Die besten Nebenrollen (2010 – 2017)

Hallo Filmfreunde,

nachdem ich neulich von euch wissen wollte was ihr von einer möglichen Aufhebung der Geschlechtertrennung bei Film-Awards halten würdet, kümmern wir uns heute gemeinsam um die besten Nebenrollen der letzten Jahre. Dazu nehmen wir an, bei den Oscars gäbe es nur noch Geschlechter übergreifende Kategorien. Also keinen besten Hauptdarsteller und keine beste Hauptdarstellerin mehr. Nur noch die gemeinsamen Kategorien „Beste Hauptrolle“ und „Beste Nebenrolle“. Zur Auswahl stehen zu jedem Jahr die tatsächlichen Gewinner/innen. Ich bin echt gespannt, wie viele weibliche Rollen nach der Auswertung UNSERER Meinung die angeblich wichtigste Trophäe der Filmbranche gewinnen würden.

Im ersten Testdurchlauf zum Jahr 2009 hat sich in der Kategorie „Beste Nebenrolle“ übrigens Heath Ledger klar mit 92% der Stimmen gegen Penelope Cruz durchgesetzt. In der Kategorie „Beste Hauptrolle“ hat dann mit Kate Winslet (64%) tatsächlich die weibliche Kontrahentin gegen Sean Penn gewonnen.

Dann wollen wir doch mal sehen, was bei den sonstigen „Besten Nebenrollen“ rauskommt. Dazu einfach für euren Favoriten der jeweiligen Jahre stimmen. Viel Spaß!

Hier abstimmen: (sollte keine Umfrage angezeigt werden, liegt das vielleicht an eurem Adblocker. In dem Fall auch gerne als Kommentar)

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21 Antworten zu “Die besten Nebenrollen (2010 – 2017)

  1. Bei 2011 und 2012 hast du die selben Auswahlmöglichkeiten drin.

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  2. Interessanter Ansatz. Aber was ist, wenn ich einer nicht Gewinnerin den Oscar eher gegönnt hätte als einer Gewinnerin oder einem Gewinner? Wobei ich verstehe, dass die Auswahl aus Vergleichsgründen beschränkt ist 😉

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  3. Ich frage mich (kritisch wie immer, ich weiß), was man aus der Umfrage denn am Ende herauslesen soll? Selbst wenn hier acht mal die männlichen Hauptrollen gewinnen sollten, was wäre dann gesagt? Und das Frage ich nicht aus Provokation sondern aus ehrlichem Interesse. Wobei du das nicht jetzt schon verraten solltest, um die Umfrage zu beeinflussen, denn

    du hast deine vorgefärbte Meinung bereits leicht mit einfließen lassen:
    „hat dann mit Kate Winslet (64%) TATSÄCHLICH die weibliche Kontrahentin gegen Sean Penn gewonnen“

    Darüberhinaus ergeben sich bei der Abstimmung für mich gewisse Probleme, wie du gleich erkennen wirst:

    2010
    Precious habe ich nicht gesehen. Waltz ist Waltz.

    2011
    Das ist sehr, sehr schwierig. Melissa Leo hat die „dankbarere“ Rolle für einen Oscar; Christina Bale spielt gewohnt super. Irgendwas in mir sagt, dass ich die Frau wählen soll, weil ich weiß, worum es bei dieser Umfrage geht 😉 Also Melissa Leo

    2012
    Beide Filme nicht gesehen

    2013
    Waltz ist Waltz, mal wieder. Hathaway singt und spielt sich die Seele aus dem Leib: Hathaway.

    2014
    Ich hasse den Film 12 Years a Slave, aber ihre Darstellung war gut. Jared Leto mit Method Acting to the max. Leto, weil mir der Film besser gefällt.

    2015
    J.K.Simmons

    2016
    Beide nicht gesehen

    2017
    Beide nicht gesehen

    Würde es daher begrüßen, wenn es noch die Möglichkeit gäbe, dass man nicht beide Filme gesehen hat.

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  4. Ganz ehrlich: Ich weiß auch nicht ob und was man am Ende da rauslesen soll. Mich interessiert es einfach, ob Filmfans wie wir, die (hoffentlich) alle weltoffen sind, bei einer solchen Abstimmung „aus dem Bauch heraus“ überwiegend Männer oder Frauen wählen würden, wenn man sich zwischen jeweils einem Kandidaten (oder Kandidatin) entscheiden muss. Bei der geringen Teilnehmerzahl wird da ganz sicher kein stichhaltiges Ergebnis zu Tage treten. Ich persönlich befürchte, dass für viele die Männer-Rollen einprägsamer sind und diese deshalb eher gewählt werden. Sollte sich das in unserem Trend bestätigen, wäre das für mich zumindest interessant zu sehen. Sollte das Ganze einigermaßen ausgeglichen ausgehen, würde das meine Vermutung erfreulicherweise zumindest in Frage stellen 😉

    Ich glaube, meine Meinung/Befürchtung zum Thema ist kein großes Geheimnis. Aber du hast Recht, das könnte das Abstimmungsverhalten schon beeinflussen.

