicht dazu in der Lage wären. Ganz im Gegenteil. Es geht darum, dass sie von ihren Mitmenschen (Familie, Gesellschaft etc.) das Gefühl vermittelt bekommen nicht mehr gebraucht und wertgeschätzt zu werden. Das Gehirn ist wie ein Muskel, der nicht trainiert wird. Er verliert an Funktionsfähigkeit. Wenn alte Menschen von der eigenen Familie aufs Abstellgleis gestellt werden, bleiben die positiven Gefühle einfach aus. Nicht weil sie dazu nicht in der Lage wären. Sondern weil man dafür immer von anderen abhängig ist. So wird es im Film angesprochen.

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          1. Es bekommt ja auch nicht jede alte Person Demenz. Ich denke schon, dass das Risiko höher ist, wenn man im Alter alleine oder unzufrieden ist. Gerade letzteres wird ja bei den akuellen Zuständen immer mehr.
            Die Botschaft des Films ist wirklich wichtig, aber mein Gehirn schaltet meistens auf Durchzug, wenn man es wie Til Schweiger mit der Brechstange versucht. Ganz nach dem Motto „Heul endlich! Das ist voll traurig!“ 😀

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          2. Zum Glück nicht. Es gibt ganz unterschiedliche Formen von Demenz und nicht jede ist gleich Alzheimer. Von daher denke ich, dass es auch ganz unterschiedliche Gründe für Demenz gibt. Ich mag die typische „Schweiger-Ästhetik“ überhaupt nicht, kann sein Genuschel nicht ertragen und habe noch nie einen Schweigerfilm durchgehend gesehen (nur beim Zappen Sekunden).

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      1. Baby Driver habe ich in meines Jahresrückblick als coolsten Film seit Blues Brothers beschrieben. Ach halt, den fandest du ja langweilig? 😀
        Ging dir denn die Liebesgeschichte auf die Nerven? Sonst gibts ja nur coole Musik, gute Action und symphatische Schauspieler. OK, das Wort passt jetzt vielleicht nicht auf Kevin Spacey, aber sonst konnte ich da nicht viel meckern.

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        1. Nein. Die Liebesgeschichte hat mich nicht gestört. Ich fand Baby einfach nur mega unsympathisch. Das Gangsterpärchen anstrengend und selbst Jamie Foxx nervig. Kevin Spacey war einfach nur total daneben.

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          1. OK, keine Ahnung warum 😀 Ich fand die alle gut geschrieben und konnte gut nachvollziehen warum sie so gehandelt haben. Besonders Baby´s Situation und wie er damit umgegangen ist, fand ich sehr gut gelungen 🙂

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  4. „Honig im Kopf“ werde ich mir nie ansehen, da ich die typische Til-Schweiger-Ästhetik einfach nicht vertrage, bewundere dich aber, dass du es schaffst, einen ganzen Film durchzustehen 🙂 .
    Den Hype zu „Baby Driver“ verstehe ich auch nicht, habe sogar irgendwann ausgeschaltet, weil es mich nicht mitgenommen hat.

    Gefällt 2 Personen

    1. Filme ausschalten oder früher aus dem Kino gehen schaffe ich einfach nicht. Ich glaube, ich habe da irgendeine Störung, weil ich angefangene Sachen zwanghaft zu Ende bringen muss 😉

      Vielleicht ist das auch der Grund für meine eiserne Schweiger – Ausdauer. 😁

      Gefällt 3 Personen

      1. Okaaay…. Kann ja durchaus eine gute Eigenschaft sein, wenn es sich nicht gerade um Schweigerfilme handelt 😉 .
        Aus dem Kino rausgehen, bringe ich auch nicht über mich, aber eine entsprechende Vorauswahl minimiert das Risiko auch ganz gut, in einem Film zu landen, der mir so gar nicht zusagt. Ausnahmen usw. 🙂 . DVDs ausschalten, fällt mir hingegen nicht schwer.

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  5. „Baby Driver“ hat mich auch nicht so mitgerissen. Ein nettes Action-Filmchen mit guter Musik, aber gerade die ständige Hintergrundmusik und das Fehlen von leisen Momenten hat mich nach einer Weile gestört.

    Gefällt 2 Personen

  6. Short Term 12 ist ein großartiger, großartiger Film!!!! Wirklich keine leichte Kost, aber soooo ein guter Film!

    Ich mochte „Baby Driver“. Der hat mich wirklich umgehauen… mach den Soundtrack mal beim Autofahren an, kommt ganz gut 😀

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  7. Sicario wird ja ziemlich abgewatscht. Sehr schade! Ich mag den nach wie vor sehr gerne, aber wahrscheinlich unterscheiden sich unsere Meinungen wie Tag und Nacht wegen Villeneuve. Bei dem habe ich immer so eine starke Berg- und Talfahrt, was seine Filme angeht. Blade Runner XYZ steht noch aus, aber etwas Skepsis ist schon da…
    Hingegen freut es mich sehr, dass Short Term 12 so gut angenommen wurde. Das ist wirklich eine extrem feine Indieproduktion, die man nicht oft genug weiterempfehlen kann. 🙂

    Und bei Baby Driver erwarte ich leider auch genau das, was du schon schreibst..

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    1. Naja abgewatscht ist doch ein bisschen hart. Immerhin hat er ja noch 6/10 als Wertung bekommen. Maze Runner wurde abgewatscht 😉

      Wie fandest du denn die andern Villeneuves?

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      1. Nuja, im Vergleich zu mir, der sich direkt das Lieblingsfilm-Prädikat abholen durfte, empfinde ich das für den Film schon etwas hart 😉
        Maze Runner verdient es vermutlich auch nicht anders. Den zweiten tat ich mir glaube ich noch an, danach war ich raus.
        Die anderen Villeneuves fand ich unterdurchschnittlich. Enemy schlecht (das war mir aber schon im Vorfeld klar), Prisoners hat mich (emotional) null tangiert und Arrival hat mir zu viel verschenkt. Große Hoffnungen hege ich jedoch für Polytechnique und Indencies, die werden mir vermutlich weit mehr gefallen, als Arrival und Prisoners.

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  8. Tatsächlich kenne ich einige der Filme. Jetzt nicht die „Geheimtipps“ aber zumindest die Bekannteren.

    Baby Driver mochte ich total gerne. Er hat im Kino wunderbar funktioniert und konnte mich sehr gut unterhalten. Alleine der Score. Du weißt, wie sehr ich auf gute Musik abfahre.

    Honig im Kopf fand ich solide. Nicht mehr, nicht weniger.

    Zu Sicario kommt demnächst meine Rezension online, da möchte ich nicht zu viel verraten.

    A Long Way Down habe ich damals im Kino gesehen: Das Buch jedenfalls habe ich geliebt.

    Last but not least: Blue Jasmin: Gähn! Meine Kritik relativiert es. Grundsätzlich ist der Film aber nicht gut.
    https://zacksmovie.wordpress.com/2015/04/04/b-wie-blue-jasmine/

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