Das Goldene Lesezeichen: April 2017

Goldenes Lsezeichen

Hallo Filmfreunde,

diesen Monat war es echt schwer meinen Lieblingsartikel des Monats zu finden. Nicht dass es keine guten Beiträge gegeben hätte. Ganz im Gegenteil. Ich konnte mich einfach nicht entscheiden. Auf der Filmlichtung habe ich beispielsweise mit einigen anderen über das spannende Thema „Knarren und Gewalt im Film“ diskutiert. Den Artikel und die dazu gehörigen Kommentare kann ich euch nur ans Herz legen.

Mein Goldenes Lesezeichen bekommt aber ein anderer Artikel, den ich ebenfalls sehr lesenswert fand.

Auf Meine Kritiken bin ich nämlich auf einen Artikel gestoßen, in dem ein Phänomen angesprochen wird, dass mich auch schon seit längerem nervt. Das sogenannte „Whitewashing“ in Filmen. Im Artikel geht es jedoch nicht darum zu zeigen, wie böse und rassistisch Hollywood geworden ist. Anhand einiger aktueller (Ghost in the shell) und weniger aktueller (Last Samurai) wird stattdessen sehr schön gezeigt, dass viele Whitewashing-Kritiker überhaupt nicht nachdenken und/oder nicht verstanden haben, was mit dem Begriff gemeint ist. Damit ihr klarer seht und euch bei der nächsten Diskussion am Stammtisch nicht blamiert, würde ich vorschlagen ihr lest euch mal ganz schnell den Artikel dazu durch 😉

Mein Goldenes Lesezeichen im April 2017:

Gedankensprung: Whitewashing

 

Nicht vergessen: Auch ihr seid herzlich eingeladen, jeden Monat den (eurer Meinung nach) besten Beitrag mit eurem persönlichen goldenen Lesezeichen auszuzeichnen. Was habt ihr diesen Monat so gelesen?

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28 Antworten zu “Das Goldene Lesezeichen: April 2017

  1. Aaargh, wie kannst Du so mit meinen zarten Gefühlen spielen? Das güldene Lesezeichen schon vor meiner Nase und Du ziehst es weg! 😉

    Aber ernsthaft: sehr schön ausgewählter Artikel, wie eigentlich immer!

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  2. Oh, das freut mich aber sehr! Da fühlt man sich gleich richtig gut. Es ist immer schön eine Bestätigung in irgendeiner Form zu erhalten. Also Danke!

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  3. Leider hat der werte Herr, oder die werte Dame (Impressum lässt nicht grüßen) meinen kritischen Kommentar zu seinem Text nicht veröffentlich und soeben gelöscht. Kann deine Wahl diesen Monat entgegen der vorigen Sieger nämlich nicht ganz nachvollziehen.
    Besonders im Vergleich zum Text von Filmlichter finde ich ihn sehr schwach recherchiert und dargestellt. Klar ist es „nur“ eine Meinung, aber auch diese bedarf in meinen Augen mehr als populistischen Anklagen derer, die eine andere Meinung vertreten oder Verallgemeinerungen ohne Belege.
    Nehmen wir als Beispiel den Hochwähl-Button bei Reddit. Eigentlich ist der dazu da, denjenigen Artikel, bzw. denjenigen Kommentar mit einem Upvote zu versehen, der zu Diskussion beiträgt (https://www.reddit.com/wiki/reddiquette#wiki_please__do), wird aber häufig missverstanden, dass der inhalt hochgewählt wird, der der eigenen Meinung entspricht und einem persönlich gefällt (u.a. http://t3n.de/news/anleitung-funktioniert-442793/).

    Daher würde mich an dieser Stelle auch mal deine Praxis interessieren (aus Gründen der Transparenz versteht sich), wie du dich für einen Gewinner entscheidest. Und das ist völlig frei von Wertung dir gegenüber. Bin nur etwas angefressen, dass sich dein Gewinner zwar mit deinem Lesezeichen rühmt, aber einem kritischen Kommentar durch Nicht-Veröffentlichung begegnet. Schade.

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    • Ok, dann mal der Reihe nach 😀

      1. Zum Thema Impressum:
      Das ist natürlich doof. Genauso ungünstig finde ich es aber, wenn im Impressum „wir“ und eine Liste von Autoren steht, dann aber bei Kommentaren immer als Seite geschrieben wird, sodass man nie weiß, mit wem man es jetzt eigentlich zu tun hat. Ich weiß jetzt echt nicht mehr, ob das bei dir so war. Ich meine das eher allgemein.

      Ich weiß nicht warum, aber der Autor wird sicherlich seine Gründe gehabt haben, warum er/sie deinen Kommentar gelöscht hat 😛
      Aber du hast Recht, schade ist das auf jeden Fall.

