Tolle Filme, die noch älter sind als ich (7)

Hallo Filmfreunde,

zur Feier meines Jubiläumjahres habe ich diese kleine Beitragsreihe gestartet, in der ich euch 30 Filme vorstellen möchte, die trotz ihres hohen Alters sehr unterhaltsam und liebenswert sind. So wie ich eben.

Vielleicht fühlt sich der Eine oder Andere beim Lesen ja weniger alt, wenn er sieht was für tolle Filme es gibt, die auch schon ein paar Jahrzehnte auf dem Buckel haben. So wie zum Beispiel dieser Film hier:

Terminator

Terminator“ ist nur drei Jahre älter als ich und somit im Vergleich zu den meisten Filmen dieser Reihe noch relativ frisch. Die Handlung ist bekanntlich schnell zusammengefasst. In der Zukunft herrscht ein Krieg zwischen den Menschen und den Maschinen. Per Zeitreise schicken die Maschinen den Terminator, einen nahezu unzerstörbaren Cyborg, in die Vergangenheit, um eine gewisse Sarah Connor (nein, nicht die Sängerin) zu töten, bevor diese ihren Sohn John zur Welt bringen kann. Der ungeborene John Connor soll nämlich in der Zukunft der Anführer der Menschen werden. Um diesen Plan zu vereiteln, schicken die Menschen ihrerseits den Soldaten Kyle Reese in die Vergangenheit, um Sarah Connor vor dem Terminator zu beschützen.

Und dann nimmt die Geschichte ihren Lauf. Auch wenn „Terminator“ im Grunde ein relativ billiger B-Movie ist, ist der Film heute absolut Kult und Teil der Kinogeschichte. Er verhalf nicht nur einem gewissen James Cameron zum Durchbruch als Regisseur, sondern öffnete auch dem damals unbekannten Bodybuilder Arnold Schwarzenegger einige Türen in Hollywood. Was daraus wurde ist ja bekannt.

Inhaltlich beschränkt sich „Terminator“ auf ein Minimum an Story. Im Prinzip beginnt mit der Ankunft des T-800 in der Gegenwart (also aus seiner Sicht der Vergangheit) eine knapp 90 minütige Verfolgungsjagd, die letztendlich im finalen Showdown mündet. Dabei werden viel Metall zerbeult, ordentlich Blei abgefeuert und lässige Oneliner gezündet.

In einer meiner Lieblingsszenen hat der Terminator gerade sein zerstörtes Auge selbst herausoperiert und studiert Sarah Connors Adressbuch. Es klopft an der Tür. Eine Reinigungskraft fragt, ob sich im Zimmer eine tote Katze befände. Der Terminator scannt sein gelerntes Wörterbuch nach möglichen Antwortoptionen.

POSSIBLE RESPONSE:

>> YES/NO

>> OR WHAT?

>> GO AWAY

>> PLEASE COME BACK LATER

>> FUCK YOU, ASSHOLE

>> FUCK YOU

Der Terminator entscheidet sich für die einzige in dieser Situation angemessene Antwort:


 

Es ist nur schwer vollstellbar, dass Schwarzenegger ursprünglich für die Rolle des mesnchlichen Kyle Reese vorgesehen gewesen sein soll. War er doch nicht nur wegen seiner imposanten Statur die perfekte Wahl für eine Killermaschine. Ich kann mir jedenfalls nicht vorstellen, dass der Film mit einem anderen als Arnie funktioniert hätte.

Terminator“ kann man als Zuschauer guten Gewissens als spektakuläres Action/Sci-Fi Kino sehen. Mir persönlich gefällt aber auch der Rahmen der Handlung, der ja in der Folge zu einer der erfolgreichsten Filmreihen aller Zeiten ausgedehnt wurde. Es geht um das zugegebener Maßen nicht zum ersten Mal behandelten Verhälnis zwischen Mensch und Technik und um den menschlichen Hang zur Selbstzerstörung. Außerdem finde ich auch das Thema Zeitreisen immer wieder spannend.

Wer übrigens interessante Fakten zur Entstehungsgeschichte des Films haben möchte, der möge mal auf der Filmlichtung vorbeischauen. Dort hat mein geschätzer Kollege vor einiger Zeit einen sehr schönen Beitrag zum Film veröffentlicht.

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13 Antworten zu “Tolle Filme, die noch älter sind als ich (7)

  1. Arnie als Protagonist wäre schon alleine deshalb grauenhaft gewesen, weil sein Akzent einfach alles ins Lächerliche gezogen hätte. „TU DA CHOPPAH!“ Als stumme Killermaschine ist der eigentlich absolut perfekt besetzt. Er spricht ja auch nur eine handvoll Wörter in Teil 1.

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  2. Toller, geradliniger Actionfilm, allerdings ist der 80er-Synthie-Score eher gruselig.

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  3. Es ist eigentlich lustig, dass der Dörminaidär das einzige alte Franchise ist, mit dem Arnie nach Gouverneurs-Zeiten noch zu tun haben will. Angeblich wurde ihm z.B. wohl schon mehrfach die Idee einer direkten Fortsetzung des ersten Predator angeboten, woaran er aber keinerlei Interesse hat. Ich selbst würde ja gerne einen alternden Conan sehen. „Au, mein Rücken!“ 😉

    Ahnuld war sich seiner, nennen wir es mal interessanten Aussprache durchaus bewusst und hat Cameron immer wieder Änderungen an seinen Dialogen vorgelegt, die er besser hinbekommen hätte, hat aber immer nur die Reaktion bekommen „Du sagst exakt, was im Drehbuch steht!“
    Zum Glück, ansonsten wäre uns wohl „I’ll be back!“ entgangen.

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  4. Oh – bin ich schon so alt – Arnold war damals sooo cool. Gab ja keine Vergleiche 😉

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  5. Pingback: Kritik: Terminator – filmexe

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