Liebster Award (5)

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Hallo Filmfreunde,

wie ich bereits erwähnt habe, gilt es nach wie vor einen nicht kleiner werden Stapel an Liebster Award Nominierungen abzuarbeiten. Also schlage ich vor, wir verlieren keine Zeit und wenden uns heute den Fragen der lieben Isa (Hamburgische Dramaturgie 2.0) zu. Vielen Dank für die Rück-Nominierung 🙂 Ich hoffe du bist mit meinen Antworten zufrieden 😛

Los geht’s!

1. Was war dein Lieblingsbuch als Kind?

Da muss ich zunächst unterscheiden. Vorgelesen bekommen habe ich am liebsten „Der Räuber Hotzenplotz“ von Otfried Preußler. Ich habe die Figuren einfach geliebt und habe meine Eltern wohl mindestens 1000 mal genötigt, mir immer wieder die gleiche Geschichte vorzulesen. Selbst gelesen habe ich das Buch jedoch (glaube ich) nie. Als Kind und Teenager war ich übrigens die größte Leseratte, die man sich vorstellen kann! Keine Ahnung wieso das im Erwachsenenalter so gekippt ist. Jedenfalls erinnere ich mich noch gut an das erste Buch, das ich mir selbst gekauft habe. Nachdem mir mein Opa „Spook City – Die Monster aus dem Eis“ (Band 5) von Christopher Pike geschenkt hatte, musste ich einfach die restlichen Bücher der Reihe auch haben. Also kaufte ich mir direkt nach Beenden des Buchs Teil 1 „Spook City – Das Geheimnis des Grabes“. Witziger Weise befanden sich in kürzester Zeit alle zum damaligen Zeitpunkt erschienenen Bücher der Reihe in meinem Besitz. Allerdings wusste ich damals nicht, dass die Buchserie brandaktuell war und in den nächsten drei Jahren noch 18 weitere Bände erscheinen sollten. Leider ist es deshalb bei den ersten 6 Abenteuern geblieben. Erst beim Beantworten dieser Frage habe ich gemerkt, dass insgesamt 24 Bände der Spook City Bücher veröffentlicht wurden und ich damit 18 dieser grandiosen Werke einfach verpasst habe!

2. Bist du im Kino schon mal mitten im Film hinausgegangen? Wenn ja, warum?

Naja, im fortgeschrittenen Alter muss man eben bei Filmen mit einer Laufzeit von über 120 Minuten schon mal wo hin… Aber ich glaube, das meintest du anders, oder? Wenn du wissen willst, ob ich schon mal einen Film vorzeitig abgebrochen habe, dann lautet die Antwort: Nein. Obwohl ich natürlich schon so manches Mal kurz davor war 🙂

3. Was hast du zuletzt im Theater gesehen und wie hat es dir gefallen?

Das müsste letztes Jahr im Sommer gewesen sein. Und zwar gehe ich gerne in unser lokales Mundart-Theater, das irgendwie eher an ein kleines Hinterzimmer als an einen richtigen Theatersaal erinnert. Das Stück hieß „Bass uff, die Mudder kummt!“ (oder so ähnlich), was ins Hochdeutsche übersetzt „Pass auf, die Mutter kommt!“ heißt 😀 Dabei handelte es sich um eine Komödie, in der eine rüstige, aber einsame Oma ihrer Familie einen Besuch abstattet und damit den Alltag ihrer Liebsten gehörig durcheinander bringt. Nicht sonderlich innovativ, aber wirklich unterhaltsam.

4. Hat dich ein Film, Buch oder eine Theateraufführung schon mal so richtig verärgert?

Bestimmt. Denn manche Leute sagen mir ja nach, ich würde mich manchmal sehr schnell über unsinnige Dinge aufregen. Bei Filmen ärgere ich mich zum Beispiel immer, wenn sie gehypt werden und ich nicht verstehe warum. Ich gebe zu, dass da in den wenigsten Fällen die Filme etwas dafür können. Aber was kann ich denn dafür? Ich rege mich ja nicht vorsätzlich auf oder könnte meinen Zorn kontrollieren. 😉

5. Welche Schullektüre würdest du heute freiwillig noch einmal lesen?

Oh, da gibt es einige. Immerhin hatte ich das Glück, während meiner Schulzeit fast ausschließlich gute Werke lesen zu müssen. Ich erinnere mich da z.B. an „The Time Machine“ von H.G. Wells, „1984“ von George Orwell, „Of Mice and Men“ von John Steinbeck, „Der Untertan“ von Heinrich Mann, „Paule Pitzolka oder eine Flucht durch Deutschland“ von Arnulf Zitelmann oder „Der aufhaltsame Aufstieg des Arturo Ui“ von Bertold Brecht. Was hingegen gar nicht ging, war „Effi Briest“ von Fontane. Das Buch ist einfach scheiße und wer etwas Anderes behauptet hat es entweder nicht gelesen, oder im Gegensatz zu mir von Literatur keine Ahnung 😉