      Wenn ich am Ende des Monats überlege wer mein Lesezeichen bekommen soll, schaue ich mir im Reader erst mal an, welche Artikel ich im vergangenen Monat alles geliked habe. Ein Like bedeutet bei mir, dass ich den Artikel interessant genug fand, um ihn bis zum Ende durchzulesen. Das kann sein, weil er besonders gut geschrieben, inhaltlich interessant, total verrückt oder einfach nur lustig war. Manchmal bin ich gleichen Meinung, manchmal widersperche ich aber auch heftigst.

      So kann es sein, dass ich manchmal einen Text zu einem Film, der mich eigentlich interessiert, nach 5 Sätzen abbreche, weil der Text nicht gut geschrieben ist. Andersrum lese ich aber manchmal Texte zu Filmen, die mich überhaupt nicht interessieren (Guardians of the Galaxy), weil sie ienfach interessant geschrieben sind.

      Wenn ich also alle Likes gesichtet habe, überlege ich mir welcher der Artikel meiner MEinung anch für andere auch interessant sein könnte. Filmkritiken oder ähnliches fallen bei mir da meistens durchs Raster, da es davon einfach so viele gibt. Selten habe ich eine Kritik gefunden, bei der ich dachte: „Die muss jeder gelesen haben.“

      Meistens bleiben dann Artikel übrig, die mich entweder zum Nachdenken angeregt haben oder, die ein (meiner Meinnung nach) wichtiges und/oder wissenswertes/interessantes Thema ansprechen.

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      • 1. Impressum
        Nunja, kein Impressum ist gegen das Gesetz. Aber darum ging es mir ja gar nicht. Bei meiner Seite gibt es nur eine Person, die schreibt. Bzw. geschrieben hat und jetzt nur noch für Rentner-Kommentare verantwortlich ist, die wohl aus welchen Gründen auch immer gelöscht werden.

        2. Welche Gründe gibt es denn, Kommentare zu löschen? Vielleicht befolgt Heiko Maas doch die Meinung der Bevölkerung. In meinen Augen ist das Zensur, wenn nicht gerade strafrechtlich relevante Inhalte drinstehen. Und dann sollte man die Behörden einschalten.
        Das ist nicht nur schade, das ist traurig.

        3. Danke für deinen Gedankengang. Weiß zwar nach wie vor nicht, wieso du den Artikel Filmlichter vorgezogen hast, aber das wird wohl an meiner eigenen Meinung zu den beiden Artikeln liegen, weswegen ich das Fass nicht aufmachen möchte. Wichtiger ist mir die Frage, wann man einen Kommentar löschen darf.

        Hat Maiki dir noch was geschrieben wegen des Quiz‘?

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      • Ich muss jetzt erst mal auf deinen zweiten Kommentar antworten. Das wird noch eine Weile dauern. 😛
        In aller Kürze: Das Whitewashing Thema fand ich schlicht aktueller/spannender als das Waffenthema. Wie du ja gemerkt hast, habe ich den Sieger der Herzen ja (ausnahmsweise) auch verlinkt, weil der Artikel auf jeden Fall bemerkenswert war.

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      • Ich werde Maiki via Facebook noch mal kontaktieren.

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      • Das mit der Zensur ist ein heikles Thema. Was den Blog angeht sehe ich das nicht so eng. Ich persönlich schalte 99% der Kommentare frei. Trotzdem finde ich es in Ordnung, wenn Kollegen nur ausgewählte Kommentare zulassen. Ich denke nur weil jemand dir das Recht gibt seine Texte zu lesen, muss er dir nicht das Recht geben deine Meinung dazu darunter zu schreiben. Das ist meine Meinung. Wenn du einen Leserbrief an eine Zeitung schickst, entscheiden die auch welche veröffentlicht werden und welche nicht. Natürlich wirkt es unglaubwürdig und unseriös, wenn grundsätzlich nur positive Kommentare zugelassen werden und alle negativen gesperrt. Ich glaube jedoch, dass die Sphären in denen wir uns bewegen mit Seriösität jetzt nicht so viel zu tun haben. Von daher sehe ich das auf unseren Blogs eher entspannt.

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      • Mach dir keinen Stress. Lieber wäre es mir gewesen, wenn der Autor selbst darauf geantwortet hätte. Aber leider ist auch mein zweiter Kommentar gelöscht worden.
        Aktueller auf jeden Fall. Wie gesagt, will ich dir da auch nicht deine Auswahl madig machen. Habe mich zugegebenermaßen dieses Mal alllerdings schon leicht gewundert. Und meine Aufregung rührt eher daher, dass sich der Autor nicht mit Kritik auseinandersetzt (und wohl auch, dass ich Teile meines Urlaubes dafür aufwende 😛 )

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      • Ja, verstehe ich schon. Allgemeine Frage: Woran erkennst du, dass der Kommentar geläöscht wurde?