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    • Genau bei einer solchen Weltoffenheit sollte es doch vollkommen egal sein, wer gewinnt und wer nicht. Das meine ich ja gerade damit, dass selbst 8 männliche Gewinner doch wenig aussagen.
      Das mit dem Einprägsamer ist eine andere Geschichte. Wie kommst du denn darauf? Außerdem wählen wir ja nicht die einprägsamere Rolle sondern die „bessere“, was auch immer das heißen mag. Ich denke, das definiert jeder für sich selbst. Und auch die Oscar-Wähler dürfen das, weil es keine Regel gibt, die besagt, auf was man bei seiner Wahl zu achten hat.

      Interessante wäre da eher die Frage, ob die Rolle, die J.K. Simmons in Whiplash verkörpert hat, auch von einer Frau hätte gespielt werden können. Und mit Blick auf „Einer flog über das Kuckucksnest“ oder Misery würde ich das bejahen. Anders ausgelegt zwar, aber im Grunde behaupte ich ja. Hätte hingegen ein Mann die Rolle von Patricia Arquette in Boyhood spielen können? Ich weiß nicht, denn das ist eine für mich typische Frauenrolle.
      Und da kommen wir vielleicht zum Knackpunkt, um den es dir ja u.a. geht. Bekommen Frauen die gleichen Chancen auf eine Haupt-, bzw. Nebenrolle wie Männer? Und wenn wir weitergehen, dann kommen wir beim Whitewashing an. Bekommen bestimmte Ethnien in Hollywood(!) die gleiche Chance, auf eine Haupt- bzw.Nebenrolle wie weiße Schauspieler?

      Hier hast du ja bereits eine Auswahl aus den vermeintlich besten Rollen beider Geschlechter des Jahres. Da werden beide Rollen zumindest mal sehr gut gespielt und auch ausgewählt sein. Wahrscheinlich fängt der Vergleich erst bei Nummer 50 (in den Raum geworfen) an, Sinn zu machen. Denn irgendwann könnte sich die Verteilung der Rollen ausdünnen, die darüber hinausgehen als Frau nur hübsches Beiwerk zu sein oder als Mann der tumbe Schlägertyp.

      Ob die Rollen einprägsamer sind und wenn ja, ob dies die hiesige Wahl beeinflusst, ist am Ende wieder ein anderes Thema, dass du nach Auswertung allenfalls mutmaßen kannst, da du nicht weiß, wer wie warum gewählt hat.

      Ich bin ja eher für einen Artikel von dir, der die Problematik untersucht, sofern dir das Spaß bereiten würde. Diese Umfrage lässt in meinen Augen wenig bis gar keine interessante Schlüsse zu und könnte sogar noch dazu führen, dass man falsche Schlüsse hineininterpretiert.

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  5. „Bekommen Frauen die gleichen Chancen auf eine Haupt-, bzw. Nebenrolle wie Männer?“ Allein deshalb ist die Umfrage interessant. Ich würde mir am Ende wünschen, dass du, Mago, auch einen Vergleich zu der Qualität der Rollen anstellst.
    Als Beispiel:
    Was wurde überhaupt nominiert? Precious-Darstellerin (furchtbarer Film by the way) Mo’Nique spielt einen Sozialfall mit krassen Problemen, Christoph Waltz spielt einen Oberst mit Macht. Denn für die Rolle votet man natürlich mit.
    Zu der Problematik des Nichtgesehenhaben: Ich vote dafür einfach nicht.

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    • Aber wie willst du die Frage, ob Frauen die selbe Chance auf eine Rolle haben wie Männer, anhand dieser Umfrage beantworten?
      Die Umfrage fragt danach, welche von den für jedes Geschlecht (subjektiv gewählten) besten Rollen eines Jahres (in den USA) dir besser gefällt, bzw. die du besser gespielt findest, wenn du danach abstimmst.
      Es handelt sich nur um einen Vergleich von zwei Rollen innerhalb eines Jahres. Du kannst daraus keine Schlüsse ziehen, ob Männer oder Frauen die „besseren“ Rollen bekommen, sie eine Chancengleichheit innehaben oder ein Geschlecht in Hollywood auf welche Weise auch immer benachteiligt wird.
      Deswegen spreche ich ja von eine Gefahr, die von dieser Umfrage ausgeht. Die Gefahr einer Missinterpretation.