6. Worüber würdest du gern mal ein Buch schreiben oder einen Film drehen?

Ich schreib ja tatsächlich gerne Kurzgeschichten und Erzählungen. Allerdings eher im stillen Kämmerlein und unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Von daher hätte ich die eine oder andere Idee in der Schublade. Was ich irgendwann mal anfangen möchte, ist eine Geschichte über das Leben in einer virtuellen Welt ala „Second Life“. Da hätte ich ein paar Einfälle. Aber aller Anfang ist bekanntlich schwer.

7. Was ist wichtiger für einen guten Film: ein gelungener Anfang oder ein gelungenes Ende?

Schwierig. Wir haben ja neulich schon darüber diskutiert, ob es so etwas wie ein gutes Ende überhaupt gibt. Prinzipiell sind es die Anfänge von Filmen (oder Geschichten), die den Zuschauer/Leser/Zuhörer zum Dranbleiben animieren oder eben nicht. Allerdings ist das Ende in der Regel das was hängen bleibt. Von daher ist natürlich beides wichtig 🙂

8. Guckst du ab und zu den “Tatort”? Welches ist dein Lieblingsteam? (Wenn nicht, warum nicht?)

Nein, schaue ich nicht. Und zwar ganz einfach weil mich das Genre des Krimis meistens langweilt. Als Teenager habe ich ab und zu mit meinem Opa den Ludwigshafener Tatort geschaut. Die Fälle haben mich nicht im Ansatz interessiert. Aber es war immer ganz witzig nach Orten und Schauplätzen Ausschau zu halten, die man aus der Heimat kennt.

9. Welcher ist dein liebster deutschsprachiger Film?

Puh… Da muss ich jetzt mal kurz in mich gehen. Denn irgendwie will mir da überhaupt kein Film einfallen. In jüngerer Vergangenheit kann ich da eigentlich nur „Im Schmerz geboren“ nennen, der es letztes Jahr sogar in meine Top10 der besten Filme des Jahres schaffte. Als Tatort-Fan, könntest du den sogar kennen. Immerhin zählt der Film offiziell zur Reihe dazu. 

10. Hast du einen Lieblingsautor oder -regisseur? Warum?

Auch hier lautet die Antwort wieder nein. Natürlich gibt es Regisseure, aus deren Filmographie mir überdurchschnittlich viele Werke gefallen. Trotzdem hat eigentlich jeder von ihnen auch Flops vorzuweisen, oder zumindest Filme, die mir nicht gefallen. Deshalb kann/will ich hier niemanden explizit nennen. Auch wenn ich das im Rahmen des Blogprojekts „31 Tage – 31 Filme“ dennoch getan habe 😉

11. Was macht dir beim Bloggen am meisten Spaß?

Auf jeden Fall das Lesen und Beantworten von Kommentaren zu meinen Artikeln. Denn auch wenn das Scheiben als solches auch Spaß macht, wäre die ganze Sache ohne den Austausch mit interessierten Lesern doch reichlich witzlos.

So das war’s auch schon. Jetzt bin ich eigentlich ich dran mit dem Nominieren und Fragen stellen. Da ich aber bereits vier Durchgänge hinter mir habe und den Überblick darüber verloren habe, wen ich alles schon nominiert habe, lasse ich das sein.

Wer jedoch möchte darf sich eingeladen fühlen, diese Fragen ebenfalls zu beantworten. Zum Beispiel hier in den Kommentaren 🙂

 

Denn wie immer freue ich mich über jeden Kommentar und Like.

Bis dann,

Euer Ma-Go

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3 Antworten zu “Liebster Award (5)

  1. Oh, „Im Schmerz geboren“ fand ich großartig, der bisher beste Tatort aller Zeiten. 😀 Leider passiert so ein Glücksfall zugegebenermaßen nicht oft, meistens werden die Fälle von zu vielen Nebenhandlungen, Privatgeschwurbel und Betroffenheitsquark platt gewalzt. Aber es macht trotzdem Spaß, „Tatort“ zu gucken – und sei es auch nur, um hinterher hingebungsvoll darüber zu nörgeln. 😀

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  2. Danke für den Beitrag zu Effi, das sehe ich ganz genau so! 😀

    Und der räuber Hotzenplotz ist einfach toll!

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