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      • Wenn du einen Kommentar schreibst, der nicht direkt veröffentlicht wird, steht dran, dass er einer Überprüfung bedarf, bzw. noch freigegeben werden muss. Der Seitenbetreiber hat dann drei Möglichkeiten:

        1. Er veröffentlicht den Kommentar und dann kann er von allen gelesen werden. Der Autor des Kommentars sieht den kursiven Hinweis nicht mehr.

        2. Er macht gar nichts. Der Autor des Kommentars sieht den kursiven Hinweis nach wie vor und kann den Kommentar weiterhin selbst lesen, wenn er eingeloggt ist.

        3. Er verschiebt den Kommentar in den Papierkorb. Damit wird der Kommentar auch für den Autoren des Kommentars nicht mehr sichtbar. Der Seitenbetreiber hat nach wie vor die Möglichkeit, den Kommentar wieder aus dem Papierkorb zu holen (wenn er ihn nicht direkt gelöscht hat) und ihn zu veröffentlichen. Bis dahin kann der Autor des Kommentars diesen aber nicht mehr einsehen und hat auch keinen kursiven Hinweis mehr.

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      • Ah, ok 🙂
        Dieses „wartet noch auf Freischaltung“ habe ich schon gesehen. Ich wusste nur nicht, dass man das sieht wenn der Kommentar gelöscht wurde.

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      • Ich verliere hier langsam den Überblick.
        Zum Thema Zensur oder nicht:

        Da haben wir eine etwas andere Einschätzung zum Ganzen, was ich auch in Ordnung finde. Ich sehe es auch nicht als „Recht“ an, einen Artikel lesen zu „dürfen“.
        Wenn man etwas im Netz oder sonstwo veröffentlicht, dann möchte man ja gerade, dass irgendjemand darauf aufmerksam wird und den Text auch liest. Ansonsten braucht man den Text ja nicht veröffentlichen. Sobald man etwas in die Welt hinausruft, dann muss man mit gewissen Spielregeln leben (Impressum) und damit leben, wenn mal jemand nicht der eigenen Meinung ist und dies kund gibt.
        Natürlich kann man sich mit dem Blog einen eigenen „Safe Space“ schaffen, aber dann wäre es konsequent von Vorneherein alle Kommentare abzuschalten. Sobald man sich der Öffentlichkeit stellt, dann muss an auch damit leben können, was zurückkommt. (Es gibt Ausnahmen, wie z.B. die Leute, die bei Bauer sucht Frau mitmachen; Anfeindungen, Beleidigungen, Drohungen, etc.) Zumindest dann, wenn es sich um sachlich geäußerte Kritik handelt. Aber da kann man durchaus anderer Meinung sein.

        Die Zeitung hat im Gegenzug eine gute Ausrede dafür, was veröffentlicht wird und was nicht: sie hat nur einen bestimmten Platz zur Verfügung.
        Online sieht das schon wieder anders aus. Wenn dort eine Zeitung einen Kommentar nicht veröffentlicht, braucht es dazu schon einen sehr guten Grund (strafrechtliche Relevanz), der nicht darin liegt, dass jemand eine andere Meinung hat. Wenn man Meinungen nicht veröffentlicht, dann will man sich nicht nur nicht mit ihnen auseinandersetzen (dazu würde es reichen, sie zu veröffentlichen und nicht zu beantworten), sondern er will sie komplett aus (seiner) Welt schaffen. Er möchte auch anderen die Diskussionsgrundlage nehmen. Und das sollte nicht Sinn des Internets sein. Das fängt beim kleinen Blog an und schwingt sich hoch bis zur Zensur durch Gesetze und leider besonders in anderen Ländern.

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    • Ach ja, ich bin mir nicht sicher, ob sich wirklich jemand mit meinen Lesezeichen „rühmt“ 😉
      Bei Schlopsi hatte ich das Gefühl, dass sie sich neulich wirklich gefreut hat. Aber sonst… Mit Ruhm ist da nicht viel am Start 😉

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  4. Achso, hier noch mein Beitrag zu dem Thema. Dann ergibt sich hoffentlich auch, wieso ich diese Wahl nicht getroffen hätte und Filmlichter mein Sieger der Herzen ist.
    Grüße

    „Das ist nämlich ein schöner Begriff, den politisch überkorrekte Leute allem entgegenwerfen, was ihnen in Hollywood nicht so passt.“
    Hier haben wir eine unsachliche Anklage „politisch überkorrekte Leute“, eine haltlose Verallgemeinerung „allem entgegenwerfen“ und eine im Raum stehende Behauptung, die über das eigentliche Ziel hinausschießt „allem […], was ihnen in Hollywood nicht so passt“. Worum geht es denjenigen wirklich, die in einem Film Whitewashing sehen? Wer sind diese Leute überhaupt? Und warum sieht der Autor Whitewashing als Synonym für alles, was denjenigen nicht passt, die einem Film Whitewashing vorwerfen? Fragen, um die man sich an dieser Stelle leider nicht kümmert.