      An dich, Morgen Luft, die Frage, was die Qualität einer Rolle für dich ausmacht?
      „Mo’Nique spielt einen Sozialfall mit krassen Problemen, Christoph Waltz spielt einen Oberst mit Macht. Denn für die Rolle votet man natürlich mit.“
      Tut man das? Bzw. tut das jeder? Ein weiteres Problem der Umfrage, wir wissen nicht, wer was aus welchen Gründen wählt. Mir ist z.B. wumpe, was Anne Hathaway für eine Rolle gespielt hat, bzw. wes genau sie für eine Frau ist, sie singt genial und mir ist ihr Gesichtsausdruck im Gedächtnis geblieben. Was hat die Machtposition von Waltz mit dem Oscar zu tun? Bzw. anders gefragt, hat die Machtposition von Waltz‘ Rolle etwas mit der Wahl zu tun? Du kannst das nicht herauslesen und sobald du beginnst, das hineinzulesen, interpretierst du nicht die Umfrage, sondern interpretierst dich selbst.
      Jared Leto z.B. ist auch ein Sozialfall mit gewaltigen Problemen. So lange du nicht weißt, warum irgendjemand für irgendetwas wählt, ist jede Interpretation gefährlich.

      Wie schon geschrieben, fände ich einen Artikel zu der Thematik interessant, da gebe ich dir Recht, Morgen Luft. Aber von einem Erklärungsgehalt der Umfrage würde ich dringend absehen.

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      • „Aber wie willst du die Frage, ob Frauen die selbe Chance auf eine Rolle haben wie Männer, anhand dieser Umfrage beantworten?“
        Ich möchte sie nicht beantworten, sondern mir ein Bild darüber machen und das kann man anhand der Umfrage schon, denn die richtet sich nicht auf das Allgemeine hin aus, sondern auf die Verleihung der Oscars, was Sinn macht, da
        a) viele einen Zugang dazu haben
        b) die Filme meist bekannt sind und
        c) amerikanische Filme einen großen Marktanteil haben

        „Es handelt sich nur um einen Vergleich von zwei Rollen innerhalb eines Jahres. Du kannst daraus keine Schlüsse ziehen, ob Männer oder Frauen die „besseren“ Rollen bekommen, sie eine Chancengleichheit innehaben oder ein Geschlecht in Hollywood auf welche Weise auch immer benachteiligt wird.“

        Innerhalb des Kontextes der Oscarverleihung, die eine Auswahl aus sehr vielen Rollen getroffen hat, schon. Du kannst nicht alles und jeden mit einbeziehen, was diese Umfrage auch obsolet machen würde. Jede noch so kleine Statistik wird aus einer Stichprobe erstellt und nichts anderes ist das hier. Auch wird hieraus keine allgemeingültige Aussage abgeleitet. Interessant bleibt es dennoch.

        „An dich, Morgen Luft, die Frage, was die Qualität einer Rolle für dich ausmacht?“

        Mit Qualität meine ich genau das, was du auch als Beispiel anführst. Welche Rolle wird in der Verleihung für welches Geschlecht repräsentiert. Wenn zum Beispiel schwarze Frauen als Hausfrau oder Haushälterin bei den Oscars nominiert sind und bei den Männern politische Führer oder auch Figuren, die Macht ausüben, finde ich das durchaus interessant. Es wird allein dadurch interessant, wenn man die obigen Rollen alle mal für sich austauscht. Sollte sich am Ende der Umfrage ein positives Bild der männlichen Darsteller ergeben, muss man natürlich schauen, woran das liegt.

        Du sagst doch selbst, Waltz ist Waltz. Begründung?

        Als erstes, eingegrenztes Meinungsbild hat diese Umfrage durchaus eine Berechtigung. Und natürlich interpretiert man die Rolle mit, da sie ja zur Auswahl steht. Es wird nach den nominierten Nebendarstellern gefragt, die im Kontext ihrer Rolle dort stehen. Selbst wenn jemand nur für den Schauspieler/ die Schauspielerin votet, kennt man sie doch nur in Rollen, was letztlich auch eine Aussage in Bezug auf die schauspielerische Qualität zulässt. Die natürlich subjektiv ist, aber genau darum geht es doch hier. Um ein subjektives Bild einer Gruppe, die durchaus dem Bild einer größeren Konsumentengruppe entsprechen kann. Niemand wähnt sich hier in Fakten.

        Und genau von diesem Bild sollte man sich langsam verabschieden:

        „Hätte hingegen ein Mann die Rolle von Patricia Arquette in Boyhood spielen können? Ich weiß nicht, denn das ist eine für mich typische Frauenrolle.“

        Warum nicht ein Mann? Mit Tochter? Funktioniert für mich auch.

