Blogprojekt: 31 Tage – 31 Filme (24)

Tag 24: Welcher ist der traurigste Film, den du je gesehen hast?

Hallo Filmfreunde,

traurige Filme gibt es natürlich sehr viele. Und auch wenn ich mich nicht daran erinnern kann, bei einem Film schon einmal geweint zu haben, bekomme auch ich zumindest manchmal feuchte Augen. Das kann natürlich die verschiedensten Gründe haben. In den meisten Fällen resultiert die Traurigkeit eines Films aus einem tragischen Tod einer der Hauptfigur. „Titanic“ zum Beispiel fand ich schon ziemlich traurig. Andere Filme, wie zum Beispiel die Cecelia Ahern Verfilmung „P.S. Ich liebe dich“, sind so kitschig-ergreifend, dass sie auf ihre Weise den Zuschauer zu Tränen rühren, obwohl eigentlich gar kein richtiger Grund zur Traurigkeit vorliegt. Jaja, ich geb’s ja zu. Mir hat der Film gefallen 🙂

Selbstverständlich hat auch immer die eigene Gemütslage einen großen Anteil daran, ob uns ein Film emotional anspricht oder nicht. Wer gerade eine fiese Trennung hinter sich hat, wird wahrscheinlich anders auf ein Liebesdrama reagieren als jemand, der gerade mit der rosa Brille auf der Nase auf Wolke 7 schwebt. Wer gerade einen Todesfall in der Familie zu beklagen hatte, wird wahrscheinlich bei einem Film wie „Das Schicksal ist ein mieser Verräter“ vergeblich mit den Tränen kämpfen.

Auch wenn es noch tausend weitere traurige Filme gibt, wähle ich für meine heutige Antwort einen Film, der mich nicht nur stark berührt und traurig gemacht hat, sondern noch einige Tage emotional beschäftigt hat:

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Still Alice – Mein Leben ohne gestern

Drama; 2014

Mit: Julianne Moore, Alec Baldwin, Kristen Stewart

In „Still Alice – Mein Leben ohne Gestern“ spielt Julianne Moore eine angesehene Linguistik Professorin, Ehefrau und Mutter von drei Kindern. Als sie ihre Alzheimer Diognose erhält, beginnt für sie ein aussichtsloser Kampf gegen eine schnell fortschreitende Krankheit und die damit einhergehenden Folgen.

Den Film habe ich damals im Kino gesehen und in meiner Kritik vorgestellt. Wer möchte ist herzlich eingeladen, dem Link zu folgen und meine damaligen Eindrücke nachzulesen und sich den Trailer zum Film anzusehen: → Filmkritik: Still Alice – Mein Leben ohne Gestern

Um es kurz zu machen: Der Film zeigt auf dramatische und schonungslose Weise den Verfall Alice‘ geistiger Fähigkeiten und die Hilflosigkeit, mit der die Patientin und deren Familie der Krankheit gegenüberstehen. Momente des Familienglücks und der Normalität spenden kurz Hoffnung, nur um wenig später von der nächsten Verschlechterung zerschlagen zu werden.

Vor einigen Wochen hatte mir Polyband ein Fanpaket zum Film für ein Gewinnspiel zur Verfügung gestellt und ich bin echt neidisch, dass ich die Bluray und die Romanvorlage nicht selbst behalten durfte. Ich hoffe die liebe Gina von Passion of Arts hält beides in Ehren! 😉

So liebe Filmfreunde, das war’s für heute. Was ist für euch der traurigste Film?

Wie immer freue ich mich über jeden Kommentar und Like.

Eine Übersicht zu allen Artikeln des Projekts findet ihr hier –>

Euer Ma-Go

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24 Antworten zu “Blogprojekt: 31 Tage – 31 Filme (24)

  1. Hallöchen,
    Stelle mir „Still Alice“ auch ziemlich ergreifend und bedrückend vor, habe ihn leider noch nicht gesehen.
    Zu meinen traurigsten Filmen zählen „Hachiko“ und „A.I.“. Den Zweitgenannten möchte ich, wenn es geht, nie mehr wiedersehen! 🙂

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  2. „Mein Leben ohne mich“

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  3. Und „Die Brücken am Fluss“

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  4. Oh Gott, den wollte ich auch erst im Kino sehen, habe mich dann aber für das Heimkino entschieden und kam noch gar nicht dazu. Es war ja abzusehen, dass man sich bei „Still Alice“ auf etwas gefasst machen muss, aber wenn er bei dir so eingeschlagen hat… puh. Mal sehen. 🙂

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  5. Das Buch halte ich sicher in Ehren, es ist in meinem Billy-Regal und sieht gut aus 🙂 Die Bluray hab ich meiner besten Freundin geschenkt, denn Julianne Moore ist ihre absolute Lieblingsschauspielerin. Die hält die sicher in Ehren.

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  6. Also ich fand „Himmel über Berlin“ schon arg traurig, ebenso wie Dr. Shiwago… 3 Stunden Leiden muss man sich auch ansehen können. Dazu noch die Special Weihnachtsfolge von Alf, ala er den Weihnachtsmann spielt im Kinder Hospiz glaube ich. Da musste ich endgültig 20 Minuten durchweinen 😀

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  7. Das klingt nach einem sehr mitreißenden Film. Und die Thematik ist auch nicht ohne. Ich finde, da hast du eine gute Wahl getroffen.

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  8. Pingback: Blogprojekt: 31 Tage – 31 Filme (31) | Ma-Go Filmtipps

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