    „Als „Whitewhashing“, also „weißwaschen“, bezeichnet man jene Momente, wenn ein weißer Schauspieler ganz konkret in die Rolle eines andersfarbigen, bzw. aus einer anderen Kultur stammenden Charakters schlüpft.“
    Bei Definitionen können Belege nie schaden, ansonsten sollte man kenntlich machen, dass es eine eigene Definition darstellt, anhand derer man das Problem untersucht. Besonders beim Whitewashing ist es in meinen Augen Definitionssache, ob Ghost in the Shell darunterfällt oder eben nicht. Geht es nur darum, dass ein weißer Schauspieler in eine Rolle schlüpft, die in einer Vorlage von einem nicht-weißen verkörpert wurde? Oder handelt es sich zwingend um eine historische Rolle, die vom weißen Schauspieler verkörpert wurde? Oder ist Whitewashing gar nur dann der Fall, wenn ein weißer durch Make-Up in die Rolle eines Nicht-Weißen schlüpft (Mickey Rooney als Asiate in Frühstück bei Tiffany)? Oder ist das alles egal, wenn es im Film nur Sinn ergibt, wie z.B. bei Cloud Atlas?
    Die Definition ist ein wichtiger Knackpunkt bei diesem Thema und hätte mehr als nur einen Satz verdient gehabt.

    „Wo findet da Whitewhashing statt? Aber kritisiert wurde der Film deshalb en masse.“
    Wie bei seinen obigen Ausführungen und den Wörtern „zuhauf“, „meistens“ und “sehr oft“ behilft sich der Autor auch hier einer Äußerung, die eine außerordentliche Häufung suggeriert: „en masse“. Auch hier fehlen leider die Beispiele für eine solche Aussage. Sucht man bei Google nach „the great wall“ whitewashing finden sich auf der ersten Seite bis auf zwei Ausnahmen nur Artikel darüber, wie sich Matt Damon rechtfertigt. Die Huffinton Post erklärt in ihrem Artikel selbst, warum es sich nicht um Whitewashing handelt und dann gibt es noch einen letzten Artikel der gq, der das eigentliche Problem des Filmes beschreibt und um das es eventuell den Kritikern, die tatsächlich Whitewashing rufen, am Ende geht: ein Film, der im 11. Jahrhundert in China spielt, warum benötigt der einen weißen Hauptdarsteller?
    Wie der Auto richtigerweise feststellt handelt es sich nach keiner der von mir vorgestellten Definitionen um Whitewashing. Die Frage nach der Hauptrolle belibt aber bestehen, wird aber dankenswerterweise vom Autor durch die Aussage von Ridley Scott quasi beantwortet. Zumindest ergäbe sich dadurch ein Diskurs. So bleibt die Meinung des Autors stehen: so ist es, weil ich recht habe.

    „Wenn ein Amerikaner auf einer einsamen Insel von einer Chinesin zum Kampfsportmeister ausgebildet wird, ist das in Ordnung, aber wenn er es in China direkt in einem Shaolin-Kloster macht, ist das schlecht?“
    Hier hätte zumindest ich mir gewünscht, dass der Autor näher auf dieses Beispiel eingeht nur nicht mit einer Suggestiv-Frage im Raum stehen lässt.

    „Im Gegenteil befinden wir uns eigentlich schon auf einer Fantasy-Ebene, wo beinahe alles erlaubt ist.“
    Nachdem in der Definition nichts davon zu finden war, dass Fantasy-Settings anders behandelt werden könnten als restliche Filme, läge auch hier eine tiefergehende Betrachtung näher als die Aufstellung einer Behauptung.

    „Das absurdeste Beispiel aber ist Ghost in the Shell.“
    Warum soll Ghost in the Shell das absurdeste Beispiel in dieser Aufzählung sein? Ich denke, das gilt eher für The Great Wall, da hier ein Weißer eine weiße Rolle spielt. Bei Ghost in the Shell spielt eine Weiße eine Rolle, die im Manga (dem Ursprung der ganzen Reihe und aller Filme) von einer Japanerin verkörpert wird.
    „Anscheinend glaubt jeder, nur weil das Original ein japanischer Anime ist, dass die Charaktere automatisch Japaner sind.“ Der Charakterist im Manga eine Japanerin und trägt auch in der Real-Verfilmung einen japanischen Namen – das hat aber auch seinen Grund. Dazu gleich mehr.

