Die besten Filme 2014 (Plätze 5 – 1)

So Filmfreunde,

jetzt wird es ernst. Nach Teil 1 meiner Liste der besten Filme 2014, folgen heute die fehlenden Plätze 5 bis 1.

Bevor es losgeht, noch einige Anmerkungen. In den meisten Listen wird wahrscheinlich an irgendeiner Stelle Guardians of the Galaxy auftauchen. Ich weiß, der Film war mega-erfolgreich und jeder sagt mir wie toll dieser Film ist. Aber dieser Streifen hat mich mal so was von überhaupt nicht interessiert, dass ich ihn echt nicht sehen wollte. Anders verhält es sich mit Filmen wie Gone Girl oder Interstellar, die ich gerne gesehen hätte, es aber aus verschiedensten Gründen nicht geschafft habe. Damit habe ich jetzt schon drei Filme genannt, die in der folgenden Liste nicht auftauchen werden. Schon gespannt was dann noch übrig bleibt? 😉

Platz 5: Who am I – Kein System ist sicher

Im wahren Leben ist Benjamim (Tom Schilling) ein echter Loser. In der virtuellen Welt jedoch ein in der Szene bekannter Hacker. Als der den exzentrischen Rebellen Max (Elyas M’Barek) kennenlernt, gründen die beiden die Hackergruppe CLAY (Clowns Loughing AT You). Durch medienwirksame Hacks wird CLAY schnell bekannt, bis sich das BKA und Europol einschaltet und auf die Jagd macht.

Dieser Film hat mich richtig positiv überrascht! Eine aktuelle Thematik, gute Schauspielerleistungen und eine gute Handlung und Erzählweise. Einfach ein guter Thriller. Auch so kann deutsches Kino sein. Ich könnte mir gut vorstellen, dass es nicht lange dauert bis es ein Remake aus Hollywood gibt.

Meine Wertung: Note 2

Platz 4: The Salvation

Der Wilde Westen. Nach Jahren der Trennung ist der dänische Auswanderer Jon (Mads Mikkelsen) froh, seine Frau und seinen Sohn endlich wieder zu sehen. Unglücklicher Weise werden die beiden am Tage ihrer Anreise von Banditen ermordet. Was folgt ist logisch. Ein blutiger Rachefeldzug quer durch die Prärie…

Eigentlich bin ja kein großer Western-Fan. Aber dieser hier hat mich echt gepackt! Die Handlung ist zwar nicht sonderlich originell, aber Mads Mikkelsen ist einfach großartig. Ohne große Worte gelingt es ihm den Zuschauer seine Seelenqualen mitfühlen zu lassen und man hofft einfach, dass er die bösen Jungs alle zur Strecke bringt. Jeffrey Dean Morgan ist als Bandenchef zwar nicht die Idealbesetzung, aber insgesamt stimmt in The Salvation die Mischung von vorne bis hinten.

Meine Wertung: Note 2+

Platz 3: Nightcrawler – Jede Nacht hat ihren Preis

Der nach Erfolg und Karriere strebende Lou Bloom (Jake Gyllenhaal) sucht vergeblich einen Job, in dem er sich nach oben arbeiten kann. Eher zufällig entdeckt er den „Beruf“ des Nightcrawlers für sich und geht in seiner neuen Aufgabe voll auf. Diese besteht darin, möglichst schockierendes Videomaterial von Unfall- oder Tatorten zu beschaffen und an Nachrichtensender zu verkaufen. Um an die besten Aufnahmen zu kommen, ist er zu allem bereit.

Zu diesem Film habe ich auf dieser Seite bereits eine Kritik veröffentlicht, die es hier zu lesen gibt: Filmkritik: Nightcrawler – Jede Nacht hat ihren Preis.

Meine Wertung: Note 2+

Platz 2: Im Schmerz geboren

Felix Murot (Ulrich Tukur) ermittelt in einem Mordfall, bei dem drei zwielichtige Männer am helllichtem Tage in aller Öffentlichkeit hingerichtet wurden. Der Hauptverdächtige ist Richard Harloff (Ulrich Mathes) ein alter Freund Murots.

„Moment mal! Das ist doch ein Tatort!“, höre ich jetzt die ersten schreien. Ja, das ist er. Deshalb ist dieser Film auch ein Grenzfall. Denn obwohl er nicht im Kino zu sehen war, war er eins meiner Highlights auf dem diesjährigen Festival des deutschen Films. Deshalb hat er es auf meine Liste geschafft. Im Schmerz geboren ist handwerklich herausragend gut gemacht und die Schauspieler sind durch die Bank grandios. Es handelt sich wie bei allen Tatorten zwar um einen Krimi. Allerdings um einen, den es so wahrscheinlich noch nicht gab. Eine Mischung aus klassischem Theater, Tatort und Tarantino. Tatort-Fans waren wahrscheinlich verwirrt, als dieser Film im Oktober im TV lief. Ich empfehle diesen Film allerdings jedem auf das Wärmste!