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      • „Ich möchte sie nicht beantworten, sondern mir ein Bild darüber machen und das kann man anhand der Umfrage schon, denn die richtet sich nicht auf das Allgemeine hin aus, sondern auf die Verleihung der Oscars“

        Das ändert nichts daran, dass du dir ein Bild darüber machen willst, ob Frauen und Männer die selben Chancen auf eine Rolle haben. Wie gesagt, leistet die Umfrage das nicht. Auch nicht im Kleinen und auch nicht, um sich ein Bild darüber machen zu können.
        Die Oscars zu wählen macht aus deinen genannten Gründen Sinn, richtig, und gleichzeitig hat das nichts mit der Frage zu tun, ob Frauen und Männer die selben Chancen auf eine Rolle haben. Die Frage richtet sich alleine danach, welche von zwei Rollen/Figuren/Schauspieler (dazu gleich mehr) der Teilnehmer besser findet. Davon gibt es eine männliche Nebenrolle und eine weibliche Nebenrolle. Anhand davon auf Geschlechterverteilung zu schließen, führt zu weit. U.a. deswegen weil wir eben nicht wissen, warum der Teilnehmer eine bestimmte Nebenrolle als die bessere wählt, geschweige denn, was für ihn eine Nebenrolle „besser“ als die andere macht. Wir wissen nicht, ob er das am Geschlecht festmacht, wir wissen nicht, ob der Teilnehmer überhaupt einen Unterschied zwischen den Geschlechtern macht, wir wissen auch nicht, ob und was der Unterschied zwischen den Rollen und ist und falls es diesen gibt, ob das der Ausschlag für die Entscheidung der Teilnehmerin war. Das lässt sich alles nicht rauslesen.
        Du kannst dir selbst – und nur dir selbst – ein Bild von dem allem machen, indem du auf die Umfrage schaust, aber das sagt – wie bereits geschrieben – mehr über dich aus als über die Umfrage.
        Beispiel:
        Aus 8 Nebenrollen gewinnen 8 Männer, weil sie jeweils von 5 von 9 Teilnehmern gewählt wurden. Und du sagst: typisch, die Männer haben gewonnen, weil sie die bessere Rollenverteilung haben. Sagt dir die Umfrage das? Lag es daran, dass sich „männliche“ Rollen bekommen haben, lag es daran, dass sie Männer sind, oder lag es einfach nur daran, dass zu einem gewissen Prozentsatz mehreren Leuten die Rollen aus Gründen besser gefallen haben, die man nicht aus der Umfrage herauslesen kann?
        Genauso andersherum. Wenn 8 Frauen gewinnen, dann kannst du deswegen den Vorwurf an Hollywood nicht entkräften, denn es handelt sich nur um zwei Rollen, die miteinander verglichen werden. Zwei. Bei einem Gleichstand kommst du ja auch nicht auf die Idee zu sagen, alles in Ordnung, Thema erledigt. (s. Beispiel x weiter unten)

        „Innerhalb des Kontextes der Oscarverleihung, die eine Auswahl aus sehr vielen Rollen getroffen hat, schon.“

        Du hast genau zwei Rollen. Jede wurde von der Academy als beste des Jahres in ihrem Geschlecht ausgewählt (in den USA). Die beiden vergleichst du miteinander. Wie kannst du daran festmachen, welches Geschlecht – und da hast du mich zitiert – bessere Rollen bekommt, bzw. ob die Chancen gleichmäßig verteilt sind? Das sind zwei Rollen. Wie können zwei Rollen irgendetwas über die Chancengleichheit von Frauen und Männern in Hollywood aussagen? Es handelt sich bereits um die (subjektiv) besten Rollen in Hollywood. Nur weil die Mäner diese eine Umfrage gewinnen, heißt das nicht nicht, dass es bei allen anderen 1.500 weiteren Rollen (fiktive Zahl) das gleiche Bild ergibt. Genauso andersherum. Weil die weibliche Nebenrolle mir besser gefällt als die beste männliche Nebenrolle ist das nicht gleichbedeutend damit, dass die weiblichen Rollen chancengleich verteilt seien. Wenn du dir versuchst anhand dieser Umfrage eine Bild darüber zu machen, dann schaust du in einen Zerrspiegel, den du selbst entworfen hast.

        „Du kannst nicht alles und jeden mit einbeziehen, was diese Umfrage auch obsolet machen würde. Jede noch so kleine Statistik wird aus einer Stichprobe erstellt und nichts anderes ist das hier.“

        Es geht nicht darum, ob diese Statistik repräsentativ sein kann (es gibt keine feste Anzahl von repräsentativ), sondern darum, was man versucht aus dieser Umfrage herauszulesen. Und selbst wenn du 80 Millionen Leute nach diesen 8 Rollen befragen würdest, könntest du dir kein sachliches, realistisches Bild darüber machen, wie die Rollenverteilung, bzw. Chancengleichheit in Hollywood ausschaut. Du hättest nur das Bild, welche von jeweils zwei zur Auswahl stehenden Rollen die „bessere“ ist (wenn man von einer Art Massenobjektivität ausgeht). Und da kann ich mich nur wiederholen, weswegen die Umfrage gemeingefährlich ist: sobald jemand versucht mehr als das herauszulesen, was die Umfrage zu leisten im Stande ist, dann beginnt er sich auf dünnes Eis und könnte sich gar in seiner Meinung bestätigt fühlen, obwohl die Umfrage darüber nichts aussagt. (s. Beispiel x weiter unten)