    „Solche Leute haben die Serie wohl nicht gesehen“
    Eine Unterstellung, die die anderslautende Meinung untergräbt, ohne sich inhaltlich mit dieser auseinanderzusetzen. Hat der Auto den Manga denn gelesen, bzw. die ursprüngliche Anime-Verfilmung gesehen? Achtung, Suggestiv-Frage, hier lege ich dem Leser nahe, dass er es eben nicht getan haben könnte und untergrabe somit seine Meinung. Passt beim Lesen von Texten auf, liebe Leute. Sprache ist ein mächtiges Werkzeug.

    „der Macher selbst hat gemeint, dass es in seinem futuristischen Kontext keine konkrete kulturelle Zugehörigkeit gibt.“
    Auch hier fehlt der Beleg, wer das wo wie gesagt hat. War es Masamune Shirow selbst, der den Manga geschrieben hat? War es Mamoru Oshii, der für den ersten Anime 1995 verantwortlich zeichnet? War es Jun’ichi Fujisaku, der die Light Novel geschrieben hat, die auf der Anime-Serie Ghost in the Shell: Stand Alone Complex basiert? Oder Kenji Kamiyama, der zusammen mit Shirow eben jene Serie zu verantworten hatte, die 2002 erschien. Da der Auto von „Serie“ schreibt, legt dies letzteres nahe, aber ich selbst gestehe, dass ich mir jetzt nicht die Mühe mache, das Zitat für den Autor herauszusuchen.

    „Leute, beruhigt euch, nicht alles ist immer sofort ein unsensibler beleidigender Müll.“
    Wer behauptet das denn? Wer wird hier genau angesprochen? Woher kommt der Wortlaut „unsensibler beleidigender Müll“? Wenn der Autor den Wortlaut selbst erfunden hat, dann legt er fremden Leuten Worte in den Mund, die diese nie ausgesprochen haben. In meinen Augen keine Grundlage für eine Diskussion.

    Aber kommen wir nun zu dem Punkt, an dem ich geschrieben habe, dass dazu gleich mehr folgt. Die Real-Verfilmung von Ghost in the Shell löst die Geschichte mit dem Whiteashing nämlich auf eine interessante Art und Weise, die ich im Text gerne angesprochen gesehen hätte: Die Hauptfigur ist nach wie vor Japanerin Motoko Kusanagi. Allerdings nur ihr Ghost (Geist, bzw. Seele). Dieser wird in einen komplett künstlichen Androiden-Körper verfrachtet – und dieser wird gespielt von Scarlett Johansson. Je nach Definition haben sie sich um das Whitewashing herumgeredet. In der Vorlage ist zwar auch der Körper eine Asiatin, aber hier haben sie eine Erklärung dafür gefunden, warum es eben nicht der Fall ist.
    Mit diesem Wissen dürft ihr selbst entscheiden, ob dies das „absurdeste Beispiel“ ist.

    „Eine Adaption ist nicht Whitewhashing!“
    Trotz des Ausrufezeichens hängt das von der Definition ab. Allerdings gebe ich persönlich dem Autor an dieser Stelle recht. Ebenso ist schön, dass er sich hier einer Erklärung bemüht, warum das seine Meinung ist.
    Zu Death Note gibt es sogar nicht nur eine japanische Verfilmung und insgesamt gebe ich dem Auto recht, dass amerikanische Adaption regelmäßig ein größeres Publikum erreichen (Quelle boxofficemojo.com)

    „Das gleiche trifft auch auf den Film Departed – Unter Feinden zu, der eigentlich nur den fantastischen Film Infernal Affairs neu auflegt.“
    Das „eigentlich nur“ würde ich an dieser Stelle weglassen, aber darum soll sich lieber Ma-Go in seiner Series Original vs. Remake kümmern.

    „Weil da nun die Scorsese-Variante so erfolgreich war, ist das Interesse am Original, das in meinen Augen viel besser ist, ziemlich rasch gestorben.“
    Ungeachtet der Qualität beider Filme, ist es ein Trugschluss, dass das Interesse an Infernal Affairs gerade durch das Remake gestorben ist. Infernal Affairs kam zwei Jahre früher auf den Markt (2004), hatte also erstmal Zeit, erfolgreich zu werden. Allerdings lief er nur in fünf US-Kinos (quelle: boxofficemojo), was dem Erfolg abträglich ist. Gegen die Auffassung, dass the Departed schuld sei, spricht auch meine eigene Erfahrung, denn ich habe erst dank The Departed vom Original erfahren und mir das dann auch gekauft. Ich würde also nicht pauschalisieren, dass das Original Interesse durch das Remake erfahren hat. Es könnte sogar das Gegenteil der Fall sein, das USA und Europa erst durch The Departed Interesse erlangt habe. Dass allerdings nur eine Behauptung von mir.

