Die besten Filme 2015 (Platz 20-11)

Hallo Filmfreunde,

weiter geht’s mit meinem großen Kinojahresrückblick 2015. Im folgenden habe ich die besten Filme aufgelistet, die ich dieses Jahr im Kino gesehen habe. Bitte bedenkt, dass manche Filme schon eine ganze Weile zurück liegen und ich die Liste auf Grundlage einer zum Teil eher unscharfen Erinnerung erstellt habe. Jaja, das Alter… Also bitte die genaue Reihenfolge jetzt nicht allzu eng sehen. Wie bereits bei den Plätzen 40-21 gelangt ihr durch das Klicken auf das Filmplakat (falls vorhanden) zu meiner jeweiligen Kritik und Trailern zu den Filmen. Jetzt aber viel Spaß mit meinen Lieblingsfilmen 2015 – Die Plätze 20 – 11…

Platz 20: San Andreas

Action/Katastrophenfilm mit Dwayne Johnson

 

san adreas

© Warner

Ein fatales Erdbeben verwüstet den US-Bundesstaat Kalifornien. Mittendrin der Rettungshubschrauberpilot Ray (Dwayne Johnson), der seine Familie aus den Trümmern San Franciscos retten muss.

San Andreas” bietet Spektakel und Sensationsbilder und offenbart welche immensen Kräfte in der Natur schlummern. Die Handlung und die Figuren sind allerdings zweitrangig und beliebig austauschbar, sodass der Zuschauer kaum emotional in die Geschichte eingebunden wird. Dafür wird er in ungläubiges Staunen versetzt, wenn sich plötzlich die Erde auftut und gigantische Wellen über die Stadt herfallen. Unterhaltsames Popcorn-Kino eben.

Platz 19: Kiss the Cook

Komödie mit John Favreau

 

Kiss the cook

© Studiocanal

In seiner kulinarischen Kreativität eingeschränkt ist Chefkoch Carl Caspers (John Favreau) unzufrieden mit seinem Job. Gleichzeitig hat er aus beruflichen Gründen nur wenig Zeit für seinen Sohn. Als er zu allem Überfluss auch noch eine schlechte Kritik von einem renommierten Restaurantkritiker erhält, beschließt er noch mal neu anzufangen und seinen eigenen Weg zu gehen.

Ob „Kiss the Cook“ tatsächlich die „Feelgood Komödie des Jahres“ ist, lasse ich mal dahin gestellt. Auf jeden Fall handelt es bei dem Film zwar um ein konventionell zubereitetes Gericht, das allerdings durchaus schmeckt und mit viel Liebe zubereitet wurde. Hier und da ein paar Längen werden von einem angenehmen Flair und witzigen Charakteren ausgeglichen.

Platz 18: It follows

Horror mit Maika Monroe

 

It Follows

© Weltkino

Nachdem die 19-jährige Jay (Maika Monroe) Sex mit ihrem Freund hatte, muss sie feststellen, dass sie von einem mysteriösen Wesen verfolgt wird. Gemeinsam mit ihren Freunden versucht Jay ihren Verfolger loszuwerden und zu entkommen.

It Follows“ funktioniert mit erstaunlich einfachen Mitteln wirklich gut und erzeugt beim Zuschauer ein konstantes Gefühl von Unbehagen und Paranoia. Letztendlich ist es genaus das, was ein Horrorfilm in erster Linie tun soll. Leider wirkt die Story jedoch zuweilen nicht ganz durchdacht und das Gesamtbild des Films etwas verschwommen. Der Film wirkt unentschlossen, ob es eine Botschaft gibt und wenn ja, welche das sein soll.

Platz 17: Unknown User

Horror mit Shelley Henning, Moses Storm, Heather Sossaman

 

unknown user

© Universal

Sechs Freunde erhalten während einer gemeinsamen Skype-Session eine Nachricht von einer verstorbenen Mitschülerin. Natürlich will diese nicht nur gemütlich plaudern, sondern hat ihre eigenen Pläne mit den ehemaligen Freunden…

Unknown User“ ist ein inhaltlich wenig origineller, dafür aber innovativ und klasse umgesetzter Horrorfilm. Mit 80 Minuten Laufzeit schaut er sich sehr kurz und knackig und macht überraschender Weise wirklich Spaß. Auch phasenweise schwächelnde Schauspieler tun der Spannung keinen Abbruch. Auf jeden Fall ein sehenswerter Film.