Meine Wertung: Note 1-

Platz 1: Planet der Affen: Revolution

Zehn Jahre sind seit Planet der Affen: Prevolution vergangen und das tödliche Virus hat mittlerweile einen Großteil der Menschen dahingerafft. Eine zufällige Begegnung einer Gruppe Überlebender Menschen und den von Ceasar (Andy Serkis) angeführten Affen, führt zum Krieg zwischen den Rassen um die Vorherrscahft auf der Erde.

Mein absolutes Film-Highlight 2014. Nicht nur das, sondern sogar einer meiner Lieblingsfilme überhaupt. Tolle Bilder und Effekte, grandiose Action und eine Handlung, die dem Zuschauer nicht vorschreibt wer gut und wer böse ist. Obwohl ich von Planet der Affen: Prevolution maßlos enttäuscht war, habe ich mich tierisch auf den zweiten Teil gefreut und wurde nicht enttäuscht. Andy Serkis wurde für seine Leistung als Performance-Capture Darsteller mit Lob überschüttet. Verdienter Maßen, wobei seine Leistung nicht besser oder schlechter als die der anderen gespielten Affen im Film war. Vor allem Toby Kebell als Ceasars Widersacher Koba ist hierbei zu nennen.

Hier findet ihr nebenbei einen coolen Artikel zum Thema Motion/Performance Capturing von Filmkompass.

Auch wenn ich einige der erfolgreichsten Filme des Jahres nicht gesehen habe, kann ich mir nicht vorstellen, dass einer davon Planet der Affen: Revolution das Wasser reichen könnte.

Meine Wertung: Note 1

So, jetzt seid ihr dran. Was haltet ihr von dieser Liste und wie würde eure aussehen? Hinterlasst eure Kommentare, liken nicht vergessen und wenn noch nicht geschehen diesem Blog hier auf wordpress oder auf Facebook folgen. Vielen Dank!

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12 Antworten zu “Die besten Filme 2014 (Plätze 5 – 1)

  1. Pingback: Die besten Filme 2014 (Plätze 10 – 6) | Ma-Go Filmtipps

  2. Du scheinst ja oft ins Kino zu gehen. 🙂 Ich mag solche abwechslungsreichen Listen.
    Gute Wahl mit Planet der Affen auf Platz Eins! Wie stehts mit Guardians of the Galaxy und Spider Man 2? Die und der Affenplanet sind meine absoluten Favoriten. Ich hab leider nicht genug Filme gesehen um eine Jahres- Topliste zu machen.

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    • Ja sieht so aus 😉 Als ich diese Liste erstellt habe, musste ich ja erst mal sammeln, was ich dieses Jahr alles gesehen habe. Wenn ich keinen Film vergessen habe, waren es insesamt 37. Und das obwohl ich wegen der Fußball-WM eine „Sommerpause“ einlegen musste. 😀
      Zu deiner Frage: Ich bin kein großer Comic-Fan. Wie bereits im Artikel erwähnt, hat mich Guardians of the Galaxy überhupt nicht interessiert. Als ich den Trailer gesehen hatte, dachte ich mir „Nö, das muss jetzt echt nicht sein.“ Wenn er irgendwann im TV läuft, schaue ich ihn mir an und überprüfe ob das ein Fehler war. Spider Man 2 fand ich vom Trailer her interessant, hab es dann aber nicht ins Kino geschafft. Auch das hole ich bei Gelegenheit nach.
      Die Sache mit dem „abwechslungsreich“ könnte man natürlich auch „anspruchslos“ oder „wahllos“ bezeichnen, da ich einfach alles gucke was gerade so läuft und mich interessieren könnte. 😉

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  3. Coole Liste. Salvation muss ich mir anschauen 🙂 Gone Girl vermisse ich in der Liste 😉

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  4. Pingback: Meine Kinobesuche 2014… | Ma-Go Filmtipps

  5. Witzig: bei 2. stimme ich dir voll zu – das war ein Tatort, bei dem ich staunend vor dem Fernseher saß und es kaum glauben konnte, was ich da gerade an großartigem deutschen (!) Fernsehen sah!

    Dafür gehört der Planet der Affen-Film zu den Filmen, die mich in diesem Jahr eher enttäuscht haben: http://singendelehrerin.wordpress.com/2014/08/02/dawn-of-the-planet-of-the-apes-planet-der-affen-revolution-matt-reeves-usa-2014/ (Kurzkritik)

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    • Oh :O Zu deiner Kritik: Das was du da zur „Moral der Geschicht“ schreibst, stimmt natürlich schon. Trotzdem ist die Tatsache, dass es nicht nur schwarz und weiß gibt mehr als man heute von Blockbustern dieser Art erwarten kann. Uns ging es nach dem Kinobesuch so, dass wir uns nicht einig waren, wessen Standpunkt wir am ehesten teilen könnten: Kobas, Ceasars, Malcolms oder Dreyfus‘. Alle Standpunkte waren nachvollziehbar. Deswegen fand ich den Film (neben den Effekten und der Motion-Capture) so genial!

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      • Hm, nee, hat mich trotzdem nicht überzeugt. Den ersten Teil fand ich einfach deutlich stärker. Aber es soll ja tatsächlich unterschiedliche Meinungen geben… 😉 Ich fand z. B. die „Jersey Boys“ gar nicht so grottig wie du…

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