    „Die Kritik, warum man nicht einen Japaner für diese Rolle genommen hat, finde ich lächerlich, denn der Charakter ist nun mal kein Japaner.“
    Die Kritik ist nicht, dass sie keinen Japaner für die Rolle eines Amis genommen haben, sondern dass sie keinem Japaner die Hauptrolle gegeben haben.

    Ob das mit den Japanern und deren Sicht auf Whitewashing stimmt, kann ich persönlich nich tnachvollziehen. Hab zwar auf die schnelle ein Youtube-video Gefunden (What Japanese Think of Whitewashing (Ghost in the Shell, Death Note, Interview)) aber dort werden auch nur wenige Japaner dazu befragt. Grundsätzlich kann ich mir aber schon vorstellen, dass es denen mehr am Arsch vorbei geht als hier.

    „Überkorrekte Mitglieder eben jener Gesellschaft, welche diese „Verbrechen“ begeht.
    Persönlich kann ich mit diesem verallgemeinernden, angreifenden Ton nichts anfangen. Da heizt zwar an, aber keine Diskussion über den Inhalt, sondern mehr über den Wortlaut.

    „Ich selbst kritisiere ebenfalls Remakes und Neuverfilmungen, aber nicht wegen „Whitewhashing“ oder „Kultureller Übernahme“, sondern weil ich die Originale meistens gesehen habe und nicht verstehe, warum Leute eine zweitklassige Kopie lieber haben.“
    Mein Liebelingsabsatz, denn hier erhebt sich der Autor über all jene, die er zuvor und auch hier kritisiert. Gut, auch ich stelle mich durch Kritik über den Autor, das bringt Kritik zumindest im Unterton mit sich, er stellt sich jedoch so dar, dass nur seine Kritik die einzig wahre sei. Das mit der zweitklassigen Kopie darf auch Ma-Go in seiner Reihe Original vs. Remake klären.

    „Die Rechtfertigungen der Regisseure in diesen beiden Fällen waren dann natürlich das Ärgste.“
    Scott sagt die Wahrheit, was auch der Autor als „treffend“ bezeichnet. Hier kann man demnach nicht von einer argen Rechtfertigung sprechen.

    „Dass es in Hollywood zahlreiche Halb-Asiatische Schauspieler gibt, scheint er wohl nicht mitbekommen zu haben.“
    Eine kurze Nennung von ein paar Namen um das Wort zahlreich zu unterstreichen wäre schön gewesen. Ich tue mir da schwer. Und wenn es um den Stellenwert von Emma Stone geht (allein durch Oscar-Nominierung (mittlerweile auch Gewinn))fällt mir genau gar keine ein.
    Das ist ja auch das, was Scott in seiner Erklärung sagt.

    „Da muss man sich als Kinobesucher selbst an die Nase fassen und sich hinterfragen. Unser Konsumverhalten beeinflusst nun mal die Produktionsqualität.“
    Und genau hier beginnt der Artikel für mich interessant zu werden. Was war zuerst da, das Interesse der Zuschauer oder die Besetzung durch die großen Hollywoodstudios mit weißen Schauspielern. Eine schöne Diskussion, die man hier führen kann. Wie sollen wir überhaupt beeinflussen, dass Rollen mit Nicht-Weißen besetzt werden? Der Ruf nach Whitewashing kann es nicht sein, wenn man dem Autor folgt. Ist vermutlich auch zu kurz gedacht.
    Allerdings möchte ich hier nochmal den Gedanken anführen, dass es bei Whitewashing in Wirklichkeit darum geht, dass so wenig Hauptrollen mit Nicht-Weißen besetzt werden. Der Ruf nach Whitewashing mag nicht immer stimmen (und da gebe ich dem Autor recht) aber ist das nicht bereits ein Ruf der Kinobesucher nach Verbesserung der Industrie-Standards? Ein Ruf danach, dass mehr Schauspieler unterschiedlicher Ethnien gefördert werden? Ich meine, dass sich die Diskussion Whitewashing genau darum dreht. Es schaffn immer wieder nicht-weiße ihren Durchbruch und generieren Kohle im Kino (Will Smith, Denzel Washington), aber sind die Rollen wirklich gleich verteilt? Ich meine nein. Warum nicht bei einem Superheldenfilm anfangen. Doctor Strange hätte die Möglichkeit gehabt und ich wage zu behaupten, dass es dem Zuschauer egal gewesen wäre, ob die Rolle der Ältesten von Tild Swinton oder Lucy Liu oder sonstwem gespielt worden wäre.
    Das eigentlich Ideal wer ja, wenn es egal wäre. Aber offensichtlich ist es das nicht. Und das ist das eigentliche Problem hinter der ganzen Geschichte.
    Leider wird das Thema durch Polemik und Verallgemeinerung nicht zu einem zufriedenstellendem Ergebnis gebracht, geschweige denn gelöst werden können.