        „Sollte sich am Ende der Umfrage ein positives Bild der männlichen Darsteller ergeben, muss man natürlich schauen, woran das liegt.“

        Genau das ist der springende Punkt. Wie willst du das anhand einer Umfrage wie dieser festmachen? Du könntest beliebig viele Jahresabschnitte von 8 Jahren machen und hättest wahrscheinlich ein unterschiedliches Bild. Du hast jeweils nur die (subjektiv) besten Rollen eines Geschlechts und schaust dir nicht das Gesamtbild an. Du kannst auch nicht von dieser Umfrage auf das Gesamtbild schließen. Es kann dich nich tberuhigen, wenn 8 Frauen gewinnen, weil alle anderen Rollen dahinter nicht beleuchtet werden und es ist auch nicht wild, wenn hier 8 Männer gewinnen würden, weil es nur ein Teil eines Teils eines Teilausschnittes ist, der von am Ende ca. 15 Leuten bewertet wird. Hollywood und die Rollenahl MUSS beleuchtet werden, da bin ich voll bei dir, aber nicht wegen einer solchen Umfrage.

        Beispiel x:
        Nehmen wir an es gäbe unter 100 Rollen 5 schwarze und 95 weiße Darsteller. Auf den ersten Blick würden wir sagen, da stimmt was nicht. Das ist nicht fair verteilt.
        Nun nehmen wir die Umfrage und lassen die beste schwarze Rolle gegen die beste weiße Rolle antreten. Die beste schwarze Rolle gewinnt. Ist deshalb das vermeintliche Problem gelöst, bzw. sagt diese Wahl irgendetwas über die Chancengleichheit aus? Nein.
        Wir können das auch 8 Mal wiederholen. Selbst wenn dann acht Mal Denzel Wahington gewinnen sollte, hätten wir immer noch ein Ungleichgewicht in der Chancenverteilung. Nur weil wir die zwei besten miteinander vergleichen, schauen wir nicht auf die Chancenverteilung.
        Dann zu sagen, wir schauen uns die Chancenverteilung nur dann an, wenn 5 weiße die Abstimmung gewinnen, wäre blanker Hohn (jetzt werde ich populistisch, ich merke es) für die gesamte Industrie.

        „Wenn zum Beispiel schwarze Frauen als Hausfrau oder Haushälterin bei den Oscars nominiert sind und bei den Männern politische Führer oder auch Figuren, die Macht ausüben, finde ich das durchaus interessant.“

        Ist es auch, allerdings ist das ein anderes Thema, das nicht mit der Umfrage angesprochen oder gar geklärt wird. Wenn du die Rollen genau anschaust – was dringen mal jemand machen sollte – dann schaust du über den Tellerrand hinaus (gut so!), darfst das aber nicht mit der Umfrage in Verbindung bringen. Das wird nicht abgefragt. Ich kann ja auch die schwarze Haushälterin eine bessere Rolle finden als den weißen Präsidenten. Das wird nicht in der Umfrage geleistet.
        Dass man sich das mal möglichst unvoreingenommen mal ansehen sollte, gar muss, da bin ich aber sowas von bei dir! Versteh mich an der Stelle nicht falsch. Nur die Umfrage ist nicht das richtige Werkzeug.

        Du sagst doch selbst, Waltz ist Waltz.

        Waltz ist deutschsprachig, dementsprechend habe ich einen anderen Zugang zu ihm. Genauso gut würde ich das über Sandra Hüller sagen, wenn sie für einen Oscar nominiert worden wäre. Zusätzlich habe ich das gesagt, um zu zeigen, dass es viele Gründe dafür gibt, warum man sich für eine der beiden Rollen entscheidet. Und das muss weder etwas mit dem Geschlecht noch mit den Geschlechterspezifika der Rolle zu tun haben. Ein Grund mehr, nicht zu sehr auf die Umfrage zu schauen. Sie ist amüsant und eine nette Idee vor dem MTV-Hintergrund, aber inhaltlich mit Samthandschuhen anzufassen.
        Wenn du in meinen Ausspruch Waltz ist Waltz irgendetwas hineininterpretieren solltest (wovon ich nicht ausgehe), dass ich ihn wähle, weil er einen Nazi, bzw. Judenjäger mit Macht spielt, dann: Nein.
        Und weil er ein Mann ist: ebenfalls nein. Gegen Anne Hathaway zieht er den Kürzeren.