Platz 16: Jane got a gun

Western/Romanze mit Natalie Portman und Joel Edgerton

 

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© Square One

New Mexico, 1871. Jane Hammond (Natalie Portman) lebt mit Mann und Tochter abgeschieden auf einer kleinen Farm. Als ein Angriff der gefürchteten Bishop-Bande droht, beschließt Jane ihre Familie und ihr Zuhause zu beschützen und es mit den Gangstern aufzunehmen. Dazu holt sie sich Hilfe beim Ex-Soldaten Dan Frost (Joel Edgerton), mit dem sie eine gemeinsame Vergangenheit verbindet.

Auch wenn „Jane got a gun“ nicht wie erhofft die versprochene Heldin auf die Leinwand bringt, handelt es sich bei dem Film dennoch um eine spannende Liebesgeschichte um zwei tolle Hauptfiguren, die im untypischen Gewand eines Westerns daher kommt.

Platz 15: Escobar – Paradise Lost

Thriller/Drama mit Benicio del Toro und Josh Hutcherson

 

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© Alamode

Der junge Surfer Nick (Josh Hutcherson) will sich an der kolumbianischen Küste den Traum einer eigenen Surfschule erfüllen. Dort verliebt er sich in die Nichte des Drogenbarons Pablo Escobar (Benicio del Toro). Fasziniert von der Ausstrahlung Escobars, lässt sich der unbedarfte Nick in die schmutzigen Machenschaften des Kartells verstricken, bis er schließlich vor eine folgenschwere Entscheidung gestellt wird.

Der Film startet als Liebesdrama und entwickelt sich zu einem gelungenem Porträt eines der gefürchtetsten Verbrecher der jüngeren Geschichte. Ein grandios aufspielender Benicio del Toro verleiht Pablo Escobar ein Gesicht und eine Ausstrahlung, die den Zuschauer in seinen Bann ziehen. Leider wird die Grausamkeit des realen Escobars nicht ganz deutlich. Auch die schwächere letzte halbe Stunde, die man eher als Thriller denn als Drama sehen muss, wird der sehr starken ersten Hälfte nicht ganz gerecht.

Platz 14: The Visit

Horror mit Olivia De Jong, Ed Oxenbould, Deanna Dunagan, Peter McRobbie

 

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© Universal

Die beiden Geschwister Rebecca (Olivia De Jong) und Tyler (Ed Oxenbould) verbringen eine Woche bei ihren Großeltern, die sie bisher noch nicht kennen. Bereits nach kurzer Zeit müssen die Kinder jedoch feststellen, dass mit Oma und Opa etwas nicht stimmt und das vor allem bei Nacht merkwürdige Dinge im Haus der älteren Herrschaften passieren.

The Visit“ ist auf jeden Fall einen Blick wert. Allerdings sollte man sich darauf einstellen, dass im Film, neben den im Trailer aufgezeigten Horrorelementen, auch eine nicht unwesentliche humoristische Komponente mitschwingt. Alles in allem ein gelungener Mix, der nach den letzten Flops Shyamalans angekratzten Ruf als Regisseur zwar nicht vollkommen wiederherstellt, aber sicherlich zu überzeugen weiß.

Platz 13: The Gift

Thriller mit Jason Bateman, Joel Edgerton, Rebecca Hall

Gift

© Paramount

Simon (Jason Bateman) und Robyn (Rebecca Hall) treffen beim Einkaufen auf Gordo (Joel Edgerton), einen alten Schulkameraden Simons. Dieser beginnt dem Paar spontane Besuche abzustatten und Geschenke zu hinterlassen. Während Simon und Robyn Gordos Verhalten zunächst als unbeholfenen aber liebenswerten Versuch des Anfreundens deuten, wird ihre neue Bekanntschaft recht schnell aufdringlich und unheimlich, sodass das Paar versucht den Kontakt abzubrechen. Gordo hat jedoch gar kein Interesse daran, sich neue Freunde zu suchen…

Joel Edgerton liefert mit „The Gift“ ein überzeugendes Regiedebüt ab. Eine sehr gut erzählte Geschichte und eine dynamische Entwicklung der Figuren und deren Beziehungen untereinander helfen dem Film über gelegentliche inhaltliche Schwächen hinweg. Unter dem Strich ist „The Gift“ weniger ein Home-Invasion Thriller um einen verrückten Stalker, sondern eher ein Thriller/Drama um Vertrauen, Ehrlichkeit und den rücksichtsvollen Umgang mit anderen Menschen.