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    • Oh, da geht es ja noch weiter. 😀

      Zunächst ein paar Worte zum Artikel und dann allgemeiner Natur.

      Als ich den Artikel gelesen habe, bin ich, wie du auch, über ein paar Stellen gestolpert.
      Wenn so etwas passiert überlege ich mir, ob das Gelesene auch ohne Belege und Quellenangaben zu den mir bekannten Fakten oder den von mir gemachten Erfahrungen passen kann. Nur damit wir uns richtig verstehen. Ich hätte den Artikel auch anders geschrieben. Das heißt aber weder, dass ich dem Autor im Kern nicht zustimme würde, noch dass ich der Meinung bin, der Artikel könne (bei allen Mängeln) nicht trotzdem als Diskussionsgrundlage dienen.

      Mein Verständnis von Whitewashing entspricht der Definition der banalsten aller Quellen: Wikipedia…

      „Whitewashing is a casting practice in the film industry of the United States in which white actors are cast in historically non-white character roles. The film industry has a history of frequently casting white actors for roles involving people of color, including African Americans, Asians, Hispanics, and any other Non-white, non-Hispanic culture, including Native Americans.“

      https://en.wikipedia.org/wiki/Whitewashing_in_film

      Von daher kann ich dem Großteil des Artikel durchaus folgen. Auch Alltagsgespräche, die man unter Filmfreunden so kennt, habe ich in den Ausführungen (oder wie du wahrscheinlich sagen würdest Behauptungen) wiedererkannt.

      Du hast natürlich Recht, dass man heutzutage sehr genau aufpassen muss, um Fakten von „alternativen“ Fakten oder Meinungen zu unterscheiden. Wenn ich einen Text wie den vorliegenden lese, traue ich mir als Leser durchaus genug Medien- und Lesekompetenz zu, um genau das für mich zu überprüfen. Und natürlich sehe ich auch, dass der Text nicht genügt, um einem wissenschaftlichen Diskurs standzuhalten. Und an dieser Stelle wird es allgemein.

      Ich halte es für kontraproduktiv, wenn man bei einer Diskussion zu egal welchem Thema, zu sehr auf die Form des Beitrags eingeht, anstatt sich der Sache zu widmen. Wenn ich deinen Kommentar lese, weiß ich eher wie man richtig argumentiert, als dass ich deine Meinung zum Thema des Artikels kenne. Wie gesagt, ich spreche jetzt sehr allgemein und weiß, dass du darauf auch eingegangen bist.

      Vielleicht ein Beitrag aus meiner Lebenspraxis. Ich werde häufig auf meine Essgewohnheiten angesprochen, was mir in den meisten Fällen zuwider ist. Aber das ist ein anderes Thema. Immer wieder werde ich gefragt, warum ich dies und das nicht esse, jenes und selbiges hingegen schon. Wenn ich dies dann erläutere (egal ob mit Fakten oder emotional), bekomme ich oft Sachen zu hören wie „Das ist aber nicht sehr konsequent“ „Wenn du was ändern willst, musst du es schon richtig machen“ und – mein Favorit – „Wenn man es so wie du macht, dann ist man hier und da dran Schuld.“ Antstatt sich zu überlegen, ob der Inhalt dessen was ich sage nicht vielleicht sinnvoll sein könnte, machen sich Leute oft mehr Gedanken darüber wo mögliche Denkfehler oder Ungerichtigkeiten in meiner Haltung und meinem Handeln liegen könnten. Die Sache bleibt dabei auf der Strecke.

      Wenn man einer Diskussion ein gewisses sprachliches und handwerkliches Niveau voraussetzt, schließt man ganze (bildungsferne) Bevölkerungsschichten aus, die trotzdem sinnvolle Gedanken und Meinungen zu einem Thema haben können. Deswegen halte ich deinen Ansatz den Artikel auf Stichhaltigkeit abzuklopfen für falsch.

      Um auf den Artikel zurück zu kommen, möchte ich noch mal sagen, dass ich durchaus die Mängel in der Argumentationskette sehe. TROTZDEM hat mich der Artikel zum Nachdenken angeregt und dazu meine eigene Haltung zum Thema zu überdenken. In der Hoffnung, dass dies auch bei anderen Lesern passiert, habe ich ihn mit euch geteilt. Wenn ich nächtes Mal darauf angesprochen werde, werde ich den Artikel natürlich nicht als Quelle nutzen, um meine eigene Meinung zu stützen. Aber ich denke, das will der Autor auch gar nicht.