        „Als erstes, eingegrenztes Meinungsbild hat diese Umfrage durchaus eine Berechtigung.“

        Darüber können wir gerne nochmal zwei Stunden diskutieren. Kommt stark darauf an, WAS du für ein Meinungsbild meinst. Wenn es irgendetwas geschlechterspezifisches sein sollte, dann bleibe ich allem, was ich oben geschrieben habe. Das leistet die Umfrage nicht.
        Außerdem wissen wir das Geschlecht der Teilnehmer gar nicht, das müsste man ja auch noch in die Rechnung mit reinnehmen. Vielleicht waren es bis auf mich und Ma-Go nur Frauen, die sich solidarisch gezeigt haben, oder nur Männer, die Anne Hathaway scharf fanden. Es gibt so viele Variablen, dass es auch kein eingrenzendes Meinungsbild fernab davon gibt, welche von den beiden jeweils zur Debatte stehenden Rollen die (subjektiv) bessere ist. Genau das ist das Meinungsbild, was du rauslesen kannst. Welche der beiden Rollen ist die „besser“ gespielte – was auch immer das wieder heißen mag. Bzw. ist die bessere Rolle, bzw ist der bessere Schauspieler. Auch hier weiß man nicht, warum gewählt wurde, wie gewählt wurde.

        „Und natürlich interpretiert man die Rolle mit, da sie ja zur Auswahl steht.“
        Keine Ahnung, ob das „natürlich“ ist. Bei den Oscars geht es schließlich um die Schauspielerleistung und nicht um die Rolle oder die Beliebtheit des Schauspielers. Bzw. wir wissen es, wie gesagt, nicht. Und deswegen darf man darauf nicht schließen. Wenn du fragst, wer besser sei Rambo oder Terminator, ist das nicht gleichbedeutend mit der Schauspielerleistung von Stallone und Schwarzenegger und auch nicht Antwort auf die Frage, ob Stallone oder Schwarzenegger besser sei. (Was auch immer besser heißen mag). Es ist auf den ersten Blick genau das, was gefragt wurde.
        Ebenso hier: welche von zwei zur Auswahl stehenden Nebenrollen ist die bessere. Darauf bekommst du eine Antwort. Das war’s. Alles weitere ist Spekulation.

        „Selbst wenn jemand nur für den Schauspieler/ die Schauspielerin votet, kennt man sie doch nur in Rollen, was letztlich auch eine Aussage in Bezug auf die schauspielerische Qualität zulässt.“

        Tut es das? Viola Davis in „How to get away with murder“ ist genial. Viola Davis in „Suicide Squad“ ist 08/15. Wie gesagt, kannst du gerne davon ausgehen, dass man für die ROlle stimmt, wenn man in Wahrheit für den Schauspieler stimmt, aber – und das ist abermals der Knackpunkt – wir wissen es nicht. Wir wissen nichtmal, ob jemand für den schauspieler, die Rolle oder die Darstellung votiert hat. Und deswegen darf man darauf auch nicht ohne weiteres schließen.

        „aber genau darum geht es doch hier. Um ein subjektives Bild einer Gruppe, die durchaus dem Bild einer größeren Konsumentengruppe entsprechen kann.“

        Ja, das stimmt. Kann. Mehr nicht. Und auch nur im Bezug darauf, welche von zwei zur Auswahl stehenden Rollen die bessere ist. Nicht mehr. Keine Chancengleichheit, keine Gründe für das Abstimmen, keine Schluss auf das System in Hollywood, kein Schluss darauf, ob Frauenrollen mit Männern besetzt werden könnten und andersherum, kein Indiz dafür, ob man etwas ändern muss in Hollywood. Nur darauf, welche von zwei Rollen von uns als die bessere bezeichnet wurde.

        „Und genau von diesem Bild sollte man sich langsam verabschieden:
        —-„Hätte hingegen ein Mann die Rolle von Patricia Arquette in Boyhood spielen können? Ich weiß nicht, denn das ist eine für mich typische Frauenrolle.“—-
        Warum nicht ein Mann? Mit Tochter? Funktioniert für mich auch.“

