Welcher Film ist die gelungenste Verfilmung einer literarischen Vorlage?

Blogprojekt: 31 Tage – 31 Filme – Folge 25

Hallo Filmfreunde,

und schon wieder geht es um eines meiner Lieblingsthemen: Buchverfilmungen. Und erneut dürft ihr euch gerne über ich mich lustig machen, weil ich ein bildungsferner Lesemuffel bin. 😉

Bereits vor einiger Zeit hatte ich mir Gedanken darüber gemacht, was eine gute Buchverfilmung ausmacht, ob es Sinn macht die beiden Medien miteinander zu vergleichen und wieso so viele Kenner der Vorlage häufig von der Verfilmung enttäuscht werden. Die Ergebnisse meiner geistigen Anstrengungen habe ich dann in meinem Artikel „Das Duell: Captain Book vs. Movie Man“ hier auf der Seite veröffentlicht. Auch wenn der Artikel akzeptable Klickzahlen aufweisen kann, blieben die Kommentare jedoch zum Großteil leider aus. Da ich aber mittlerweile ein paar recht kommentierfreudige Leser habe, lade ich euch hiermit herzlich ein, am Ende dieses Beitrags dem Link zu besagtem Artikel zu folgen und euren Kommentar dazu zu hinterlassen.

Bei der heutigen Frage habe ich nun das Problem, dass ich in den seltensten Fällen sowohl die Vorlage als auch die dazugehörige Verfilmung kenne. Von daher kann ich oft nur beurteilen, ob es sich um einen (meiner Meinung nach) guten Film handelt. Das muss jedoch nicht unbedingt auch eine gute Verfilmung sein. Zu meiner eigenen Überraschung fiel mir jedoch relativ schnell dann doch ein gutes Beispiel ein, bei dem mir Buch UND Film gefallen haben und man damit wirklich von einer gelungenen Buchverfilmung sprechen kann.

Shutter Island

Thriller, 2010

Mit: Leonardo DiCaprio, Mark Ruffalo

Bei Shutter Island handelt es sich um Martin Scorseses Verfilmung des gleichnamigen Romans von Dennis Lehane. Darin geht es um den US-Marshal Teddy Daniels (Leonardo DiCaprio), der gemeinsam mit seinem neuen Partner Chuck Aule (Mark Ruffalo) auf die abgelegene Insel „Shutter Island“ geschickt wird, um dort das mysteriöse Verschwinden einer Patientin aus einer Anstalt für geistesgestörte Gewaltverbrecher aufzuklären. Doch schon bald wird klar, dass in der Einrichtung etwas faul ist und Teddy niemandem trauen kann. Nicht einmal seinem eigenen Verstand.

Dass der Film vom Anfang bis zum Ende spannend ist, verdankt der er natürlich seiner literarischen Vorlage, an die er sich auch brav hält. Zusätzlich gelingt es Scorsese, trotz ein paar kleinerer Mängel, wie zum Beispiel die etwas überdrehten Traumsequenzen, in denen Teddy sich an seine verstorbene Frau erinnert, eine packende, düstere und mysteriöse Atmosphäre zu schaffen. Vor allem aber ist der Film eigentlich bis in die kleinste Nebenrolle perfekt besetzt. Allen voran natürlich mit Leonardo DiCaprio, der hier mal wieder zeigt was er drauf hat. 🙂

Um nicht zu viel zu verraten, möchte ich gar nicht so viel mehr zum Film sagen, um die große Auflösung am Ende nicht kaputt zu machen. Aber weil wir doch kürzlich über Filmenden geredet haben: Ich weiß nicht woran es liegt. Aber irgendwie kam es mir so vor, als ließe das Ende im Buch mehr Interpretationsspielraum als das Filmende, bei dem die Auflösung für mich doch recht eindeutig und klar war. Aber vielleicht spielt mir da auch die Erinnerung einen Streich 😉

So liebe Filmfreunde, das war’s für heute. Habt ihr Shutter Island gesehen? Wie fandet ihr ihn? Und was ist für euch der beste Film, der auf einer literarischen Vorlage beruht?

Hier findet ihr übrigens den versprochenen Link:

Das Duell: Captain Book vs. Movie Man

Wie immer freue ich mich über jeden Kommentar und Like.

Eine Übersicht zu allen Artikeln des Projekts findet ihr hier –>

Euer Ma-Go


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11 Antworten zu “Welcher Film ist die gelungenste Verfilmung einer literarischen Vorlage?

  1. Kenn ich leider nicht. 😳

    PS: Dine Nominierung hab ich nicht vergessen, komm momentan aber nicht dazu. Ich hol das hoffentlich in den nächsten Tagen nach!

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  2. Shutter Island? Urf, der Name kommt mir bekannt vor aber hatte ich wohl noch nie in der Hand. Ps: Ich finde die Verfilmung von 1984 genial, fast so gut wie das Buch…

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  3. Es ist wirklich eine sehr gelungene Buchadaption.
    Dennis Lehane ❤

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  4. Den Film kenne ich zwar, leider nicht das Buch. Zum Film kann ich aber sagen, dass ich ihn überraschend gut fand! 🙂

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  5. Hey Ma-Go Filmtipps,
    du wurdest nominiert für den Liebster Blog Award: http://wp.me/p5Axm7-2NB

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  6. Pingback: Blogprojekt: 31 Tage – 31 Filme (31) | Ma-Go Filmtipps

  7. Irgendwie habe ich die letzten Minuten von Shutter Island nie verstanden. War da jetzt etwas im Turm oder nicht?

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    • Das ist gewollt unklar gehalten. Allerdings finde ich es im Film dann doch ein bisschen eindeutiger als im Buch.
      Meiner Meinung nach ist das was der Psychiater erzählt die Realität und Leonardo DiCaprio der gesuchte Patient.

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