Platz 12: Mission: Impossible – Rogue Nation

Action mit Tom Cruise

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© Paramount

Der IMF, Arbeitgeber des Superagenten Ethan Hunt (Tom Cruise) wird auf Grund seiner fragwürdiger Methoden aufgelöst. Da Hunt jedoch seit Jahren einer ominösen Geheimorganisation namens „Syndikat“ auf den Fersen ist, führt er gemeinsam mit seinem alten Team die Mission fort.

Ein Film, bei dem man genau das bekommt, was man erwarten darf: Knallharte Action, coole Stunts und lässige Spezial-Agenten.

Platz 11: Der Marsianer

Science-Fiction/Drama mit Matt Damon

Martian Poster

© Fox

Mark Watney (Matt Damon) ist Mitglied einer NASA-Expedition auf dem Mars. Bei einem schweren Sturm wird er von seinen Crew-Mitgliedern getrennt, für tot gehalten und zurückgelassen. Alleine auf dem unbewohnbaren Planeten, steht Watney vor einer neuen Mission: Überleben, bis Hilfe eintrifft.

Der Marsianer – Rettet Mark Watney“ ist ein optisch famoses Science-Fiction-Drama, mit einem tollen Matt Damon in der Hauptrolle. Der Film ist durchgehend unterhaltsam aber emotional zu selten mitreißend. Zudem wird die Geschichte für meinen Geschmack zu weichgespühlt und idealisiert erzählt. Grundlegende moralische, philosophische oder zwischenmenschliche Fragen wie beispielsweise zuletzt in “Interstellar” gesehen werden beinahe komplett vernachlässigt. 

Na, was sagt ihr zu meiner Auswahl? Ein Film dabei, den ihr wesentlich schlechter oder besser gesehen habt? In einem durchschnittlichen Kinojahr hätten es „The Gift“, „Mission Impossible“ und „Der Marsianer“ wahrscheinlich in die Top10 und damit unter die Highlights des Jahres geschafft. Dieses Jahr war jedoch so grandios, dass ich sogar noch 10 bessere Filme gesehen habe. Welche das sind, erfahrt ihr morgen im letzten Teil meines Jahresrückblicks.

Euer Ma-Go

 

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13 Antworten zu “Die besten Filme 2015 (Platz 20-11)

  1. Schönes Ranking, gut zusammengefasst und auf den Punkt gebracht! 🙂

    Gefällt 1 Person

  2. In Anbetracht dessen, dass ich weder das Buch zum Mariner schon gelesen habe noch Horror oder Thriller Filme mag. Habe ich keinen einzigen Film in dieser Liste gesehen, halte mich also lieber bedeckt… Außer warte… Ich mochte den Trailer nicht zu San Andreas, war mir zu amerikanisch.

    Gefällt 1 Person

  3. Unknown User vor It Follows. :O
    San Andreas kann man mögen, es ist aber ein furchtbar schlechter Film.
    Escobar (schlechte Kritiken) und Jane Got A Gun (gerade erst gestartet) habe ich noch nicht gesehen von der Liste.

    Gefällt 1 Person

  4. sehr solide Liste. San Andreas hat es bei mir nicht so weit nach vorne geschafft, obwohl der im Endeffekt ganz schön Laune gemacht hat (mein Freund musste mich damals ins Kino zwingen und dann war er besser als der in den ich ihn davor gezwungen hatte ^^)
    Ansonsten sehr schöne Liste. Kiss the Cook hab ich erst letzte Woche gesehen, der wäre ansonsten auch bei mir ziemlich weit vorne gelandet.
    Jane got a gun, hätte es trotzdem in keine Liste geschafft, aber wie gesagt ich bin kein Westernfan, daher hat er für mich nicht funktioniert.

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  5. Pingback: Meine 10 Kino-Highlights 2015 (Platz 10-1) | Ma-Go Filmtipps

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