        Gut, so langsam sind wir am Kern der Diskussion angekommen. Und gerade jetzt werde ich müde. Durchschnaufen. Wer liest noch mit und ist noch nicht getriggert?
        Die Rolle der Patricia Arquette in Boyhood ist eine alleinerziehende Mutter von zwei Kindern, die sich immer wieder in die falschen Männer verliebt (Alkoholiker, Schläger) und deswegen häufiger umzieht und in ihrem Leben nicht so recht glücklich wird. Selbstverständlich kann man das auch umdrehen. Alleinerziehender Vater, der sich in die falschen Frauen verliebt (Alkoholikerin, Schlägerin) und deswegen häufiger umzieht und in seinem Leben nicht so recht glücklich wird.
        Aus meiner Sicht ist das erste eine typische Frauenrolle, das zweite eine ungewöhnliche Männerrolle. Vielleicht hast du mich da falsch verstanden . Bei Frauenrolle bezog ich mich auf die FIlmrolle und nicht die Rolle in der Realität. Wobei du auch dort einen Überschuss an alleinerziehenden Frauen hast und einen Überschuss an saufenden Männern (normalerweise Quellen, aber ich penn gleich ein, sorry). Deswegen das Wort typisch.
        Dies Diskussion über Geschlechterrollen bekomme ich jetzt leider nicht mehr hin und sprengt auch den Rahmen.
        Jedenfalls spielen weder Ethan Hawke noch Patricia Arquette eine Hauptrolle (wenn, dann müsste man zur Vergleichbarkeit diese Rollen vertauschen) und nur Patricia Arquette wurde für den Oscar nominiert. Zudem spielen beide im Film „nur“ die Rolle der Eltern. Hier fällt es mir schwer, Kritik zu üben, dass irgendein Geschlecht benachteiligt worden wäre. Besonders nicht die Frau, die ja offensichtlich die Oscar-würdigere Rolle bekommen hat. Oder sie hat einfach nur besser gespielt. Wir wissen es nicht.

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      • ^^ Du machst mich echt fertig! Antwort folgt…Morgen oder so… Nur schon mal so viel: Ich hatte in die Waltz-Thematik nichts interpretiert, es war nur eine generelle Frage.

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      • Mach dir keinen Stress, ab jetzt hab ich (leider) wieder weniger Zeit für eine solch ausführliche Antwort.

        Möchte aber noch sagen, dass die Umfrage für mich den größten Schaden nicht dann anrichten würde, wenn 8 Männer gewinnen und man sich daraufhin das große Drumherum anschauen würde, sondern dann, wenn 8 Frauen gewinnen würden und dann irgendjemand davon ausginge, dass damit alles in Ordnung sein müsste.
        Aber sieht ja nach beidem nicht aus.

        Schöne Grüße und einen luftigen Tag

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      • Ja. Aber von Schaden sehe ich eben nichts, weil nur ein Meinungsbild (der Voter) eingeholt wird. Nicht mehr und nicht weniger. Ich behaupte mal, dass niemand davon ausgeht, hier allgemeingültige Wahrheiten zu produzieren bzw. abzuleiten. Ich finde es lediglich interessant, sich das zu verallgegenwärtigen.

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      • Schaden gibt es auch nur dann, wenn eben jemand meint, die Umfrage interpretieren zu müssen. Und davor warne ich gerne noch einmal.
        Es geht mir nicht um den Unterschied zwischen Wahrheit und Meinungsbild, es geht mir um den Unterschied, worum es in der Umfrage geht (Vergleich zweier Rollen) und was man heinzulesen versucht (Rollenverteilung, Chancengleichheit, Geschlechterunterschiede).
        Du kannst dir gerne selbst vorstellen, wie du eine Umfrage gestalten würdest, in der du herauslesen möchtest, wie die Chancengleichheit der Geschlechter bei Filmrollen ist. Und dann vergleichst du das mit der Umfrage hier. Sie ist, wie gesagt, amüsant und ein netter Zeitvertreib, aber eignet sich eben für kein anderes Meinungsbild als den subjektiven Vergleich zweier Rollen. Alles, was man aus der Umfrage über Geschlechter herauslesen möchte, ist zu weit gegriffen. Deswegen mein Beispiel mit den 5 von 100 Rollen.

        Und mir ist das in der Tat sehr wichtig, dass die Teilnehmer nicht auf die Idee kommen, das am Ende doch rauslesen zu wollen. Das Thema der Chancengleichheit ist mir selbst dazu viel zu wichtig. Die Umfrage an sich wäre mir in der laxen Form egal, aber an der ein oder anderen Stelle meinte ich eben herauszulesen (auch bei dir), dass versucht werden könnte, irgendeinen (und sei es auch nur kleinen) Hinweis auf Geschlechter- und Chancen-Themen durch die Umfrage wahrnehmen zu können.
        Wenn du das anders siehst, kann ich nichts machen, aber ich werde es auch bei einer etwaigen Auswertung nochmal betonen Die angesprochenen Themen sind immens wichtig, aber auf keinen Fall in diese Umfrage hineinzulesen.

