Blogprojekt: 31 Tage – 31 Filme (9)

9. Nenne den schlechtesten Film deines Lieblingsregisseurs

 

Hallo Filmfreunde,

letzte Woche sollte ich einen Film meines Lieblingsregisseurs oder meiner Lieblingsregisseurin nennen und hatte dabei wie ihr wisst große Probleme. Nur mit Mühe und einer gehörigen Portion Kreativität beim Auslegen der Aufgabe war es mir überhaupt möglich, eine solche Person zu benennen. Nachdem ich mich ja dank eines faulen Kompromisses dann doch festgelegt habe, war der heutige Beitrag eine vergleichsweise einfache Übung. Kurz noch mal die Filmographie auf imdb.com studiert und hier haben wir dann auch schon den gesuchten Film:

Insidious: Chapter 2

Horror, 2013

Mit Rose Byrne und Patrick Wilson

Da ich letzte Woche ja bekanntlich James Wan als den Regisseur auserkoren habe, von dem ich in jüngster Vergangenheit die meisten guten Filme gesehen habe, galt es nun aus der zugegebener Maßen eher kurzen Filmographie des 38-jährigen den schlechtesten zu finden. „Insidous: Chapter 2“ ist dabei jetzt nicht unbedingt ein richtig schlechter Film. Aber unter dem Strich dann eben doch der Wan-Film, der mich am bisher wenigsten überzeugt hat. Das könnte sich natürlich ändern, wenn 2018 „Aquaman“ rauskommt. Aber das ist ja noch Zukunftsmusik.

Insidious: Chapter 2“ schließt direkt an die Ereignisse aus Teil 1 an, in dem ja am Ende einige grundlegende Fragen offen blieben. Demnach handelt es sich also nicht wie so häufig um eine willkürliche Fortsetzung, die eigentlich außer dem Titel nicht viel mit dem Ausgangsfilm gemeinsam hat. Es macht also auf jeden Fall Sinn sich den ersten Teil vorab anzusehen, um zu verstehen was da eigentlich vor sich geht.

Nun ist es leider so, dass mir „Insidious“ (also Teil 1 aus dem Jahr 2010) auch schon nicht sonderlich gefallen hat. Im Wesentlichen geht es dort darum, dass der Sohn der Familie Lampert in einer Art Geisterzwischenwelt festgehalten wird und die Eltern (Rose Byrne und Patrick Wilson) versuchen ihn mit Hilfe eines Mediums wieder zurück in die Welt der Lebenden zu holen. Am Ende des Films ist eben nicht ganz klar, ob das wirklich alles so geklappt hat wie sich die Familie das erhoffte.

Der Sohn der Lamperts sieht Gespenster

Der Sohn der Lamperts sieht Gespenster

Im zweiten Teil wird dann logischer Weise schnell klar, dass dem nicht so ist. Es geschehen weiterhin komische Sachen im Haus und auch Familienvater Josh (immer noch Patrick Wilson) verhält sich immer merkwürdiger.

Viele sagen ja das Wichtigste an einem Horrorfilm sei die Atmosphäre. Diese ist in „Insidious: Chapter 2“ durchaus vorhanden. Allerdings muss ich sagen, dass mich die Handlung und der Spannungsbogen zum Teil wirklich vor ein Rätsel stellten. Die Geister sind mal nett, mal böse, mal harmlos, mal gefährlich. Die Verbindung zwischen den Welten ist ein mal unmöglich herzustellen, dann wieder das reinste Kinderspiel. Zugang zur Geisterwelt haben nur die Toten. Und die, die von den Geistern dort festgehalten werden. Und wer eine besondere Gabe hat. Und wen man für den Fortlauf der Handlung mal eben dort gebrauchen kann, der aber eigentlich keines der ersten drei Kriterien erfüllt. Die Nebenhandlung um die Vergangenheit des umherspukenden Geistes ist zwar eine nette Idee. Allerdings wurde mir bis zum Ende nicht so ganz klar, worauf das Ganze eigentlich hinauslaufen sollte.

Die Lamperts brauchen professionelle Hilfe

Die Lamperts brauchen professionelle Hilfe

Ihr merkt, alles in Allem hat mich der Film nicht so richtig vom Hocker gehauen. Hinzu kommt, dass im gleichen Jahr ein weiterer Wan-Horrorfilm in die Kinos kam, den ich richtig gut und um zwei Klassen besser als „Insidious: Chapter 2“ fand: „Conjuring – Die Heimsuchung“.

Wenn mich jemand nach dem besten Film meines Lieblingsregisseurs fragen würde, wäre das eindeutig meine Wahl. Aber es fragt mich ja scheinbar keiner… 😉

Übrigens: Ab dem 02.07.2015 läuft „Insidious: Chapter 3 – Jede Geschichte hat einen Anfang“ (Ein Hoch auf die deutschen Filmtitel) in den deutschen Kinos an.

Wie immer liken, folgen und kommentieren nicht vergessen! 🙂

Eine Übersicht zu allen Artikeln des Projekt findet ihr hier –>

Euer Ma-Go

Bildquelle: Sony Pictures Home Entertainment

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Eine Antwort zu “Blogprojekt: 31 Tage – 31 Filme (9)

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