      BTW:
      Ich finde es hervorragend, dass du die OvsR Reihe als endgültiges Verfahren anerkennst, um Original und Remake miteinander zu ergleichen. Ich werde mich sehr bald der Sache annehmen 😉

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      • „Ich halte es für kontraproduktiv, wenn man bei einer Diskussion zu egal welchem Thema, zu sehr auf die Form des Beitrags eingeht, anstatt sich der Sache zu widmen.“

        Danke dir, genau darauf habe ich gehofft. Denn darum geht es mir auch. Die Sache ist nur die, dass der zugrunde liegende Beitrag eben einem bestimmten Anspruch genügen muss und sich nicht darauf versteifen darf, dass er in allem recht hat, damit man darüber diskutieren kann. Der Beitrag eignet sich in meinen Augen gerade deswegen nicht dazu, um über das eigentliche Thema zu diskutieren, eben weil die Art und Weise der Darstellung viel mehr zu Diskussion anregt. Und genau das macht Filmlichter um einiges angenehmer. Und wie man sieht auch erfolgreicher, denn bei ihm ist eine Diskussion entstanden. Bei ihm oder ihr hingegen leider nicht (gut, vielleicht hat er auch alles gelöscht^^)

        Es bedarf keine wissenschaftlichen Anspruchs, aber wenn man über etwas schreibt (das ist für mich was anderes als darüber zu sprechen) und seine Meinung preisgibt, dann sollte man zu einer nachfolgenden Diskussion auch eine Diskussionsgrundlage schaffen, Fragen aufwerfen, Beispiele nennen. Der Artikel ist für mich leider ein Beispiel, wie man am Stammtisch „diskutiert“. Jeder sagt seine Meinung und das war’s.
        Ich finde das Thema Whitewashing, bzw. den Hintergrund, den ich meine, ausgemacht zu haben, ganz interessant, aber wirklich eingeladen, um über das Thema zu diskutieren, werde ich von dem Artikel nicht.

        Wie gesagt, bin ich häufig mit dem Autor einer Meinung, daran liegt es nicht. Aber wenn man seinen Meinungsgegnern wie der Autor Sachen unterstellt, die entweder nicht stimmen, oder unsachlich vorgetragen werden, dann finde ich das nicht in Ordnung und keine gute Diksussionsgrundlage. Das lädt geradezu ein, sich über die Art und Weise zu unterhalten.

        Aber fern ab davon:
        Wenn du nicht gerade selbsternannter Vegetarier bist, der trotzdem Fisch isst, dann unterstütze ich dich darin, dass du wenigstens angefangen hast, etwas Gutes zu tun. Sofern dir das aus meinen Händen was bringt ^^
        Kenne das Gefühl selbst mit solchen Fragen.

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      • Und OvsR sehr gerne bald mal wieder. Infernal Affairs vs. The Departed habe ich ja bereits als Wunsch geäußert.

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      • Du bekommst doch davon gar nichts mehr mit.

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      • Wie du siehst, bekomme ich sehr wohl mit, was du hier veranstaltest 😉
        Zudem bin ich durch das Quiz ja nochmal bis zum Ende des Monats hier involviert. Du hast mich eingeladen, hier lesen zu dürfen, also mache ich das auch noch eine Weile 🙂

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      • Würde mich freuen, wenn das noch eine Weile so bleibt. Gerade bei Artikeln wie hier jetzt, entstehen ja manchmal echt spannende Diskussionen. Ich hatte mich schon gefragt, warum von dir beim filmlichter nichts kam 😉

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      • Bei Filmlichter kam NOCH nichts

        Die Tage habe ich etwas Zeit, aber das wird sich leider auch wieder ändern. Zudem diskutiere ich lieber von Angesicht zu Angesicht. Da wir keine Nilpferde sind, die ihre Ohren verschließen können, ist da das Löschen auch schwieriger.

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      • Der Filmlichter löscht bestimmt nichts. Das mit dem Angesicht zu Angesicht ist aber nun mal in unseren Fällen nicht so easy

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  5. Ich denke damit haben wir einen Konsens gefunden. Außer in einem Punkt sind wir einer Meinung. Ich denke nämlich, dass Blogs durchaus eine Mischung aus sprechen und schreiben sein darf. Die Inhalte dürfen in unserem Rahmen schon gerne mal ein bisschen stammtischmäßig sein. Dafür bekommen wir ja keine Kohle 😉

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    • Hmm… das mit der Kohle möchte ich bei dem sonstigen Inhalt des betreffenden Blogs zumindest in Frage stellen. Stimme dir aber zu, dass ein monetärer (professioneller) Blog nochmal anders angeschaut werden sollte.

      Dürfen darf ein Blog alles, aber wenn dann ein Rentner wie ich daherkommt, der nichts besseres zu tun hat, als sich über den nicht reingestellten Müll zu beschweren, dann sollte man auch damit leben können.

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