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      • Dazu müssten wir jetzt ausholen, wie sich Meinungen bilden. Aber so als (sehr jurz gefasstes) Beispiel: Wenn D. Trump irgendetwas verzapft und ich auf eine Party mit 20 Gästen gehe und diese darüber diskutieren und dabei Trump und Obama (z.B. mittels Thema Obamacare) gegenüberstellen, kann ich mir doch eine Meinung über a) die Ansicht dieser Personen (und damit einer Art repräsentativen Mehrheit) bilden und b) eine Meinung darüber, wo die Unterschiede in dieser Art Politik zu machen liegen und ob Obamacare (für mein subjektives Empfinden) etwas taugt. Und sicherlich kann ich dann auch eine Meinung formulieren, wer es besser macht. Das sähe bei einem anderen Thema und denselben Personen dann wieder ganz anders aus, aber in diesem Kontext geht das. Und wenn ich möchte, ziehe ich mir Fakten dazu heran, um dies zu untermauern oder erweitere die Diskussion. Man müsste ja zu einer Thematik alle verfügbaren Quellen heranziehen, um ein Meinungsbild zu entwickeln, was schier unmöglich ist. Und du sagst es selbst: Interpretieren. Wir gehen alle durch die Welt und interpretieren. Wieviel Fakten sich jemand dazuholt, sollte doch (finde ich) jedem selbst überlassen sein. Die (auch seriöse) Presse hat es nicht anders gemacht und anhand der Oscarverleihung ein Bild des Whitewashing innerhalb dieser Veranstaltung und damit auch Hollywood in Gänze heraufbeschworen. Man konnte dann genauer nachlesen, wie sich das zusammensetzt, es wurde mehr diskutiert usw. Das geht doch in Ordnung.
        Und was man nicht vergessen darf, diese zwei Rollen wurden von mehr als 7000 Menschen in den USA auf einen Thron gestellt, als beste schauspielerische Leistung.
        Diese Leistung ist meiner Meinung nach nicht von der Rolle zu trennen und was man damit verbindet. Eine Octavia Spencer kann als Haushälterin (wenn man so will „unterlegene Position“) und schwarze Powerfrau aufspielen. Welche Rolle ist für mich gefälliger? Welche entspricht eher meinem Bild einer schwarzen amerikanischen Frau und dessen Interpretation? Sie ist in ihrer Leistung mit dieser Rolle verbunden. Würde sie schlecht spielen, würde diese Darstellung unglaubwürdig, spielt sie gut, wird sie ein Symbol für etwas Größeres. Was ich von dieser Rolle halte wird maßgeblich durch den oder die Schauspieler/in bestimmt. Wenn ich für den Interpret dieser Rolle abstimme, stimme ich auch für die Rolle ab, die er oder sie verkörpert. Das ist nicht voneinander trennbar, denn man erinnert sich an die Rolle und dessen Interpretation.
        Sollten nun also die Mäner gewinnen: Dann kann ich zumindest folgende Dinge annehmen bzw. interpretieren (!): Die sich hier befindenden Abstimmer mochten die männlichen Rollen bzw. dessen Verkörperung lieber. Das impliziert, dass ein großer Schauspieler, der die Rolle verkörpern kann, zu begeistern wusste oder die Rolle, die er verkörperte. In beiden Fällen kann man Rückschlüsse, in Form von Meinung und Interpretation, ziehen, ob der Art von Rolle, die gefällt (wenn es sich über diese Umfrage hin häuft, dass schwarze Frauen z.B. oft unterlegene Rollen innehaben, die von Weißen dominiert werden), die Rollenverteilung (Welche Rollen sind überhaupt nach oben gewählt worden), die zur Auswahl stand und auch die Besetzung, die diese Rollen innehat. Zum Beispiel könnte man sich zusätzlich die anderen Nominierten hinzuziehen, um sich eine bessere Meinung zu bilden, auch in Bezug auf Chancengleichheit, denn jede Rolle ist auch austauschbar.

        Zum Schluss: Was sagst du denn dazu, dass allein aus der Tatsache heraus, dass wenige bis gar keine afroamerikanischen Schauspieler in der Oscar-Verleihung nominiert waren und daraus der Schluss gezogen wurde (sowohl von Schauspielern, Regisseuren, etc. sowie von der Presse), dass Hollywood rassistisch sei? Nach deiner Argumentation dürfte man diesen Schluss (hier Meinung der Beteiligten) nicht ziehen.

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      • Dir nicht so viel Stress in den kommenden Tagen/ Wochen

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  6. Man sollte die besten Schauspielleistungen nicht durch das Nadelöhr Oscars betrachten.

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  7. Waltz, Bale, Spencer, Hathaway, Leto, Simmons, Vikander, Ali.
    Ich habe alle Filme gesehen, aber ich kann mich nicht wirklich an die Rollen von Mo’Nique und Melissa Leo erinnern.
    2016 hätte der Oscar natürlich an Rooney Mara für Carol gehen müssen.

    Ansonsten sollte man die Oscars nicht überbewerten, beziehungsweise nicht nur einen Filmpreis betrachten in der Retrospektive.

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  8. Pingback: Die besten Hauptrollen (2010-2017) | Ma-Go Filmtipps

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